Inhalt und mein Eindruck:
Der Bildband 'Himalaya. Die schönsten Bilder' stößt den Leser/Betrachter regelrecht in den Himalaya, es gibt keinen Schmutztitel, lediglich eine Seite mit einleitenden Worten (nach mehreren doppelseitigen Bildern) und am Ende eine Karte und einen Mini-Absatz, der kaum Informationen enthält. Dazwischen: großformatige Bilder von Menschen, Bergen und Landschaften. Zu jedem Bild gehört eine kurze Beschreibung - auch diese mit minimalem Informationsgehalt.
Viel Neues habe ich im Bildband nicht gelesen, die Bilder sind jedoch ausdrucksstark und schön. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Fokus nicht nur auf den Fotografien liegt, sondern dass man neben dem Betrachten der Bilder auch noch etwas lernen kann.
Weniger gut fand ich zudem die kleinen Karten, die zu jedem Bild präsentiert werden. Prinzipiell ist das eine gute Idee, hier hätte ich es jedoch hilfreich gefunden, wenn man einleitend die verschiedenen Länder und Regionen im Himalaya benennt und auf einer größeren Karte zusammen mit Bergen, Flüssen etc. veranschaulicht. Obwohl ich gut in Geografie bin, waren mir die Karten nicht sofort vertraut, und ich musste mich erst orientieren und eindenken.
Mein Resümee:
Schöne Bilder, minimale Hintergrundinformationen.