...aber den Amerikanern mag's ja genügen zur Unterhaltung.
Da brechen zwei zu einer Trekkingtour auf und landen im verfrühten Monsunwinter. Natürlich sieht die Landschaft aus wie in den kanadischen Rocky Mountains und nicht wie im exotischen Himalaya, dazu wurden lediglich ein paar Einstellungen aus Nepal dazwischengemischt. Da kommt ein "Sherpa aus dem Süden" ohne Ausrüstung mit und friert ständig, und nachdem die erste Lawine abgegangen ist und die gesamte Ausrüstung mitgerissen hat, brennen natürlich die Stirnlampen 96 Stunden lang, es sei denn, einer hatte eine Ladung Batterien in der Anoraktasche.
Wirklich zum Schreien wird's dann, als die Gruppe sich permanent auf Höhenrücken und verschneiten Graten bewegt. Man sieht unten im Tal schneefreien Nadelwald, aber erst viel zu spät kommen die Verunglückten auf die Idee, dann doch abzusteigen. Dort tasten sie sich - weil es schneller geht - im Bachbett weiter, auf dass die Füße vollends absterben im eisigen Wasser. Als dann die Heldin der Gruppe alleine loszieht, Hilfe zu holen, steigt sie natürlich wieder über die höchsten Grate, anstatt dem Fluss nach tiefer ins Tal zu gelangen.
Rein auf Unterhaltung ausgelegt also, für den, der noch nie was vom Himalaya gesehen oder gehört hat.
Aber voller Widersprüche.