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Moviemans Kommentar zur DVD: Eine rundum gelungene DVD mit imposantem Sounderlebnis.
Bild: Die ständige Hitze und enorme Helligkeitswerte in der Wüste machten ein recht unempfindliches Filmmaterial nötig, das hier noch genügend Helligkeitsstufen speichern kann. Der Haken dabei ist die deutliche Körnigkeit des Bildes, das hier typisch auftritt. Leichtes Grieseln im blauen Hintergrund (00.16.03, 00.33.30)ist ebenfalls normal für solch schwierige Lichtverhältnisse, stört aber auch nicht nachhaltig den sonst sehr positiven Bildeindruck. Vor allem der Kontrastumfang zeigt sich auch bei Nachtaufnahmen von der besten Seite und zeigt auch Hintergründe noch konturiert. Nächtliches Feuer neigt zu ganz leichten Nachziehern. Artefakte treten nur sehrselten als leichter Mattscheibeneffekt auf (00.33.30) und auch hier nur am Rande erwähnenswert. Die Farbwiedergabe ist aufgrund der brachialen Helligkeitswerte ein wenig eingeschränkt. Wie gesagt, hier kaum zu verhindern. Insgesamt eine sehr scharfe, kontrastreiche und plastische Vorstellung des Blutschinkens.
Ton: Von Beginn an heizt der Soundtrack den Subwoofer mit intensivem Tiefbass an und sorgt für ein unheimliches, wohliges Grummeln in der Magengrube. Schüsse krachen (00.57.01) mit kurzem Knack und hallen sauber aus. Überhaupt wird im Film eine Dynamik freigesetzt, die schon Boxengefährdend bei hohen Pegeln ist. Mein lieber Scholli. Auch effektseitig tut sich rund um den Hörplatz einiges und dabei werden alle 6 Kanäle ordentlich mit einbezogen. Die nicht weiter wichtigen Dialoge sind dennoch in Tiefe und Ortbarkeit sehr gut gelöst und folgen auch schon mal den Darstellern aus dem Bildbereich hinaus. Insgesamt bleibt die Raumbalance mittig bis leicht frontorientiert.
Extras: Die beiden Audiokommentare laufen routiniert und optional mit deutschen Untertiteln ab. Besonderes zu sagen hat aber eigentlich keiner der Akteure. Das fast einstündige Making of ist da schon wesentlich detailtiefer und vor allem gut strukturiert. Hier gibt es die Infos, die den Filmfreund gefallen. Und sehr gut: Kein Gesülze! An gleich 3 Stellen (Vor dem Menü, im Menü 2x) gibt es Trailer von Neuheiten. Das Menü ist einfach gestaltet, leider fehlen den Kapiteln kurze Texte. Hier gibt es nur eine schnöde Nummerierung. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
121 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Mindripper,
Rezension bezieht sich auf: The Hills Have Eyes 3 (DVD)
Hm...dieser Film ist im Grunde nur so halb eine Fortsetzung der "Hills Have Eyes"-Filme.Also geplant war das Ganze ursprünglich wirkilch als "The Hills Have Eyes 3". Noch während der Produktion allerdings wurde das Ganze nochmal umgeschrieben und überarbeitet und dabei heraus kam dann der Film "The Outpost" (in Deutschland unter dem Titel "Mindripper" herausgekommen). Es Gibt einige Elemente im Film (z.B. das Setting in der Wüste), die einen merken lassen, daß der Film mal eine Hills Have Eyes Fortsetzung werden sollte, aber im Grunde hat der Film Storytechnisch rein gar nichts mit den Vorgängern gemeinsam. Wurde der Film in Deutschland über 10 Jahre lang unter dem Titel "Mindripper" vertrieben, so hat sich jetzt Laser Paradise den aktuellen Bekanntheitsgrad der Hills Have Eyes Filme (durch das Remake) zu Nutze gemacht und das alte Ding flott mal umbenannt und vertreibt ihn nun als "The Hills Have Eyes 3". Wie gesagt, so ganz und gar falsch ist das ja auch gar nicht, aber halt auch nicht wirklich richtig. Wie auch immer, "The Outpost" bzw. "Mindripper" bzw. "The Hills Have Eyes 3" ist ein sich auf der ganzen Linie knapp unterhalb der Mittelmäßigkeit bewegender Film, den man sich zwar mal anschauen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es sein lässt. Für Sammler und Komplettisten macht sich das hübsch neu gestaltete Cover sicherlich gut neben den ersten beiden Teilen im Regal, aber jeder Andere sollte sich 2 Mal überlegen, ob er sein Geld nicht vielleicht in irgendwas Besseres investieren möchte :-) Ach ja: Auf der DVD in der 3-er Box steht im Vorspann des Films auch gar nicht "The Hills Have Eyes 3", sondern der alte Titel "Mindripper"...würde mich mal interessieren, ob das bei dieser Einzeldisc ebenfalls so ist, oder ob die Credits geändert wurden...weiss das hier einer? _________________________________________________________________________ Und noch eine ganz allgemeine "Hills Have Eyes" Information...da hier so einiges Durcheinander in den Rezensionen herrscht: Es gibt: 1.) The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen / USA 1977, Regie: Wes Craven 2.) The Hills Have Eyes 2 - Im Todestal der Wölfe / USA 1985, Regie: Wes Craven 3.) The Hills Have Eyes 3 - Mindripper / USA 1995, Regie Joe Gayton (Wes Craven war hier lediglich als Produzent tätig) 4.) The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen (Remake) / USA 2006, Regie: Alexandre Aja 5.) The Hills Have Eyes 2 / USA 2007, Regie: Martin Weisz (Dieser Film ist KEIN Remake von "The Hills Have Eyes 2 - Im Todestal der Wölfe", sodern ein eigenständiges Sequel zum 2006er Remake) So, ich hoffe nun ist etwas Licht im Dunkel :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erstaunliches Remake,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen (US-Kinoversion) (DVD)
Die Handlung ist schnell erzählt: Eine Familie strandet nach einer Reifenpanne mitten in der Wüste - vom richtigen Weg abgekommen, zu allem Überfluss mitten in einem ehemaligen atomaren Testgelände. Dass dieses nicht unbewohnt ist, wird sehr bald deutlich. Offenbar hat die amerikanische Regierung die Gegend für ihre Atomtests benutzt, obwohl sich noch Menschen dort aufhielten. Deren Nachkommen erblickten das Licht der welt als entsetzlich entstellte Mutanten. Und die sind auf Amerikaner nicht allzu gut zu sprechen...Das Original erschien 1977 und landete sofort auf den Schneidetischen und nicht allzu lange Zeit später auch auf dem Index. Schon vor einigen Jahren wurde ein ähnlicher Streifen neu verfilmt - und erntete überraschend gute Kritiken: Texas Chainsaw Massacre, neu verfilmt von Marcus Nispel. Zwar war "The Hills have Eyes" nie eine ähnliche Popularität über all die Jahrzehnte beschert wie Tobe Hoopers kettensägenschwingendem Leatherface. Dennoch schätzen Kenner des Genres ihn nicht weniger. Es war also keine leicht zu nehmende Aufgabe, dieses Stück Horrorkino-Geschichte ins 21. Jahrhundert zu übertragen, dabei dem Original gerecht zu werden und dennoch an den heutigen Kinokassen erfolgreich zu sein. Das Ergebnis vermag glücklicherweise zu überzeugen. Kinobesucher jenseits der 30 vermochten in Erinnerungen an die Horrofilmhelden der 70er und frühen 80er zu schwelgen. Brillenträger, Supermarktverkäufer, Staubsaugervertreter - eben die unscheinbaren Typen von nebenan, die, erstmal mit den schleim- und bluttriefenden Monstrositäten konfrontiert, ihren Weg ducrh die Meuten der Untoten, Dämonen oder (wie hier) eben Mutanten mit Kettensäge, Schrotflinte oder einer Axt bahnten. Doch auch ohne diesen Hauch von Nostalgie funktioniert "The Hills have Eyes" erstaunlich gut. Denn die harte unbarmherzige Story wird klar und nüchtern erzählt. Die Gewaltszenen bilden einen neuen Maßstab im heutigen Kino und sind wahrlich nicht zimperlich ins Bild gesetzt. Schwache Gemüter seien also gewarnt! Anders als die meisten Splattermovies ist "The Hills have Eyes" zudem auch noch sehr spannend: Die schonungslose Gewalt verunsichert den Zuschauer - alles scheint möglich. Zudem verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse mit der Zeit. Denn auch die in der Wüste gestrandeten Familienmitglieder geben sich schnell der Rache für ihre ermordeten Lieben hin. Insgesamt also ein absolut empfehlenswerter Film. Einen Punkt Abzug gibts trotzdem, weil mir das Ende nicht gefiel... aber das werde ich hier kaum erläutern. Die Spannung soll ja erhalten bleiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht massentauglich!!!,
Von thorwalez (Krefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen (US-Kinoversion) (DVD)
Irgendwie kann ich die vielen negativen Rezessionen nur teilweise verstehen. Es ist zwar richtig, dass dieser Film einige Grenzen auf abscheulichste Weise überschreitet und das die Charaktere vorhersehbar handeln und nicht immer klug agieren. Aber mal ehrlich! Wie viele Horror- und Terrorfilme gibt es denn, wo sämtliche Akteure wohl überlegt und planmäßig handeln? Mir fällt im moment jedenfalls außer vielleicht SAW 1 keiner ein! Das ist nunmal ein grundlegendes Element von Horrorfilmen! Würden die Akteure nachvollziehbar handeln, wären die beiden Männer zusammen zur Tankstelle gegangen und der Sohn würde, als er von einem Mutanten verfolgt wird, beim schießen stehenbleiben und zielen, anstatt im vollen Lauf um sich zu ballern und so logischerweise nichts zu treffen. Oder noch besser: Die Familie wäre gar nicht erst auf die dämliche Abkürzung eingegangen, zumal es sich mit einem riesigen Wohnwagen schlecht auf Schotterpisten fährt. Schön und gut - nur dann hätte es aber keinen Horrorfilm gegeben, sondern bestenfalls eine Dokumentation über die Wüste Nevadas. Ein solcher Film KANN halt nicht hundertprozentig glaubwürdig und unvorhersehbar sein, da er sonst nicht funktionieren würde. Es gäbe schlicht und einfach keine oder nur extrem wenig brutale Szenen, wenn die Akteure nicht einen gewissen Grat an Dummheit mitbringen würden. Und zur Vorhersehbarkeit: Natürlich weiß man, dass dies und das passiert! Das einzige Unvorhersehbare wäre, wenn niemanden etwas zustoßen würde. Und dann wäre der Film wahrscheinlich irgendwie am Genre vorbei.Und außerdem schafft der Film das, was er schaffen will. Er schockiert! Jeder weiß, dass ein Horrorfilm äußerst selten den Oscar für den besten Film nominiert wird - und das zu recht. Aber braucht man wirklich eine preisgekrönte Handlung, wenn man eigentlich nur den Film sieht, um sich terrorrisieren zu lassen? Nein! Außderdem hat dieser Film noch eine um längen bessere Story als beispielsweise SAW III oder HOSTEL! Der Regisseur versteht es, eine unheilvolle und sogar apokalyptische Stimmung in den Film zu bringen, die viele andere "sogenannten Meister ihres Fachs" nicht im entferntesten hinbekommen. Fazit: Der Film ist wirklich gut - für Leute, die wissen, worauf sie sich einlassen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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