Die Autorin kennt sich offensichtlich in Antigua aus. Das habe ich als Karibik-Fan schon nach ein paar Seiten bemerkt. Die Inselschilderungen sind gut gelungen, wie auch der Plot, dem eine tolle Idee zugrunde liegt. Oder stimmt es etwa wirklich, dass auf Antigua Prämien für Leichen bezahlt werden? Die Sprache ist jedenfalls locker und zeitgemäß, kein Satz muss zweimal gelesen werden. Hillarys Blut" ist sicher nichts für den anspruchsvollen Leser gehobener Literatur, aber es eignet sich umso besser zur Entspannung: Sex, Crime, Palmenstrand und Meer - alles inklusive. Wer also zwischendurch mal eine unterhaltsame und kurzweilige Reise in die Karibik unternehmen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Erst recht wenn es draußen kalt und regnerisch ist.