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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS Werk über das Helfersyndrom,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hilflose Helfer: Über die seelische Problematik der helfenden Berufe (Taschenbuch)
Wolfgang Schmidbauers Buch "Hilflose Helfer" ist das Standardwerk über das Helfersyndrom. Gemeint damit sind bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die vielen Angehörigen helfender Berufe, wie ÄrztInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, gemein sind, wie zum Beispiel narzisstische Bedürftigkeit und die Tendenz, die eigene Hilfsbedürftigkeit zu verbergen und zu kompensieren über das zum/zur PatientIn aufgebaute Abhängigkeitsverhältnis. Das Buch erschien erstmals im Jahre 1972, wurde schließlich etwas überarbeitet, doch die Grundgedanken sind unverändert geblieben und einfach zeitlos. Das Werk ist ein Klassiker, ein Muss für alle, die in einem helfenden Beruf tätig sind oder sein wollen. Es ist sehr gut und verständlich geschrieben, gut strukturiert, und vieles ist durch Fallbeispiele veranschaulicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Über die Theorie des Helfersyndroms,
Rezension bezieht sich auf: Hilflose Helfer: Über die seelische Problematik der helfenden Berufe (Taschenbuch)
Dieses Buch gehört definitiv in das Bücherregal jedes Arztes, jeder Krankenschwester und vor allem aller angehenden PädagogInnen, PsychologInnen, TheologInnen und SozialarbeiterInnen. Es gibt nichts Besseres, keine klarere Einführung in die Problematik der helfenden Berufe.Das Helfersyndrom ist in unserer Gesellschaft oft Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit in einem helfenden oder sozialen Beruf. Es ermöglicht das "Funktionieren" trotz widriger Umstände, auch wenn über längere Zeit kein Lob für die aufopferungsvolle Arbeit erfolgt. Die meisten Helfer wissen um die Bürokratie und starre Strukturen, die effizientes Helfen manchmal unmöglich zu machen scheinen. Und sogar Sigmund Freud schrieb, daß ihm die Analysestunden halfen, seine trübe Stimmung zu überwinden. Helfen kann also sogar Depressionen lindern (wie im Falle Freuds selbst). Ich finde dieses Buch deshalb wichtig, weil es uns Helfern die Augen (etwas wenigstens) öffnen kann und uns zum Nachdenken anregen kann, welche Motive uns in unserem Beruf eigentlich antreiben. Deshalb gehört es unbedingt schon in eine Frühphase der Ausbildungen. Ich bin erstaunt, daß auch bei uns an der Pädagogischen Hochschule dieses Buch auf keiner Liste der Pflichtlektüre erscheint. Selbsterfahrung gehört schon in die Anfangsphase der Ausbildung! Ja, das Buch liest sich flüssig. Aber es ist auch recht niveauvoll geschrieben. Der Autor ist selbst erfahrener Psychoanalytiker und bedient sich einer umfangreichen Literaturliste. An vielen Fallbeispielen werden die wesentlichen Merkmale des Helfersyndroms verdeutlicht. Außerdem habe ich in diesem Buch die mit Abstand beste und prägnanteste Erkärung zum Thema "narzißtische Störung" überhaupt gefunden. Viel Freude beim Lesen und Studieren! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr empfehlenswert!,
Von Felix Christen (Stuttgart, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hilflose Helfer: Über die seelische Problematik der helfenden Berufe (Taschenbuch)
Ein Sachbuch über die Problematik, dass Menschen aus "helfenden Berufen" oft selbst nicht mit ihren Problemen klarkommen. - Fundiert und gut lesbar. Beschrieben wird die Situation und das Ansehen "helfender Berufe" in unserer Gesellschaft, die historische und kulturelle Entwicklung dieser Berufe, die problematische Lage der Menschen, die anderen helfen sollen (und wollen) und die selber in Not sind, und Auswege aus den geschilderten Konflikten. Beispiele aus dem Berufs- und Beratungsalltag belegen und "illustrieren" die Darstellungen. Das klingt jetzt vielleicht sehr nüchtern; aber das Buch ist gut, sehr interessant geschrieben, und man kann es "flüssig" lesen. Es ist keine fachliche Abhandlung, sondern eine allgemein verständliche Darstellung.
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