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Hilfe, meine Eltern sind alt: Wie ich lernte, Vater und Mutter mit Respekt und Humor zu begleiten
 
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Hilfe, meine Eltern sind alt: Wie ich lernte, Vater und Mutter mit Respekt und Humor zu begleiten [Taschenbuch]

Ilse Biberti
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548369804
  • ISBN-13: 978-3548369808
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.253 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ilse Biberti
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein schönes, hilfreiches Buch.« NEUE RUHR ZEITUNG »Ein anrührend menschlicher Erfahrungsbericht aus dem wahren Leben.« Bayernkurier      »In ebenso berührenden wie tragikomischen Beschreibungen zeigt Ilse Biberti mit Humor und liebevoller Leichtigkeit, wie die Pflege von Eltern und Angehörigen gelingt, in den Alltag integriert wird und wie man sich selbst auf das eigene Alter vorbereiten kann.« VISIT - Magazin von Pro Senectate Kanton Zürich, Februar 2007  »Humorvolle Schilderung, zudem noch ein Ratgeber und Motivationstraining.« Herford Extra, 21.2.07, NN »Spannend, ergreifend, schonungslos offen« EMOTION »Dieses Buch gehört in jede Familie!« Henning Scherf

Kurzbeschreibung

Hilfe, meine Eltern sind alt ist der bewegende Erlebnisbericht einer Tochter, die ohne zu zögern die Verantwortung für ihre Eltern übernimmt, statt sie an andere abzugeben. In ihrem viel gelobten Buch gibt Ilse Biberti einen sehr  persönlichen Einblick in Erlebtes und ermöglicht dem Leser eine gleichzeitig spannende und unterhaltsame Annäherung an ein Tabuthema. Der praktische und ausführliche Serviceteil ist echte Lebenshilfe.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und gelesen.

Die Schenkerin hat eine Mutter, die nach mehreren Schlaganfällen im Altersheim lebt, und der es dort auch gefällt.

Mein eigener Vater ist verstorben und meine Mutter ist mit ihren 75 Jahren noch fit genug, sich selber zu versorgen.Dafür bin ich dankbar und weiß es zu schätzen, dass ich damit auch entlastet bin. Ich bin die einzige Tochter und fühle mich sehr wohl verantwortlich für das Wohlergehen meiner Mutter.

Dennoch... ich war sehr irritiert, was den Inhalt angeht.

Es gibt, so denke ich, viele erwachsene Kinder, die ihre Eltern lieben, aber aus finanziellen Gruenden nicht diesen Aufwand betreiben KÖNNEN, den Frau Biberti betreibt.

Was macht eine Tochter, die von 8 bis 18 Uhr an der Kasse bei Norma steht, anschliessend noch ihre zwei Kinder von der Kita abholen muss, Essenkochen und den üblichen Hauskram zu erledigen hat????

Wie bitte schafft eine solche Tochter, bei aller Liebe, mit Tulpen und Lachs in die Klinik zu fahren?

Bei Frau Biberti, die ja offenkundig Zeit und Geld hat, frage ich mich dennoch:

Und wo bleibt Sie selbst?

Einige Male ist von der Therapeutin die Rede, die meint, sie möge sich endlich etwas Gutes tun. Frau Biberti weiß zuerst gar nicht, was das sein sollte.

Ich habe gelernt, dass man Liebe nur dann weitergeben kann, wenn man fähig ist, sich selbst zu lieben. Das fängt mit der eigenen Wertschätzung an.

Ich muss nicht auf dem *Zahnfleisch* daherkriechen und auf einer Fensterbank in der Klinik nächtigen, damit jeder sieht: Hilfe, ich liebe meine alten Eltern!

Ich habe auch erfahren, dass all die ausgeprägten Helfer und Helferinnen im Leben,gar nicht sooooo selbstlos sind, sondern auch da einfach gut dastehen wollen.So nach dem Motto:

Schaut her, was ich leiste!

Ich bin sehr froh, dass es in Deutschland Alters-und Pflegeheime gibt.

Erwachsene Kinder, die einer Arbeit nachgehen müssen, noch eventuell kleinere Kinder versorgen müssen, können das nicht bewältigen, ohne dabei selbst starken Schaden zu erleiden.

Ein pflegender Angehöriger, der letztendlich selber am Infarkt durch Stress stirbt, damit ist keinem hilfsbedürftigen Elternteil geholfen.

Dieses ist keine überzogene Vorstellung von mir, sondern passiert oft genug, dass sich pflegende Kinder überfordern, die eigene Partnerschaft daran zerbricht, die Kinder darunter leiden oder man selbst mehr oder weniger schwer erkrankt oder stirbt.

Damit ist keinem gedient.

Ich selber glaube, es gibt ein gesundes Mittelmaß, wie man seinen kranken und hilfsbedürftigen Eltern helfen kann. Und es gibt auch alte Eltern, die bereit sind in ein Heim zu gehen.

Ich selber habe 6 Jahre lang mir mein Studium im Krankenpflegedienst verdient.

Auch wenns schon etliche Jahre her sind, auch damals gab es immer zu wenig Schwestern, zu wenig Zeit und zu viele Forderungen, die es zu bewältigen galt.

Ich bin noch im Nachhinein froh, dass ich keine Diskussionen mit einer Frau Biberti haben musste, wie ich ihre Mutter zu behandeln hätte.

Ich bin überzeugt, dass auch heutzutage die meisten im Pflegedienst, sich sehr bemühen und die Patienten und Patientinnen nach bestem Wissen und Gewissen versorgen.

Mag sein, mir fehlt der Humor, oder ich habe ihn nicht gefunden in dem Buch.

Ich fand vieles nur albern und absolut hirnrissig.

Gerade nach einem Schlaganfall zählen ja wohl Minuten, Sekunden...

Das Getüddel, dass die schwerkranke Mutter erstmal alleine die 76 Stufen runterwackeln muss, finde ich geradezu fahrlässig.

Oder der stille Vorwurf, dass bei einer Bettnachbarin der Sohn noch gar nicht da war. Woher nimmt Frau Biberti die Unverfrorenheit das zu beurteilen?

Vielleicht lebt er in Australien, oder es gibt andere Gründe, die das nicht ermöglicht haben.

Oder er war da... auch das gibt es, dass die Info von einem leicht dementen Menschen nicht so stimmt, wie sie weitergegeben wurde.

Auch wenn das Buch von den meisten so sehr gelobt wird.

Ich habe dazu eine andere Meinung.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mata Hari
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin schildert in diesem Buch, wie sie selber mit dem Krankheits- und dem Alterungsprozess ihrer Mutter zu leben lernte.

So weit, so gut.

Doch wird hier eine höchst pathologische Entwicklung als postitiv dargestellt:
die Tochter schlüpft im Verlaufe des gesamten Buches mehr und mehr in die typische Opferrolle, projeziert ihre eigenen Bedürfnisse permanent in das Verhalten der "anderen Angehörigen anderer Alter" und zieht ihr Selbstbewusstsein einzig daraus, dass sie es ja besser mache als eben diese "alle anderen".

Der eigentliche psychologische Verarbeitungsprozess sowohl der Tochter als auch der Mutter bleibt völlig auf der Strecke, übrig bleibt ein Opfer und keinesfalls eine Atmosphäre von echtem gegenseitigem Respekt.

Ich hoffe für die Autorin inständig, dass es eines Tages noch eine Fortsetzung dieses Buches geben wird, in dem nicht nur aufgezeigt wird, wie nicht nur die Tochter "Respekt und Humor lernt", sondern in der sie lernt, den Respekt und Humor auf sich selber anzuwenden und in dem diese Opferrolle einfach nicht mehr nötig ist.

Denn das sollte ja das Ziel sein: ein erfülltes Leben für alle Beteiligten. Nicht diese Situation, die hier am Ende des Buches geschildert wird und die von gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist.

Auf alle Fälle beschreibt das Buch sauber einen wichtigen Lebensabschnitt der Autorin. Als psychologisch interessante Lektüre ist dieses Buch gut, als Lebenshilfe oder Ratgeber ist dieses Buch jedoch völlig ungeeignet.

Natürlich sind all die Schritte, die die Autorin durchlebt, zur Verarbeitung notwendig. Deswegen ist das Buch interessant und besitzt auch ein hohes Identifikationspotential.
Nur wurde das eigentliche Ziel hier in diesem Buch noch nicht erreicht.

Zusätzlich ist kritisch einzuwerfen, dass die Autorin zwar versucht, Handlungsanweisungen zu geben, diese jedoch am heutigen Gesundheits- und Sozialsystem völlig vorbeilaufen.
Nur wenige Arbeitnehmer Deutschlands dürften so ausreichend Geld, Zeit und Räumlichkeiten haben, um sich so aufzuopfern, wie die Autorin es tut.

Es ist nicht realitätsbezogen, einer fünfköpfigen Familie, die in einer Hochhaussiedlung wohnt und deren Eltern beide arbeiten müssen, um zu leben, einen solchen "Ratgeber" (oder ist es doch nur eine Biografie?) als solchen zu zeigen. Trotzdem denke ich, dass die meisten Familien einen respekt- und humorvollen Umgang zu pflegen wissen.

Ach ja: den einen Stern gab es für die beiden positiven Aspekte:
Den Mut, dieses Thema überhaupt zu beschreiben, und für den halbwegs flüssigen Stil.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Für mich war dieses Buch keine Hilfe und absolut nicht aufbauend. Ich bekam beim Lesen eher einen bitteren und negativen Beigeschmack.
Das Buch machte mir bewußt, dass ich niemals so uneigennützig wie die Autorin handeln kann. Es zeigte mir meine Schwächen gnadenlos auf und stempelte meine Vorgehensweise, wenn bei mir so einem Fall auftreten sollte, als negativ und unmenschlich ab.
Nichtsdestotrotz konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen, obwohl es mich oft in Traurigkeit und Niedergeschlagenheit versetzt hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5 Sterne...
von mir !!

Hatte mir zuerst die schlechten Bewertungen angesehen und möchte nur kurz anmerken, dass es auf dem Cover heisst: "Wie ICH lernte, Vater und Mutter mit... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lilliane veröffentlicht
"Leben ist, wenn man trotzdem lacht": ich konnte lachen und weinen und...
Ein herzerfrischendes, mitreißendes und humorvolles Buch, das Zuversicht und praktische Hilfestellung gibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009 von S. Kemmler
Hilfe, meine Eltern sind alt
Das Buch ist eine große Hilfe. Man sieht, dass andere auch Probleme mit der Pflegebedürftigkeit der Eltern haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2009 von CPetz
Sehr (galgen)humorvoll...
liebevoll und immer auch selbstkritisch beschreibt Biberti den Umgang mit ihren Eltern. Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin, die ob dieser Doppelbelastung und einmal ganz davon... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von Schnucke
Berührendes Buch
Das macht wirklich Mut und Spaß noch dazu!
Das ist das berührendste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2009 von Katharina Schlierenzauer
Ich bin dann mal da ...
Hape war dann mal weg, Ilse Biberti ist endlich mal da geblieben - und lässt uns an ihrem mutigen und schwierigen Weg teilhaben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2008 von Timo Gößler
So ist die Realität...
Die Autorin beschreibt im Allgemeinen auch das, was ich selbst schon erlebt habe. Ihre eigenen Ängste, Befürchtungen, Pflicht- und Schuldgefühle,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2008 von 201033
Informativ, unterhaltsam, kritisch und sehr menschlich
Ich habe das Buch gekauft, in der Absicht ein Sachbuch zu kaufen, das mir Informationen zu dem im Titel angesprochenen Thema liefert, insbesondere was einen in so einer Situation... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2008 von F. Glasen
Es kann alle treffen,auch Prommis!
Ich arbeite als Diplom-Sozialarbeiterin in einer großen diakonischen Einrichtung im Bereich Beratung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen und die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2007 von Ute Fröhlich
Das beste Buch was zu diesem Thema zu kriegen ist !!!
Der Titel "Hilfe, meine Eltern sind alt" klang schon interessant, weil er ausdrückte, daß die Autorin schon mal eine gehörige Portion Humor besitzen mußte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2007 von Sina Gerritsen
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