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Hilfe. Mein Sohn wird ein Macker
  
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Hilfe. Mein Sohn wird ein Macker [Broschiert]

Katja Leyrer
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 184 Seiten
  • Verlag: Konkret Literatur Verlag (Mai 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3922144713
  • ISBN-13: 978-3922144717
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.403.663 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Nachdem ich zuerst Katja Leyrers Autobiographie "Weiberkram" gelesen hatte, bin ich mit einem großen Sympathie-Vorschuss an dieses Buch herangegangen. Leider muss ich nach der Lektüre dem letzten Rezensenten recht geben: Es ist haaresträubend!

Frau Leyrer, eine freiberuflich tätige Journalistin und alleinerziehende Mutter von drei Kindern, beschreibt mit Stolz, wie es ihr gelungen ist, ihren - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 10 Jahre alten - Sohn zu einem "verunsicherten", stotternden, bettnässenden Kind zu machen, das zu Hause im Schatten seiner selbstbewussteren Schwestern steht, in der Schule und im Hort von Gleichaltrigen gemobbt wird und von ihr, der Mutter, keinerlei Solidarität und liebevolle Unterstützung erfährt. Diese Art der "Kindererziehung" betrachtet Frau Leyrer als Beitrag zur Abschaffung des Patriarchats. Sie lässt ferner andere Mütter von Söhnen zu Worte kommen und analyisiert deren Lebensweise und Erziehungsvorstellungen von einem radikal-feministischen Standpunkt aus.

Blind für die Bedürfnisse von individuellen Menschenkindern stülpt sie ihre Ideologie über Männer und Frauen, Jungen und Mädchen - und leistet damit den berechtigten Anliegen der Frauenbewegung einen Bärendienst.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die hier empfohlene Jungenerziehung stellt geradezu eine Umkehrung der Jungenerziehung zwischen 1933 bis 1945 dar. Sollten die Buben damals flink wie Windhunde und hart wie Kruppstahl werden, so empfielt die Autorin, ihnen Mädchenkleider anzuziehen. In beiden Fällen geht es nicht im das spätere Glück des Kindes, sondern um die Verwirklichung allgemeiner politisch-gesellschaftlicher Zielvorstellungen. Ihren Sohn beschreibt die Autorin als "verunsichertes Kind" mit allen Symptomen verunsicherter Kinder wie Bettnässen, Stottern usw. Sie sagt offen, daß sie keinerlei Solidarität mit ihrem Jungen emfinden könne, wenn dieser einmal Stärke und Durchsetzungsvermögen an den Tag legt. Die Entwicklung des Sohnes zum Mann bedrohe sie "existenziell". Sie selbst sagt, sie wolle nicht an der Stelle ihres eigenen Sohnes sein. Sie spricht darüber, wie ihr Sohn von anderen verlacht wird aufgrund seiner Mädchenhaftigkeit. "Und trotzdem: Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen! Wir können nicht Männermacht bekämpfen und die Augen vor den eigenen Söhnen verschließen. Wir haben keine neutrale Wesen an unseren eigenen Busen genährt, sondern die Patriarchen von morgen, wenn wir ihnen diese Sicherheit nicht rauben. Wir müssen unseren männlichen Kindern etwas wegnehmen, sie unterdrücken. Das tut weh."

Ist das wirklich ein Einzelfall? Und ist so etwas nicht ein Fall für das Jugendamt?
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Katja Leyer hat alle Hände voll zu tun. Als moderne Frau muss sie Karriere machen, sich selbst verwirklichen, und die Welt eigenhändig vom Patriarchat befreien.

Da bleibt nicht viel Zeit. Zeit die fehlt um zum Beispiel in der psychologischen Literatur über Fälle wie John/Joan und John Money zu recherchieren.

Stattdessen wiederholt sie derlei Experimente mit den eigenen Kindern, denn schließlich ist das geschlechtsspezifische Verhalten rein erzieherischen Ursprungs und ihr Sohn muss demnach gedemütigt werden um nicht in eine falsche Rolle zu fallen.

Von einem Erziehungsratgeber ist dieses Buch soweit entfernt wie 'Mein Kampf' von einem Lebensratgeber. Zu empfehlen ist es aber als Dokumentation welche Blüten radikaler Feminismus treiben kann.
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