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am 12. Juli 2013
Nach seinem 2006er Überraschungserfolg „I Hope They Serve Beer in Hell“ ließ Tucker Max sich lange Zeit, einen Nachfolger zu veröffentlichen. Als es 2010 dann endlich soweit war, dass „Assholes Finish First“ auf den Markt kommen konnte, kündigte er dafür sofort einen weiteren Band, „Hilarity Ensues“, an. Dieser erschien dann auch nur wenig als ein Jahr später.

Tucker Max wurde in den frühen 2000er Jahren zu einer der ersten großen Internetberühmtheiten. Nachdem er im Jahr 2001 sein Buch der besten Anmachsprüche („The Definitive Book of Pick-Up Lines“) mit nur bescheidenem Erfolg veröffentlicht hatte, erlangte 2002/2003 mit seiner Website in Windeseile eine erstaunliche Popularität. Auf seiner Website veröffentlichte er extrem lustige Kurzgeschichten zu seinen regelmäßigen Alkohol- und Sex-Eskapaden. Dies führte 2003 zu der Veröffentlichung seines ersten Buches, „Belligerence & Debauchery: The Tucker Max Stories: 1“.
Im Jahr 2006 befand sich seine Popularität dann auf einem neuerlichen Rekordhoch, was er für die Veröffentlichung seines dritten Buches "I Hope They Serve Beer in Hell" nutzte. Dieses enthielt die besten Geschichten seines Buches „Belligerence & Debauchery“, sowie seine neusten Abenteuer. Da diese Veröffentlichung das Vorgängerbuch im Grunde obsolet machte, gilt seither „I hope they serve beer in hell“ als Tucker Max’s erstes Buch, und auch er selbst veschweigt die Vorgänger gerne. Die atemberaubenden Verkaufszahlen des Buches, das sogar den ersten Platz der New York Times Bestsellerliste erreichte, ließen auch Tucker Max’s Erfolg explodieren. Und so folgte eine (schlechte) Verfilmung des Buches (I Hope They Serve Beer In Hell (Rental) [DVD]). Mit der Veröffentlichung der Bücher „Assholes finish first“ und „Hilarity Ensues“ bringt Tucker Max nun, sechs Jahre später, diese erstaunliche Erfolgsgeschichte zu Ende.

In den Jahren seit der Veröffentlichung von "I Hope They Serve Beer in Hell" hat Tucker Max wieder so einiges erlebt und durchgemacht, aber für zwei komplette Bücher reicht es dann eben doch nicht. Und so enthalten die beiden Bände wieder einmal viele alte Geschichten. Manche kennt der alte Fan bereits von der Website oder aus „Belligerence & Debauchery“, andere blieben teilweise über 10 Jahre unveröffentlicht. Das Letzteres wohl damit zu begründen ist, dass Max sie selbst für nicht gut genug für eine Veröffentlichung hielt, liegt dabei wohl auf der Hand. Aber hier wurde eben ein wenig Füllmaterial benötigt.
Vom Aufbau her unterscheiden sich „Assholes finish first“ und „Hilarity Ensues“ von ihren Vorgängern. Waren bei diesen noch viele lustige Kurzgeschichten einfach aneinander gereiht, sind die neuen Bücher grob nach Themenkomplexen geordnet. So gibt es in „Assholes finish first“ z.B. Kurzgeschichten zu Tuckers Sexual to-do list oder den Themenkomplexen „Jungfrauen“, „Was Tucker alles für Sex tut“ oder „Tattoos“. In "Hilarity Ensues“ gibt es Themenkomplexe wie “Halloween“, „Tuckers Freund Hate“ oder zu den Junggesellenabschieden und Hochzeiten von Tuckers Freunden. Gerade bei diesen Komplexen merkt man dann, das viel Füllmaterial verwendet wurde um genügend Kurzgeschichten zu den Themen zusammen zu bekommen. Richtig gut sind dagegen zumindest teilweise wieder die großen eigenständigen Geschichten, die immer wieder zwischendurch eingestreut wurden. Hier gibt es ein paar Kapitel, die tatsächlich so lustig sind wie einige Geschichten aus „I Hope They Serve Beer in Hell“.

Insgesamt fallen „Assholes finish first“ und „Hilarity Ensues“ aber deutlich gegen den Vorgänger ab. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Geschichten letztlich eben doch immer von den selben Themen handeln, und sich vieles wiederholt. Aber das Hauptproblem liegt eindeutig daran, dass hier Material für ein Buch auf zwei Bücher gestreckt werden musste. So gibt es zwar immer mal wieder ein paar gute Lacher, aber es kommt eben auch Langweile auf. Und im Vergleich zu "I Hope They Serve Beer in Hell“ fallen beide Bücher doch deutlich ab. Wer dennoch nicht genug hat, kann sich auch noch die Outtakes der beiden Bücher als kostenloses E-Book herunterladen: „Sloppy Seconds: The Tucker Max Leftovers“.
So ist es vielleicht doch nicht so schlecht, dass Tucker Max sich mit „Hilarity ensues“ aus dem von ihm geprägten Genre „Fratire“ zurückzieht, und sich künftig als Romanautor versuchen möchte. Und das er mit mittlerweile Ende 30 für den von ihm beschriebenen Lebensstil auch zu alt ist, hat er ebenfalls eingesehen: In einem ausführlichen Interview mit Michael Ellsberg von Forbes beschreibt er seinen radikalen Wandel. Die berühmten „Tucker Max Stories“ dürften also tatsächlich zu Ende sein.
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am 28. Dezember 2012
Hallo Leute, diese Buch muss man einfach gelesn haben, nicht so gut wie das erste aber immerhin.
Auch der Film ist verfügbar, leider hab ich ihn noch nicht gesehen, Alex.
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