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Hikikomori: Roman Taschenbuch – 20. Januar 2014


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (20. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383330930X
  • ISBN-13: 978-3833309304
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,2 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 78.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Kevin Kuhn, geboren 1981 in Göttingen, lebt in Berlin. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Religionswissenschaft in Tübingen und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft in Hildesheim. Immer wieder hat Kevin Kuhn auch im Ausland gelebt, darunter längere Zeit in Alaska und drei Jahre in Mexico City. Er war Stipendiat des textwerk-Romanautorenseminars des Literaturhauses München und 2012 Gewinner des Gargonza Arts Awards. 2012 zählte ihn die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zu den 20 besten deutschprachigen Autoren unter 40. »Hikikomori« ist sein erster Roman.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

dieser Roman ist überaus ambitioniert. Er liefert weder einfache Erklärungen, noch folgt er den Mustern, die der Leser erwartet. ... Wer je einen schweren Fall von Anorexie oder jugendlicher Depression aus der Nähe verfolgt hat, wird diese Unsicherheiten im Umgang mit einem sich entfaltenden Krankheitsbild in diesem Buch exzellent wiedergegeben finden. ...Kevin Kuhn ist ein sehr gut komponiertes, scharfsichtiges Buch gelungen, das jedem Klischee aus dem Weg geht und dabei doch Themen behandelt, die in allen Familien aktuell sind. Er schildert diese riskante Phase am Ende der Schulzeit und des beginnenden Erwachsenwerdens als lebensgefährlichen Balanceakt, und damit trifft er es wirklich. ... Hikikomori ist kein tröstlicher oder erklärender Roman, er schildert präzise die unlösbaren Fragen und lotet die Abgründe aus, die sich mitten in einer deutschen Wohnung unter wohlversorgten, gebildeten und sich liebenden Bürgern auftun können. Es ist große Kunst. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Oktober 2012)

Die Sprachkunst Kuhns ist beeindruckend! (Bücher, Oktober 2012)

Hikikomori ist Japanisch und steht für sich einschließen und gesellschaftlicher Rückzug . [...] Versagensangst, hohe Erwartungen der Gesellschaft in Japan Realität und bei uns auch. Kevin Kuhn beschreibt das in seinem Debütroman beeindruckend verstörend. (FritzInfo Bücher) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kevin Kuhn, geboren 1981 in Göttingen, lebt in Berlin. Er hat Philosophie, Kunstgeschichte und Religionswissenschaften in Tübingen und Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim studiert. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter am dortigen Institut. Immer wieder hat Kevin Kuhn auch im Ausland gelebt, darunter längere Zeit in Alaska und drei Jahre in Mexico City. Er war Stipendiat des textwerk-Romanautorenseminars des Literaturhauses München und 2012 Gewinner des Gargonza Arts Awards. 2012 zählte ihn die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zu den 20 besten deutschprachigen Autoren unter 40. »Hikikomori« ist sein erster Roman.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benjamin Klein TOP 500 REZENSENT am 20. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch fiel mir erstmal aufgrund seiner an ein Manga erinnernde Aufmachung ins Auge, ein Blick auf den Klappentext rechtfertigte einen Blindkauf. Und der hat sich gelohnt!

Anfangs war ich irritiert. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und es dauert eine Weile, bis man versteht, wohin die Reise gehen soll. Ich hatte vorher noch nie von Hikkikomori gehört und war überrascht, als ich das mir nicht bekannte Wort googelte, dass es in Japan über 1 Millionen Jugendliche gibt, die sich den Anforderungen der Leistungsgesellschaft nicht stellen wollen und sich daher in ihrem Zimmer verkriechen, welches sie manchmal, von ihren peinlich berührten Eltern gedeckt, über Jahre nicht verlassen. Sick!

Das Buch verlegt dieses Szenario nach Deutschland: Der 18jährige Till wird nicht zum Abitur zugelassen und schottet sich komplett von seiner Außenwelt ab, indem er erst alle Möbel aus seinem Zimmer wirft und sich danach, nur mit Kippen, Rechner und Monitor, im selbigen einschließt. Seine Eltern, ein Schönheitschirurg und Backpacker der ersten Stunde und seine Mutter die sich mit hippen Kunstausstellungen auslebt, fördern ihn in jedem Bereich und wissen auf fast alle Probleme des Daseins eine kluge Lösung. Er muss nur das geringste Interesse an einer Sache zeigen und schon steht kostspieliges Equipment bereit. So sehen sie auch seinen Rückzug anfangs als ein Selbstfindungsprojekt und sehen sich genötigt ihn zu unterstützen.

Die Geschichte mischt immer wieder die Realität mit surrealen und virtuellen Welten, die Till in seinem abgedunkelten Zimmer auf dem Computermonitor und in seinem Kopf durchlebt.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dschungelkind am 10. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Debüts gibt es ja wie Sand am Meer und meistens fragt man sich, wieso man sich nun schon wieder einem neuen Autor zuwenden soll. Im Fall von Kevin Kuhn gibt es darauf jedoch eine eindeutige Antwort: WEIL ER ETWAS ZU ERZÄHLEN HAT.
Die meisten jungen Autoren betrachten nur ihren Bauchnabel, Kevin Kuhn beschäftigt sich in Hikkikomori jedoch mit unserer Gesellschaft, mit unserer Zeit und mit der Frage, wie es ist, heutzutage aufzuwachsen – eingesperrt zwischen tausenden von Möglichkeiten.
Im Zentrum steht ein Junge, der eigentlich alle Chancen und Möglichkeiten hat, dennoch vor dem Druck der Gesellschaft kapituliert, sich immer weiter zurückzieht und seine eigene Parallelwelt aufbaut, ohne sein Zimmer zu verlassen.
Was langsam anfängt, entwickelt sich bald zu einem rasend-spannenden Thriller, in der die Hauptfigur ihr eigener größter Feind ist – ein Kammerspiel, das mit klarer Sprache und ohne Schnörkelei erzählt wird.
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass sich so klug mit dem Thema Internet, mit Einsamkeit in der Zeit der globalen Vernetzung und mit der Frage nach Grenzen und Freiheit auseinander. Das Buch ist nicht nur zeitgemäß, das Buch hilft mit der Geschichte der Hauptfigur Till, unsere Zeit mit anderen Augen zu sehen. Es entwickelt einem Sog, dem man sich nicht entziehen kann, und ich muss sagen, mir stand beim Lesen oft die Gänsehaut zu Berge, weil ich so gefangen war von der Geschichte.
Eine unbedingte Empfehlung für alle, die neugierig auf ein echt außergewöhnliches Debüt sind, weil der Autor richtig Mut hat, etwas ganz eigenes zu machen. Bin schon gespannt, was er als nächstes schreibt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr am 2. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Till Tegetmeyer hat das zweifelhafte Glück, ambitionierte Eltern zu haben - ambitioniert vor allem in Bezug auf sich selbst und die persönliche Entfaltung. Was die Kinder - Till und seine jüngere Schwester Ann-Marie - treiben, wird unter "sie müssen ihre Erfahrungen sammeln" subsummiert, was letztlich bedeutet, dass der vermögende Vater, Schönheitschirurg, und die egozentrische Mutter, die eine Art Möbelgalerie namens "SchauRaum" betreibt, das nötige Geld bereitstellen, die Jugendlichen aber ansonsten tun lassen, was auch immer diese tun wollen.

Es ist vermutlich diese anleitungs- und prinzipienfreie Umgebung, die Till ins Taumeln kommen lässt, als am Ende seiner schulischen Laufbahn plötzlich sämtliche Lebensplanungen platzen: Er wird nicht für das Abitur zugelassen. Till sieht sich seines Umfelds beraubt, muss eine Abzweigung nehmen, während alle anderen voranschreiten, nicht selten in den Fußstapfen der Eltern. Und so kommt er ins Grübeln. Seine Antwort lautet: Rückzug. Selbstfindung. Isolation. Hinterfragung.

Aus dem Zimmer, das Till von allen Möbelstücken bis auf Matratze und Computerarbeitsplatz befreit, wird die Box, die ganz persönliche, freie und neu auszufüllende Projektionsfläche für das Projekt Selbstauslotung. Der Erkenntnis, die Schablonen nicht zu verstehen, folgt der Versuch, eigene Ideale zu finden, aus der von anderen schablonierten Welt auszubrechen. Zunächst hält Till losen Kontakt nach außen, begegnet auch hin und wieder noch der Familie, geht sogar auf eine Party, aber sein Unvermögen, das Geschehen um sich herum zu verstehen, gar dort die eigene Position zu finden, zwingt ihn immer weiter in die innere Isolation.
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