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Highway 61 Revisited
 
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Highway 61 Revisited

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4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 13. April 1988
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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Wiedergabe   1. Like A Rolling Stone 6:09 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   2. Tombstone Blues 5:56 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. It Takes A Lot To Laugh, It Takes A Train To Cry 4:05 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. From A Buick 6 3:15 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. Ballad Of A Thin Man 5:56 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. Queen Jane Approximately 5:27 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. Highway 61 Revisited 3:25 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   8. Just Like Tom Thumb's Blues 5:27 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   9. Desolation Row 11:21 EUR 0,99  Kaufen 
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ideale album für Dylan-einsteiger! 12. April 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Vorweg: Die musik ist brilliant. Alle songs sind verblüffend.
Auch wenn als definitive meisterwerke meist andere platten von Bob Dylan genannt werden ("blonde on blonde", "blood on the tracks", manchmal "bringing it all back home" und neuerdings "time out of mind"): Wer (garantiert lebenslängliche!) zuneigung zu dieser musik erst noch entdecken und entwickeln möchte - und wenige künstler verlangen von bzw. ermöglichen jedem hörer so einen ausgeprägt individuellen zugang -, dem empfehle ich "highway 61".
Zum einen findet man hier - ganz "materialistisch" gedacht - so viele klassiker des Dylan-repertoires, wie auf kaum einem anderen seiner alben: 'like a rolling stone' (kürzlich von der gleichbetitelten zeitschrift hüben wie drüben als "bester song aller zeiten" geehrt), 'tombstone blues', 'it takes a lot to laugh, it takes a train to cry' (welche sehnsucht allein im titel!), 'ballad of a thin man', das titel-tune, der wunderbare epische höhepunkt 'just like Tom Thumb's blues' (übrigens ein lieblingssong des kürzlich verstorbenen Clash-sängers Joe Strummer) und der berührende, lange nachwirkende beschluss 'desolation row' sind eine engstmöglich eingegrenzte auswahl von "greatest hits"- und bühnenstandards!
Außerdem ist die musik auf "highway 61" recht anschmiegsam produziert, ist auch für das unvertraute ohr angenehm zu hören - ohne dass Dylan seine klangliche wie stimmliche identität verleugnete. Wer also an diesen liedern gefallen gefunden hat, wird sich problemlos auch in unzugänglichere werke einhören können wie den entgrenzenden nachfolger "blonde on blonde" von '66, das zerbrechliche "blood on the tracks", das hermetisch-karge "John Wesley Harding" oder (Geheimtipp!:) die rauen "basement tapes".
Und zuletzt sind auf diesem sechsten album des Dylan-opus nahehin alle musikalischen stile vertreten, die in seinem schaffen einen bedeutenderen rang einnehmen, von fetzigem, keine sekunde zuviel beanspruchendem rhythm and blues (die beiden "auto-songs" 'from a buick 6' und 'highway 61 revisited') über den typischen Dylan-pop v.a. der 70er ('Queen Jane approximately') bis zum balladesken folk-epos mit gitarre und mundharmonika (im schlusstrack). Allenfalls ein leichtes übergewicht von bluesnummern bzw. -einflüssen (in allen tonfärbungen) ist zu konstatieren.
Und wer sich partout nicht anfreunden will mit dem eigenwilligen, einzigartigen folk-blues-pop-gemisch, dem bleibt mit 'rolling stone', 'train to cry' und 'Tom Thumb's blues' immer noch ein unschlagbares hit-dreierpack, das bisher auch die ärgsten nörgler noch für sich eingenommen hätte, und das allein schon die zehn mäuse wert ist.

p.s.: Ich hab meine bekanntschaft mit Dylan gleich über "blonde on blonde" machen dürfen. Hab ich aber auch nie bereut!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wann genau und mit welcher Platte begann Mitte der Sechziger die neue Pop- und Rockmusik? Wann wurde die 3-Minuten-Grenze bei Pop- und Rocksongs überwunden? Wann wurden Texte implizit mehr als simple Lyrik, meistens Liebesbeziehungen betreffend?

Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind, weil es kein einziges Album zwischen 1965 und 1967 gibt, dass man hundertprozentig und alleinig so definieren könnte. Die Beatles erschlossen mit "Rubber Soul", "Revolver" und "Sgt. Pepper" in diesen 3 Jahren Neuland, da war 1966 "Pet Sounds" von den Beach Boys bzw. Brian Wilson, im selben Jahr brachte Frank Zappa mit seinen Mothers of Invention das irre Debütalbum "Freak Out!" heraus, 1966 nahmen Velvet Underground ihr erst 1967 veröffentlichtes Debütalbum auf, Jimi Hendrix definierte am stärksten Psychedelic und öffnete allen die Ohren für die Elektronik. Und die Namensliste ließe sich fortsetzen. Klar, dass es darüber verschiedene Theorien geben muss, und meine ist diese, dass Dylans Verdienst unter den hier Genannten einfach der größte ist - und zwar aus folgenden Gründen:

1. warf Dylan mit seinem sechsten Album alle Konventionen über Bord, die bis dahin sowohl für ihn als auch allgemein galten: Seine auf der ersten Seite der (grandiosen und musikalisch meines Erachtens gleichwertigen) "Bringing It All Back Home"-LP bereits klar durchgezogene Folk-Rock-Attacke wurde nun auf fast dem ganzen Album in verschärfter Form fortgeführt. Folkniks durften sich für ihre Geduld belohnt fühlen, wenn sie sich am Schluss der Platte 11 1/2 Minuten "Desolation Row" hineinziehen konnten, aber vom Eröffnungsriff von "Like A Rolling Stone" bis zum Ausklang von "Just Like Tom Thumb's Blues" galt die Devise: Es darf krachen, und zwar ordentlich! "Tombstone Blues", für 1965er-Verhältnisse schon fast Heavy Metal-Punk, "From A Buick 6" und der Titelsong, und die Explosivität von "Like A Rolling Stone" mit einem der genialsten wie epochalsten Riffs der ganzen Rockgeschichte! Stücke, die den lautesten Hammernummern der Who, Kinks, Rolling Stones, Pretty Things und Them näher standen als den Akustikgitarren-Folksongs, die dieser Mann bis einige Monate davor noch ausschließlich gespielt hatte. Die restlichen Songs, das von einem rollenden Piano getragene "It Takes A Lot To Laugh, It Takes A Train To Cry", die mittelschnell dahin rollenden, von kräftigen Orgel- und Mundharmonikasoli durchzogenen, ebenfalls Piano-getragenen Songs "Queen Jane Approximately" und "Just Like Tom Thumb's Blues" sowie das einzige langsame, aber durch Al Koopers expressives Orgelspiel eine ungemeine Dynamik erhaltende "Ballad Of A Thin Man" atmen alle den Geist des Rock'n'Roll. Es war Rock, in aller Eindeutigkeit, alleine schon die krachenden Drums sprechen hier eine klare Sprache, und dazu noch Bass, Rhythmusgitarre und Piano als bis dahin so noch nicht gehörtes Soundfundament. Und Mike Bloomfield's kurze, aber explosive Gitarrensoli (und das noch ohne Fuzz-Box, aber ein voll aufgedrehter Amp macht's auch) nicht vergessen.
2. hatte Dylan damit musikalisch etwas erreicht, wo zuvor niemand war, und er hatte bezüglich Texte und Songspielzeiten munter Grenzen überschritten. Das "Highway"-Album ist eine einzige Kompromisslosigkeit, und die vielen, die damals von einem "Ausverkauf" an die "Beatmusik" sprachen, übersahen dabei, dass Dylan hier kommerziell mehr riskierte als jeder prominente Musiker damals: Er hätte bei den Fans der Beatles, Stones und Who durchfallen können, bei den puritanischen Folkniks war er es bereits.
3. ging Dylan hier textlich im Rahmen seiner eigenen Maßstäbe noch einen Schritt weiter, indem er sich vom Protestsong, von dem er sich ab dem zweiten Album davor, "Another Side of Bob Dylan", schon langsam abgewandt hatte, einerseits noch mehr entfernte, andererseits aber den Außenseiterthemen und der kritischen Weltbetrachtung treu blieb. So wie bei "Ballad Of A Thin Man" war lyrisch noch niemand zuvor in der Musikszene mit bestimmten Journalisten umgegangen, "Like A Rolling Stone" nimmt es substanziell mit jedem Ethikkatalog auf, megalange Metaphernketten in "Tombstone Blues" und "Desolation Row" und offensichtlich Autobiografisches in "Just Like Tom Thumb's Blues" und noch viel mehr - über die Songtexte alleine dieses Albums ließe sich wohl ein Buch schreiben.

Diese LP veränderte im Sommer 1965 nicht nur Dylans Karriere und Musik, sondern die ganze Musikszene mit. Sie war wie ein Signal, das in etwa so lauten konnte: "Jetzt kannst du dir musikalisch alles leisten - nimm es auf und veröffentliche es!" Was auch geschah, siehe oben in der Erwähnung anderer Alben und Namen.

Für mich ist dieses Album das definitive Dylan-Album, aus den erwähnten Gründen, wenngleich ich "Bringing ..." und "Blonde On Blonde", also die jeweilige Vorgänger- und Nachfolger-Platte, musikalisch genauso gut finde. Und noch eine Reihe weiterer 5-Sterne-Alben gibt es für mich, ob "Freewheelin'" aus 1963 oder "Time Out Of Mind" von 1997, um nur zwei zu nennen. "Highway 61 Revisited" ist mein absolutes All-Time-Album, auf Platz 1 meiner persönlichen Liste. Gut für Amazon, dass das Sternenlimit bei 5 endet, wer weiß, was Rezensenten wie ich in diesem Fall machen würden, wenn eine beliebig hohe Zahl erlaubt wäre ...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lächerliche 5 Punkte 22. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
DER Klassiker jetzt remastered und die Spannung gilt dem Sound, der Inhalt, sprich die Songs, stehen eh über jedweder Kritik. Also: Unglaubliche Nähe, Dylan steht im Raum und zelebriert Like a Rolling Stooone, die Desolation Row und alle anderen. Ein wunderbares Erlebnis. Wunderbar und liebevoll auch das Digi-Pack, Heftchen, alles im stilvollen Schwarzweiß, tolle Photos, ein Schmuckstück!
Lächerliche 5 Punkte, weil's einfach keine 10 gibt.
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Vor 11 Monaten von Frankle333 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tolle Bedienung
Dieser Artikel war leicht zu finden, gut zu bestellen und er kam pünktlich und schnell an... danke, ich kann sie und das Produkt weiterempfehlen!
Vor 11 Monaten von Siegfried Breslow veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker
- die Musik ist grandios, gutes Einsteiger-Album.....
- beste Titel: Like A Rolling Stone, Queen Jane Approximately, Desolation Row

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