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Hightech für Hitler. Die Hakeburg - Vom Forschungszentrum zur Kaderschmiede
 
 
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Hightech für Hitler. Die Hakeburg - Vom Forschungszentrum zur Kaderschmiede [Gebundene Ausgabe]

Hubert Faensen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Ch. Links Verlag; Auflage: 1., Auflage (1. September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861532522
  • ISBN-13: 978-3861532521
  • Größe und/oder Gewicht: 25,4 x 21,3 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 670.143 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Mit einem scharfen Blick für sprechende Details, ohne ins süßlich Anekdotische oder straff Verallgemeinernde zu fallen, erzählt Hubert Faensen die Geschichte der Hakeburg und des Geländes auf dem Seeberg von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Aus einer Fülle von Akten und Gesprächen mit Zeitzeugen wird so ein kaum bekannter deutscher Erinnerungsort erschlossen. (Süddeutsche Zeitung)

In der Hakeburg bündelt sich deutsche Geschichte zwischen Kaiserreich und Sozialismus. Faensen erzählt sie kenntnisreich und mit viel Liebe zum Detail. Der Christoph Links Verlag aber setzt mit diesem Band seine stark beachtete Reihe fort, in der die Baugeschichte von Gebäuden und Örtlichkeiten der NS-Zeit im Mittelpunkt steht. Auch das vorliegende Buch wird zum Erfolg dieses verdienstvollen Unternehmens beitragen. (Literaturen)

Das Buch von Hubert Faensen weckt nicht nur das Interesse für einen bisher wenig beachteten Ort in Brandenburg mit problematischer Geschichte, sondern mahnt mit seinem Bericht über die Forschungsaktivitäten an die Verantwortung der Ingenieure. (VDI-Nachrichten)

Kurzbeschreibung

Auf dem Seeberg in Kleinmachnow bei Berlin entstanden zwischen 1939 und 1943 streng abgeschirmte Institutsgebäude der Reichspostforschungsanstalt. Hauptforschungsgebiete waren Hochfrequenztechnik, Fernsehen, Radar, Atomphysik und Funkspionage. Auf dem Seeberg befand sich auch ein historistisches Wohnschloß, das sich Minister Wilhelm Ohnesorge als private Residenz ausbauen ließ: die Hakeburg. Hubert Faensen schildert nicht nur die bisher kaum bekannten Hightech-Projekte des "Dritten Reiches" und die damit verbundenen Bündnisse und Rivalitäten in der NS-Hierarchie, sondern behandelt auch die Geschichte des architektonisch eigenwilligen Gebäudekomplexes, der heute unter Denkmalschutz steht. Von 1947 bis 1989 residierten auf dem Hakeburggelände nacheinander die Karl-Marx-Hochschule der SED, an der auch Carola Stern, Wolfgang Leonhard und Hermann Weber tätig waren, die Bezirksparteischule und schließlich die Karl-Liebknecht-Sonderschule des SED-Zentralkomitees. Diese Kaderschmied e war u.a. Veranstaltungsort für richtungweisende Konferenzen, etwa im "Kampf gegen den Formalismus" oder für eine veränderte Kirchenpolitik.

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Von käufer
Welcher Lektor hat bloß diesen Titel verbrochen? Sicher war es nicht der kluge und stilsichere Autor, der hier die Geschichte der Bebauung und Gebäudenutzung des Kleinmachnower Seeberges aufgeschrieben hat: Es handelt sich um die neue Hakeburg aus der Kaiserzeit und die Forschungsanstalt der Reichspost, die vom II. Weltkrieg bis heute eine wechselvolle Nutzung erfuhr. An "Hightech für Hitler" wurde wahrscheinlich nur ab Fertigstellung der Gebäude von Ende 1943 über anderthalb Jahre, also historisch in fast belanglosem Zeitraum, dort geforscht. Konkretes zu einzelnen Entwicklungen erfährt man denn auch nicht. Das war nicht Aufgabe dieser gut lesbaren, stellenweise fast spannenden Bau- und Nutzungsgeschichte des Seeberges.
Für geschichtsbewusste Südrandberliner und alle historisch am 20. Jahrhundert Interessierten ein empfehlenswertes und faktenreiches Geschichtsbuch mit vielen Fotos und einigen Plänen!
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