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High Violet [Vinyl LP]
 
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High Violet [Vinyl LP]

The National Vinyl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von The National

Fotos

Abbildung von The National

Biografie

Eines der am sehnlichsten erwarteten Alben dieses Jahres stammt zweifelsohne von den New Yorkern The National. Bei aller Unaufgeregtheit, die die ursprünglich aus Ohio stammende Band stets ausstrahlt und umgibt, hat sie es seit ihrem ersten Album aus dem Jahr 2001 dennoch geschafft, einen stets kaum greifbaren aber mittlerweile dennoch gewaltigen Hype zu verursachen. Vor allem in der… Lesen Sie mehr im The National-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (11. Mai 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: 4 Ad (Musikvertrieb)
  • ASIN: B003DXS3O6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.044 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

The National setzen ihre Messlatte weiter herauf und erfüllen alle Erwartungen. „Laut, düster und grimmig“ - diese Adjektive fand Gitarrist Aaron Dessner bereits Mitte Februar. Und tatsächlich ist dieses Werk im Unterton sehr melancholisch geworden, mit Hang zur Zerbrechlichkeit hat es trotzdem vielerorts erhabenen Charakter. The National liefern mit „High Violet“ eine überaus gelungene Platte und elf Songs, die sowohl in Komposition und Arrangement als auch in Sachen Instrumentierung den Eindruck der Perfektion erwecken. Hier ist jeder Takt genau am richtigen Platz, kein Ton zu viel oder zu wenig und es wird nichts dem Zufall überlassen. The National ziehen ihre Register bewusst und überlegt, erschlagen den Hörer nicht mit voller Breitseite, sondern überzeugen mit Qualitäten, die sie einer nach der anderen in den Vordergrund rücken. Ihre Nuancen setzen sie gezielt, arbeiten Spitzen feinfühlig heraus und verstehen es hervorragend, sich gestaffelt über einen Song und auch im Verlauf des ganzen Albums zu steigern. Mit großartigem Zusammenspiel stellen sie faszinierend unter Beweis, dass sie als Band und Einheit fungieren und kein Einzelner im Rampenlicht steht. „High Violet“ glänzt mit Ideenreichtum, fesselnder Atmosphäre und als Gesamtkunstwerk. „Terrible Love“ stellt bereits ganz zu Beginn unter Beweis, dass The National in ihrem neuen Langspieler viel Energie investierten und einen besonderem Fokus auf Spannung legen. Wie auch das gesamte Album steigert sich der Song von Anfang bis Ende. Matt Berningers gesetzter Bariton bringt stellenweise gar eine meditative Wirkung mit sich. Die gesamte Platte steckt voller Höhepunkte und Facettenreichtum. „Afraid Of Everyone“ ist eine liebevoll instrumentierte Ballade, die sich choral unterlegt im Ende beinahe zu einer Hymne entwickelt. „Your voice is swallowing my soul, soul, soul“ - der Endteil bringt eine wohlige Gänsehaut mit sich, die sich beim dem gefühlvoll monotonen Gesang von „Bloodbuzz Ohio“ fortsetzt. Berningers Stimme trägt den Hörer tiefberuhigend durch die 48 Miuten von „High Violet“, so auch ganz besonders in „Lemonworld“ - einem von vielen Höhepunkten. Schon fast als großes Finale könnte man „England“ bezeichnen. Als vorletzter Song verblüfft er mit seiner Vielseitigkeit. Beginnend mit ruhigen Reverb-bestückten Gitarren gesellen sich schon bald Streicher hinzu, die den Song hintergründig bis ins Finale tragen. Posaunen und eine scheppernde Trompete akzentuieren ausgewähte Passagen und steuern eine hier sehr passige Portion Pathos bei. Wer aus sich aus diesen Elementen jedoch ein kitschiges Bild erahnt, liegt falsch - es bleibt aus. Das liegt an den großen Kompositionen und einer Band, die die Fähigkeiten ihrer einzelnen Musiker nicht besser einsetzen könnte. Sicher ist dies ein Beispiel dafür, dass große Erwartungen durchaus manchmal erfüllt werden können. Damit gerechnet hätte man trotzdem nicht zwingend. Wenn diese Platte manchen vielleicht auch ein bisschen seicht erscheinen mag, ist sie in Gänze jedoch mit allen Höhen und Tiefen versehen, wie man in eine gute dreiviertel Stunde kaum mehr einbauen kann. Großer Sound, große Songs, große Band. The National und „High Violet“ sind tatsächlich Kanditaten für die Platte des Jahres.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Vinyl
Schöne Platte, anders kann man das kaum sagen. Geschmackvoll, sicherlich, mit eleganten Hits für die sommerliche Wohnungsbeschallung. Ich neige dazu, Martin Lorenz Einwand der ein klein wenig fehlenden Entfesselung zuzustimmen. Eine etwas mehr krachende Nummer wie Abel oder Lit up (Alligator) hätten dem Werk meiner Meinung nach gut getan. Diesmal kommts nur in Spuren, am Ende von England zum Beispiel, aber beginnen tut die Nummer ja auch in einem Klavierakkord. Oder in Bloodbuzz Ohio, die sämtliche Indie-Diskos im hiesigen Umfeld zum Schwelgen bringt.
Letztlich ist es nur eben so, dass der Vergleich mit zurückliegenden Alben aus Sicht einer emotionalen Empfindung immer etwas hinkt. Die erste Liebe (bei mir: Alligator) hat immer einen besonderen Stellenwert. Eine gereifte Liebe hat aber eben auch ihre eigenen Vorzüge, und missen möchte man beide Erfahrungen nicht. Deshalb: Tolle Sache, keine Sekunde enttäuscht (das passiert auch so leicht, wenn die Erwartungshaltungen so hoch sind!), schon jetzt ein Album für Jahresbestenlisten. Ob man da jetzt fünf Sterne vergibt oder vier ist reine Geschmacksfrage. Nur drei Sterne sind einigermaßen objektiv zu wenig.

Ein Wort zur Vinyl-Ausgabe von High Violet (Amazon schmeißt hier leider alle Rezis einfach zusammen): Die kommt standardmässig im 180 Gramm Heavyweight Vinyl, als Doppel-Album. Das heißt, auf jeder Seite sind drei Nummern, nur die letzte Seite reicht nur für England und Vanderlyle... Klanglich hat das merkbare Vorzüge, aber mögen muss man Wenden der Scheibe alle zehn Minuten auch. Zusätzlich gibts eine Limited Edition die in Europa in blickdichtem Flieder (Violet, wie stimmig.) daherkommt - bin selbst glücklicher Besitzer eines solchen Exemplares - bei den Amis drüben übern Teich ist sie durchscheinend dunkelviolett. Den Sammlern wird hier ein schönes Tor geöffnet.

Wermutstropfen: Die Platte (CD weiß ich nicht) kommt ohne Texte der Songs aus. Das ist extrem schade. Immerhin zeigt sich die Qualität von The National von je her auch an den so bodenständig-ehrlichen, ungekünstelten Zustandsbeschreibungen der arbeitenden Mittelschicht mit all ihren Sorgen und Ängsten, wie sie so in kaum einer aktuellen kontemporären Rockmusik in der Qualität behandelt wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peggy
Format:Audio CD
Der Mann mit dem Bart ist zurück...The National legen ihr mittlerweile fünftes Album vor. Wieder randvoll mit großartiger Poesie und fantastischen Melodien bildet High Violet den nächsten Höhepunkt im Schaffen der amerikanischen Band um den so wohltuend brummig klingenden Matt Berninger. Wo soll das eigentlich noch hinführen, fragt man sich fast ängstlich ...

Es gibt kaum eine Band, die mit so viel Eingängigkeit, ja Leichtigkeit die dunklen Seiten und Abgründe des Lebens besingen und musikalisch untermalen kann - unglückliche, stagnierende Beziehungen (Conversation 16), tiefsitzende Lebensangst (Afraid of Everyone), absolute Hoffnungslosigkeit (Anyone's Ghost). Aber High Violet klingt ob dieser düsteren Szenerien eben nicht bedrückend oder gar depressiv, sondern einfach nur zu Herzen gehend melancholisch, stellenweise sogar hymnisch, wenn ich z.B. an das wundervolle England denke.

Ein stimmungsvolles Album im besten Sinne des Wortes und ein zeitloser Genuss für jeden, der Musik mit Herz und Seele fühlen möchten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bestes Album 2010. 27. Dezember 2010
Von Paparatze
Format:Audio CD
Keine Frage, High Violet ist das beste Album 2010. Auch wenn es vielleicht ein bißchen länger als bei den anderen Werken von The National braucht, bis einem alle Songs gefallen, sind doch wieder etliche Meisterwerke dabei (Terrible Love, Bloodbuzz Ohio, Lemonworld, Runaway, Anyones Ghost, Afraid of everyone). Nachdem ich die Band dieses Jahr 2 mal live gesehen habe, bin ich auch von den restlichen Songs begeistert. Die Expanded Edition ist alleine für die Alternate Version von Terrible Love und die einzigartige Liveversion von Bloodbuzz Ohio empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Versteckte Schönheit
Also ich muss ehrlich zugeben, dass dies mein erstes The National Album ist. Obwohl ich Boxer schon ewig auf meinem ipod habe, habe ich The National nun doch erst mit High Violet... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von ladentheke veröffentlicht
Glück
Dieses Album ist ruhig. Es ist sehr stilvoll. Es macht mich glücklich! Seit Tagen höre ich es rauf und runter. Ein Traum! : ) Kaufen!
Vor 9 Monaten von Ein The Whigs Fan veröffentlicht
mein Highlight 2010
Ich bin völlig zufällig beim Querstöbern hier bei Amazon auf High Violet gestoßen, hab mir das Video angeschaut und war *peng* infiziert... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Ink veröffentlicht
Interpol? ... Keineswegs... oder doch?
Das waren so die ersten Gedanken die ich hatte, als ich diese Platte hörte.
Es ist genau das, und doch viel mehr als das. Einfach anders! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sabien veröffentlicht
Toller Alternative Rock!
Das Album ist für jeden Musikliebhaber ein absolutes MUSS. Jedes Lied ist auf seine eigene Art anders und unverkennbar. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Susann Dreesen veröffentlicht
Freudentränen
Habe auf dem genialen Musiksender GO TV zufällig kurz vorm einschlafen Bloodbuzz Ohio gehört und war sofort hellwach. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von boeki veröffentlicht
Einfach nur genial! Ein Meisterwerk!
Eigentlich reichen für dieses Album drei Worte: Genial, Geniestreich, brilliant! Besser kann Musik nicht sein!!! Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Markus Puchowka veröffentlicht
schöner alternative rock/pop
netter alternative rock/pop, mit einer sehr schönen angenehmen Gesangsstimme ala Editors.Leider plätschert das album bis auf 3 Tracks eher etwas gelangweilt und zu... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Niklas veröffentlicht
Selbsterkenntnis und Selbstironie
Das Gefühl beim ersten und dann ständigen Hören dieses Albums sowie seine Grundstimmung sind sehr vergleichbar mit jenem Gefühl Anfang der 90er, als R.E.M. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von H. Schwoch veröffentlicht
Laaaangweilig
Leider schaffen es The National nach ihrem letzten großartigen Album offensichtlich nicht mehr, ihren folkigen Sound in atmosphärische Gewänder zu kleiden -... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von secret veröffentlicht
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