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High Violet
 
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High Violet

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Musik

Bild des Albums von The National

Fotos

Abbildung von The National

Biografie

Eines der am sehnlichsten erwarteten Alben dieses Jahres stammt zweifelsohne von den New Yorkern The National. Bei aller Unaufgeregtheit, die die ursprünglich aus Ohio stammende Band stets ausstrahlt und umgibt, hat sie es seit ihrem ersten Album aus dem Jahr 2001 dennoch geschafft, einen stets kaum greifbaren aber mittlerweile dennoch gewaltigen Hype zu verursachen. Vor allem in der… Lesen Sie mehr im The National-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (7. Mai 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: 4ad/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B003BKF696
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.826 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Terrible Love 4:39EUR 0,91
Anhören  2. Sorrow 3:25EUR 0,91
Anhören  3. Anyone's Ghost 2:54EUR 0,91
Anhören  4. Little Faith 4:36EUR 0,91
Anhören  5. Afraid Of Everyone 4:19EUR 0,91
Anhören  6. Bloodbuzz Ohio 4:35EUR 0,91
Anhören  7. Lemonworld 3:23EUR 0,91
Anhören  8. Runaway 5:33EUR 0,91
Anhören  9. Conversation 16 4:18EUR 0,91
Anhören10. England 5:40EUR 0,91
Anhören11. Vanderlyle Crybaby Geeks 4:12EUR 0,91


Produktbeschreibungen

motor.de

The National setzen ihre Messlatte weiter herauf und erfüllen alle Erwartungen. „Laut, düster und grimmig“ - diese Adjektive fand Gitarrist Aaron Dessner bereits Mitte Februar. Und tatsächlich ist dieses Werk im Unterton sehr melancholisch geworden, mit Hang zur Zerbrechlichkeit hat es trotzdem vielerorts erhabenen Charakter. The National liefern mit „High Violet“ eine überaus gelungene Platte und elf Songs, die sowohl in Komposition und Arrangement als auch in Sachen Instrumentierung den Eindruck der Perfektion erwecken. Hier ist jeder Takt genau am richtigen Platz, kein Ton zu viel oder zu wenig und es wird nichts dem Zufall überlassen. The National ziehen ihre Register bewusst und überlegt, erschlagen den Hörer nicht mit voller Breitseite, sondern überzeugen mit Qualitäten, die sie einer nach der anderen in den Vordergrund rücken. Ihre Nuancen setzen sie gezielt, arbeiten Spitzen feinfühlig heraus und verstehen es hervorragend, sich gestaffelt über einen Song und auch im Verlauf des ganzen Albums zu steigern. Mit großartigem Zusammenspiel stellen sie faszinierend unter Beweis, dass sie als Band und Einheit fungieren und kein Einzelner im Rampenlicht steht. „High Violet“ glänzt mit Ideenreichtum, fesselnder Atmosphäre und als Gesamtkunstwerk. „Terrible Love“ stellt bereits ganz zu Beginn unter Beweis, dass The National in ihrem neuen Langspieler viel Energie investierten und einen besonderem Fokus auf Spannung legen. Wie auch das gesamte Album steigert sich der Song von Anfang bis Ende. Matt Berningers gesetzter Bariton bringt stellenweise gar eine meditative Wirkung mit sich. Die gesamte Platte steckt voller Höhepunkte und Facettenreichtum. „Afraid Of Everyone“ ist eine liebevoll instrumentierte Ballade, die sich choral unterlegt im Ende beinahe zu einer Hymne entwickelt. „Your voice is swallowing my soul, soul, soul“ - der Endteil bringt eine wohlige Gänsehaut mit sich, die sich beim dem gefühlvoll monotonen Gesang von „Bloodbuzz Ohio“ fortsetzt. Berningers Stimme trägt den Hörer tiefberuhigend durch die 48 Miuten von „High Violet“, so auch ganz besonders in „Lemonworld“ - einem von vielen Höhepunkten. Schon fast als großes Finale könnte man „England“ bezeichnen. Als vorletzter Song verblüfft er mit seiner Vielseitigkeit. Beginnend mit ruhigen Reverb-bestückten Gitarren gesellen sich schon bald Streicher hinzu, die den Song hintergründig bis ins Finale tragen. Posaunen und eine scheppernde Trompete akzentuieren ausgewähte Passagen und steuern eine hier sehr passige Portion Pathos bei. Wer aus sich aus diesen Elementen jedoch ein kitschiges Bild erahnt, liegt falsch - es bleibt aus. Das liegt an den großen Kompositionen und einer Band, die die Fähigkeiten ihrer einzelnen Musiker nicht besser einsetzen könnte. Sicher ist dies ein Beispiel dafür, dass große Erwartungen durchaus manchmal erfüllt werden können. Damit gerechnet hätte man trotzdem nicht zwingend. Wenn diese Platte manchen vielleicht auch ein bisschen seicht erscheinen mag, ist sie in Gänze jedoch mit allen Höhen und Tiefen versehen, wie man in eine gute dreiviertel Stunde kaum mehr einbauen kann. Großer Sound, große Songs, große Band. The National und „High Violet“ sind tatsächlich Kanditaten für die Platte des Jahres.

Kurzbeschreibung

Bei aller Unaufgeregtheit, die die ursprünglich aus Ohio stammende Band stets umgibt, hat sie es seit ihrem ersten Album aus 2001 doch geschafft, einen stets kaum greifbaren aber gewaltigen Hype zu verursachen. In der allgegenwärtigen Vorfreude auf ihr fünftes Album „High Violet“ zeichnet sich das Ausmaß dieser Entwicklung ab: Ihre erste bestätigte Club-Show in diesem Jahr in Berlin war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und in den einschlägigen Musikforen werden seit Wochen Tracklist, Cover-Artwork, vorangegangene TV-Auftritte und die voraussichtliche Platzierung des Albums in den Jahres-Polls 2010 diskutiert. Über die Qualitäten des Albums lässt sich wenig spekulieren: The National übertreffen sich einmal mehr selbst. Auf diese simple wie einschlägige Floskel lässt sich bringen, was jeder in den elf neuen Stücken nachhören und -vollziehen können wird. Der überschwängliche Gestus, der weite Strecken ihres letzten Albums „Boxer“ (2007) bestimmt, fließt harmonischer denn je in die weit ausgelegten Kompositionen ein. Beinahe majestätisch führt das unterschwellig brodelnde „Terrible Love“ in das aktuelle Werk der Band ein und setzt damit zugleich den ästhetischen Fixpunkt von „High Violet“: Die Platte lebt von der Verflechtung intelligent inszenierter Rhythmen mit den übrigen Arrangements, die neben dem typischen, sehr unmittelbaren Gitarrensound der Band auch Streicher, Blasinstrumente und das für den Band-Sound maßgebliche Piano umfassen. Statt dabei stur auf Strophe-Refrain-Schemen zurückzugreifen, gelingt es The National, mit geschickt ineinander übergreifenden Patterns und schlichten, in weite Flächen gewobenen Melodiebögen jene überwältigende Spannung zu erzeugen, die das gesamte Oeuvre der Band durchzieht. Die Wirkung dieser starken Kompositionen fällt dabei meist episch („England“), hymnisch („Bloodbuzz Ohio“) oder bedächtig aus, wie in „I’m Afraid Of Everyone“. Letztlich ist es aber selbstverständlich auch einmal mehr Matt Berningers unverkennbarer, tiefer Bariton, der „High Violet“ zu einem typisch grossartigen National-Werk macht.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schöne Platte, gedämpft und stilvoll, 18. Mai 2010
Von 
Dominikus Plaschg (Gnas Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Violet [Vinyl LP] (Vinyl)
Schöne Platte, anders kann man das kaum sagen. Geschmackvoll, sicherlich, mit eleganten Hits für die sommerliche Wohnungsbeschallung. Ich neige dazu, Martin Lorenz Einwand der ein klein wenig fehlenden Entfesselung zuzustimmen. Eine etwas mehr krachende Nummer wie Abel oder Lit up (Alligator) hätten dem Werk meiner Meinung nach gut getan. Diesmal kommts nur in Spuren, am Ende von England zum Beispiel, aber beginnen tut die Nummer ja auch in einem Klavierakkord. Oder in Bloodbuzz Ohio, die sämtliche Indie-Diskos im hiesigen Umfeld zum Schwelgen bringt.

Letztlich ist es nur eben so, dass der Vergleich mit zurückliegenden Alben aus Sicht einer emotionalen Empfindung immer etwas hinkt. Die erste Liebe (bei mir: Alligator) hat immer einen besonderen Stellenwert. Eine gereifte Liebe hat aber eben auch ihre eigenen Vorzüge, und missen möchte man beide Erfahrungen nicht. Deshalb: Tolle Sache, keine Sekunde enttäuscht (das passiert auch so leicht, wenn die Erwartungshaltungen so hoch sind!), schon jetzt ein Album für Jahresbestenlisten. Ob man da jetzt fünf Sterne vergibt oder vier ist reine Geschmacksfrage. Nur drei Sterne sind einigermaßen objektiv zu wenig.

Ein Wort zur Vinyl-Ausgabe von High Violet (Amazon schmeißt hier leider alle Rezis einfach zusammen): Die kommt standardmässig im 180 Gramm Heavyweight Vinyl, als Doppel-Album. Das heißt, auf jeder Seite sind drei Nummern, nur die letzte Seite reicht nur für England und Vanderlyle... Klanglich hat das merkbare Vorzüge, aber mögen muss man Wenden der Scheibe alle zehn Minuten auch. Zusätzlich gibts eine Limited Edition die in Europa in blickdichtem Flieder (Violet, wie stimmig.) daherkommt - bin selbst glücklicher Besitzer eines solchen Exemplares - bei den Amis drüben übern Teich ist sie durchscheinend dunkelviolett. Den Sammlern wird hier ein schönes Tor geöffnet.

Wermutstropfen: Die Platte (CD weiß ich nicht) kommt ohne Texte der Songs aus. Das ist extrem schade. Immerhin zeigt sich die Qualität von The National von je her auch an den so bodenständig-ehrlichen, ungekünstelten Zustandsbeschreibungen der arbeitenden Mittelschicht mit all ihren Sorgen und Ängsten, wie sie so in kaum einer aktuellen kontemporären Rockmusik in der Qualität behandelt wird.
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40 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Körper auf den Wellen, und andere Zwischenwelten, 25. April 2010
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Nein, das ist sicher keine brave Rockmusik vom Klassenprimus, wie ein Kamerad etwas pseudointelektuell in einer Tageszeitung formulierte. No other band makes dark and stormy seem like ideal weather, schreibt SPIN, und kommt der Wahrheit um einiges näher. HIGH VIOLET ist keineswegs die kalkulierte, etwas weicher klingende Fortschreibung des Erfolgsrezeptes des begeisternden Vorgängers BOXER, sondern eine Weiterentwicklung. Eine wichtige Rolle dabei spielt Produzent und Band-Mitglied Aaron Dessner, der ja schon wesentlichen Anteil hatte an DARK WAS THE NIGHT, dieser vorzüglichen Klangreise durch amerikanische Songschmieden. Einige der dort Beteiligten, z.B. Sufjan Stevens und Bon Iver, sind mit von der Partie bei einem Werk, das gut und gerne auch ULTRA VIOLET hätte heissen können.

Es beginnt mit dem Song TERRIBLE LOVE, und schon hier, in diesem fein gearbeiteten Klanggewebe, zeigt sich eine Qualität des Albums: harsche Sounds verschmelzen oft mit weichen Konturen; manch Eruptives aus der Garage in Brooklyn, in der die Musik zum Großteil entstand, wird aufgesogen von den tiefgelegten(und diese Tiefe gern auskostenden) Gesängen von Matt Berninger. So verhindern The National, daß herrlichen Melodien der Biss abhanden kommt, die grollenden Untergründe bleiben! Bassklarinnetten, Violinen und all diese gerne wohlkingend inszenierten Klangkörper werden von Fall zu Fall zu einem dunklen Gemisch verarbeitet. Garagen-Sound und Kunstmusik sind auf einmal eins!

- Sorrow is my body on the waves / Sorrow the girl inside my cake / I live in a city sorrow built / It is in my honey, it is in my milk: Zeilen aus dem Song SORROW. In den Liedern wanken Gestalten durch die Nächte; sie reisen quer durchs große Land, gezeichnet von Angst, Verlust und einer Prise Paranoia. Sie sehnen sich nach etwas Unbenennbarem, entwicklen Programme fürs tägliche Überleben, und schreiben eigenartige Dinge aus Träumen auf. - You say you stayed home with the flu / I find out from friends that was not true / I go out at night with your headphones on again / Walk through the Manhattan valleys of the dead.

Die Absturzhöhe der Lieder ist also beträchtlich - und die gute Nachricht: dies ist kein depressives Album für trostlose Erste Novembertage! HIGH VIOLET sorgt für solche Schauer, die Wirbel für Wirbel den Rücken runter laufen! Im letzten Lied, VANDERLYLE CRYBABY GEEKS, kommt gar ein leichter Glückstaumel auf: aber da haben wir lang begriffen, daß Trost auch in den anderen Nachtstoffen der Musik mitschwingt. Vielen Hörern wird es so ergehen, daß sie liebend gerne (Gänsehaut inklusive) in ein Werk eintauchen, das nicht aus zusammen gewürfelten Liedern besteht, sondern einer fuliminanten Dramaturgie folgt. Da macht alles Sinn, jede noch so spärlich ausgeleuchtete Szene. Elegisch, dunkelschön, voller leiser Explosionen!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Feedback zum Äußeren (Vinyl), 10. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: High Violet [Vinyl LP] (Vinyl)
Das hier ist nur eine Bewertung der physischen Erscheinung der Vinyl-Version von High Violet. Zu Musik und Band ist schon genug gesagt worden - ich hätte jedenfalls nichts anzumerken was nicht redundant wäre.

Wer wie ich LPs kauft weil er die Prozedur des Abspielens, des Auspackens, des "in der Hand haltens" liebt, der ist hier gut bedient. Überraschenderweise erhielt ich eine Limited Edition bei der die LP violett (high violet eben) statt des üblichen schwarz war. Das Ganze kam in sehr schwerer, solider Qualität, leicht lichtdurchlässig so dass man gegen das Licht den Eindruck eines lilanen Auges mit sehr lebhafter Iris bekommt. (Poetisch? Jaja!) Das Sleeve ist aus mattem, festen Karton der nicht griffempfindlich wirkt und den soliden Eindruck verstärkt. Drum herum ein Plastikschutzumschlag mit Lasche, um das Werk vor Staub zu schützen. Was will man mehr? Eigentlich nichts - ausser vielleicht dem vom Boxer-Album gewohnten Gutschein für einen kostenlosen Download der digitalen Version um die Musik auch unterwegs anhören zu können. Durchaus ein Wehmutstropfen und auch als Marketingstrategie unverständlich - ich glaube nicht dass ich mir auch noch den MP3-Download dazu kaufe, deswegen wird High Violet wohl Hausmusik bleiben.
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