Enon- das sind vier Musiker, die sich aus Mitgliedern der einstigen Indie-Größen The Lapse, Blonde Redhead und Brainiac zusammensetzen.
Anders als auf ihrem Debütalbum "Believo!" setzen Enon in "High Society" mehr auf die Gitarre, auf synthetische Effekte wird dennoch (zum Glück) nicht verzichtet.
Die Songs sind rockiger, punkiger, haben aber immer noch diese kleinen Details, diese kleinen Finessen, die den Stil von Enon so unverkennbar machen. Schrille, bunte Songs, ein Spektakel aus von Frontmann John Schmersal oft in den Wahnsinn erhobenen Rockelementen in Songs wie "Pleasure and Privelige" und "Old Dominion" auf der einen und melancholisch, schwebenden Klängen wie "Diamond Raft" auf der anderen Seite. Und da wäre natürlich noch das fabulöse "Natural Disasters", das mit der eingehenden Melodie und der herrlich piepsenden Stimme der Bassistin Toko Yasuda im Hintergrund zum Ohrwurm wird.
Fazit: Wem "Believo!" gefallen hat, wird auch dieses Album bestimmt bald zu seinen Favoriten zählen.