Anfang 40 war der spanische Kultregisseur Pedro Almodóvar, als er 1991 mit "High Heels" seinen neunten Spielfilm in die Kinos brachte - auf dem Weg zum internationel Ruhm bildete der Film mit dem Gewinn des César einen wichtigen Schritt.
Die berühmte Sängerin Becky del Páramo (Marisa Pareedes, 45) kehrt nach 15 Jahren zurück zu ihrer Tochter Rebeca (Victoria Abril, 32). Zwischen den beiden Frauen ist - bis zurück zu Rebecas Kindheit - eine Menge aufzuarbeiten. Doch die Spannungen nehmen eher noch zu: Beim Vorlesen der TV-Nachrichten bekennt Rebeca vor laufender Kamera, ihren Mann Manuel erschossen zu haben.
Ja, "High Heels" ist ein spannender Krimi - aber auch eine feinfühlig erzählte, hoch problematische Mutter-Tochter-Geschichte, ein Musikfilm mit grandiosen Melodien und - wie alle Almodóvar-Produktionen - ein Augenfilm, ein Bilderbad und Pikanterien vom Feinsten.
Ich weiß nicht, wie oft ich den Film inzwischen gesehen habe - aber er fasziniert einfach jedes Mal aufs Neue.
Im Original 112 Minuten, Format 1,85:1 auf 35 mm Film (spherical), Dolby (IMDB)
film-jury 5* A0890 22.2.2012eg 5A Genre: Komödie | Drama | Romanze