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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht so gut wie das Buch, aber..., 28. August 2002
Dieser Film verdeutlicht wieder einmal recht eindrucksvoll, daß Buchvorlagen meist doch um einiges besser sind als die Verfilmungen. Sicherlich hat "High Fidelity" auch auf der Kinoleinwand so manchen lichten Moment, in dem man wirklich viel zu lachen hat. Aber wenn man die Wahl hat, sollte man sich doch eher für den Roman entscheiden. Das Buch lebt geradezu vom inneren Monolog der Titelfigur Rob, und eben jene unablässigen Kommentare vermögen im Film so gar nicht zu zünden. Entweder, sie wurden von vornherein weggelassen, oder sie gestalten sich als gesprochene Rede. Und die Verlegung von London nach Chicago... nun ja. Das Problem dabei ist, daß Hornbys Humor ausgesprochen britisch und teilweise auch eng mit den sprachlichen Eigenheiten der Engländer verbunden ist. Was man dem Film auf jeden Fall zugute halten muß, ist die ausnehmend gute Besetzung. Nahezu alle Charaktere sind wunderbar getroffen, bis in die Nebenrollen hinein. Tim Robbins als schmieriger Frauenversteher mit Pferdeschwanz ist einfach zu herrlich, und die eingebildete Prügelszene (eine Ergänzung des Films) ist in meinen Augen so etwas wie der heimliche Höhepunkt. Und Jack Blacks Tanzeinlage zu "Walking on Sunshine" ist schlichtweg herrlich schräg! Alles in allem ein unterhaltsamer Film, der trotz gewisser Defizite zu überzeugen weiß.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein perfekte Verfilmung, 23. Mai 2004
...für ein gutes Buch von Nick Hornby. Das Ergebnis: Eine hervorragende Komödie mit Happy End und einem brillanten John Cusack, den man als Idealbesetzung für den Film bezeichnen kann. Daneben findet man einige hervorragende Nebendarsteller wie Jack Black, Tim Robbins und Catherina Zeta-Jones. Zum Film Rob (John Cusack) betreibt mit den zwei mitleiderregenden Charakteren Barry (Jack Black) und Dick (Todd Louiso) einen Plattenladen und ist frischgebackener Single. Seine Freundin Laura (Iben Hjejle) lässt ihn sitzen, da Rob's Leben zum Stillstand gekommen zu sein scheint und zieht beim Nachbarn ein. Mit der neuen Situation konfrontiert, philosophiert Rob über sein Leben und seine Beziehungen zu den Frauen. Auf der Suche was mit Laura schief gelaufen ist, kontaktiert Rob noch einmal alle ex-Freundinnen. Beurteilung: Nun - was macht diesen Film eigentlich besonders? Brilliante Schauspieler und eine gute Story, aber vor allem John Cusack, der wie Jeff Daniels in Woody Allens "The Purple Rose of Cairo" immer wieder aus der fiktiven Erzählung aussteigt und in einer Art "Voice-over" sich mit seinen Monologen direkt an den Zuseherwendet. Einfach genial! Zur DVD: Bei Ton und Bildqualität auf der DVD lässt sich nichts beanstanden, wobei der Film sicher nicht von den Bildern lebt. Vielmehr lebt er durch die Sprache und die Voice-overs von John Cusack. Daher empfehle ich dem interessierten Zuseher den Film unbedingt auf Englisch anzusehen. Die Ausstattung der DVD ist soweit gelungen, denn sie bietet einige interessante Extras wie z.B. gelöschte Szenen sowie Interviews mit dem Regisseur Stephan Frears und dem Hauptdarsteller John Cusack. Zum Schluss muss ich noch einen Kommentar machen - ich habe den Eindruck, dass zumeist Männer den Film hervorragend finden und viele Frauen dem Filminhalt nicht all zuviel abgewinnen können. Eigentlich Schade! Trotzdem viel Spass!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Top Five der besten Filme aller Zeiten..., 18. August 2004
...würde ich so weit gehen, wäre High Fidelity auf alle Fälle darunter. In den Top Five verfilmter Bücher, wäre ich sogar bereit diesen Film auf Platz 1 unterzubringen. Ich meine, was fehlt ihm? Brilliante Schauspieler, die den Charakteren mehr als gerecht werden. Witz und Charme, den er vor allem von John Cusack mitgegeben bekommt. Eine Geschichte und Idee, mit der sich sicherlich jeder zweite Mann identifizieren kann und die Frauen zeigt, wie Männer wirklich denken. Musik, Musik, Musik! Was wäre dieser Film ohne Musik? Versteckt bekommt man immer wieder Hinweise auf geniale Titel, wie zum Beispiel 'Behind closed Doors' und die Hintergrundmusik ist der Hammer. Einziges Manko: Er spielt nicht in London, wie er es laut Buch eigentlich hätte tun sollen. Das ist schade, tut der Genialität von High Fidelity jedoch keinen Abbruch. Willkommen in den Top Five! Inhalt: Rob (John Cusack) ist Mitte dreißig, hat kein Geld und ist Besitzer eines schlechtlaufenden Plattenladens. Seine beiden Angestellten sind seine besten Freunde und sagen wir freundlicherweise, sie sind nicht ganz einfach. Er sieht nicht überdurchschnittlich gut aus und hat keinen Stil und als sei das noch nicht genug hat ihn nun auch seine Freundin Laura verlassen. "Wenn du Glück hast, reicht es gerade noch für die Top Ten...", brüllt er ihr hinterher und beginnt von den Top Five längst verflossener zu erzählen. Das waren die, die wirklich weh taten...bis er merkt, was er an Laura hatte. WITZIG - CHARMANT - SKURIL - AUSGEFALLEN - TRAURIG - BRILLIANT
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