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Produktinformation
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Rob Gordon (Cusack) ist ein demotivierter Mittdreißiger, der seinen eigenen kleinen Second-Hand-Plattenladen und eine immense Plattensammlung besitzt, und in dessen Kopf sich alles nur um Top-Fünf-Listen zu drehen scheint. Am Anfang des Films lässt Rob, direkt zum Zuschauer sprechend, seine Top-Fünf-Trennungen Revue passieren, zu denen seine jüngste Trennung von Laura (Iben Hjejle), die gerade das gemeinsame Apartment verlassen hat, jedoch nicht gehört. Am Boden zerstört (aber nicht bereit, es zuzugeben), ist Rob völlig besessen davon, die erwähnten fünf Ex-Freundinnen aufzusuchen, um heraus zu finden, was er falsch gemacht hat. Mit wenig Handlung, aber einem großen Maß an Selbstfindung, braucht High Fidelity etwa 30 Minuten, um den richtigen Groove zu finden. Danach wird der Film jedoch überaus angenehm und hat überraschenderweise viele bewegende Momente. Im wesentlichen ist Rob eine erwachsene Version von John Cusack in Teen Lover. Und wer seine romantische Besserwisserei mag, wird sich amüsieren (wenn man damit klar kommt, dass Cusack beinahe ununterbrochen direkt in die Kamera spricht). Auf jeden Fall ist es schwer, von Robs Elend nicht mitgerissen zu werden.
Zu Beginn wirken er und seine beiden Mitarbeiter in dem Plattenladen wie übergroße Jungs, die sich in ihrem geheimen Clubhaus treffen, doch am Ende sind sie erwachsen geworden und haben eine klare Vorstellung von ihrem Leben. Regisseur Stephen Frears leistet vorzügliche Arbeit und die Liste der Frauen in Robs Leben, die in Nebenrollen zu sehen sind, ist bemerkenswert: Inklusive der großartigen Dänin Hjejle, Lisa Bonet (Angel Heart) als temperamentvolle Singer/Songwriterin, und dem Triumvirat aus Lilli Taylor, Joelle Carter und Catherine Zeta-Jones als Ex-Freundinnen. In kurzen Cameo-Auftritten sind außerdem Tim Robbins (Arlington Road) als Lauras neuer New Age Freund und Bruce Springsteen als er selbst zu sehen. --Mark Engelhart
Zum Film
Rob (John Cusack) betreibt mit den zwei mitleiderregenden Charakteren Barry (Jack Black) und Dick (Todd Louiso) einen Plattenladen und ist frischgebackener Single. Seine Freundin Laura (Iben Hjejle) lässt ihn sitzen, da Rob's Leben zum Stillstand gekommen zu sein scheint und zieht beim Nachbarn ein. Mit der neuen Situation konfrontiert, philosophiert Rob über sein Leben und seine Beziehungen zu den Frauen. Auf der Suche was mit Laura schief gelaufen ist, kontaktiert Rob noch einmal alle ex-Freundinnen.
Beurteilung:
Nun - was macht diesen Film eigentlich besonders? Brilliante Schauspieler und eine gute Story, aber vor allem John Cusack, der wie Jeff Daniels in Woody Allens "The Purple Rose of Cairo" immer wieder aus der fiktiven Erzählung aussteigt und in einer Art "Voice-over" sich mit seinen Monologen direkt an den Zuseherwendet. Einfach genial!
Zur DVD:
Bei Ton und Bildqualität auf der DVD lässt sich nichts beanstanden, wobei der Film sicher nicht von den Bildern lebt. Vielmehr lebt er durch die Sprache und die Voice-overs von John Cusack. Daher empfehle ich dem interessierten Zuseher den Film unbedingt auf Englisch anzusehen. Die Ausstattung der DVD ist soweit gelungen, denn sie bietet einige interessante Extras wie z.B. gelöschte Szenen sowie Interviews mit dem Regisseur Stephan Frears und dem Hauptdarsteller John Cusack.
Zum Schluss muss ich noch einen Kommentar machen - ich habe den Eindruck, dass zumeist Männer den Film hervorragend finden und viele Frauen dem Filminhalt nicht all zuviel abgewinnen können. Eigentlich Schade! Trotzdem viel Spass!
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