Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Devour | |||
| 2. Pretty as a ($) | |||
| 3. Leave a Scar | |||
| 4. Four Rusted Horses | |||
| 5. Arma-Godd**n-Motherf**kin-Geddon | |||
| 6. Blank and White | |||
| 7. Running to the Edge of the World | |||
| 8. I Want to Kill You Like They Do in the Movies | |||
| 9. Wow | |||
| 10. Wight Spider | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Arma-Godd**n-Motherf**kin-Geddon [Teddy Bears Remix] | |||
| 2. Leave a Scar [Alternate Version][*] | |||
| 3. Running to the Edge of the World [Alternate Version][*] | |||
| 4. Wight Spider [Alternate Version][*] | |||
| 5. Four Rusted Horses [Opening Titles Version] | |||
| 6. I Have to Look Up Just to See Hell [Alternate Version][*] | |||
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Es ist lange her, dass es wieder richtig gute Musik von Marilyn Manson gab, obwohl dieser Eindruck natürlich rein subjektiv ist. Trotzdem spaltete vor allem das letzte Album "Eat me, drink me" die Fans und wurde von vielen auch als Totalausfall betrachtet. Obwohl von manchen auch vielleicht als persönlichstes Album betrachtet, muss auch ich als alter Manson Fan zugeben, dass die Scheibe eigentlich im Regal verstaubt. Viele charakteristische Züge der Musik, die diesen Künstler und seine Band über Jahre hinweg ausgezeichnet haben waren auf einmal verschwunden. Die Härte, die teils sehr provokanten und tiefgründigen Texte und auch die zahlreichen Anleihen skurriler Töne und Industrialsounds. Hierfür machte man vor allem auch den Verlust von Twiggy verantwortlich, der ja der Hauptsongwriter der Band war. Nicht zuletzt wegen dessen überraschender Rückkehr und den vielversprechenden Songs "We're from America" und "Arma-god-damn-mother-f***in-geddon", war ich allerdings doch sehr gespannt auf das neue Album und von überall her hörte man Gerüchte Manson würde wieder zu alter Form zurückfinden...Nun habe ich das neue Werk mit dem interessanten Titel "The high end of low" und dem etwas minimalistischen Cover endlich vor mir liegen und muss ganz ehrlich zugeben: Ich bin überrascht! Eins vorweg: "The high end of low" ist nicht "Machanical Animals 2". Alle Manson Alben sind Unikate und dieses Album wäre niemals reproduzierbar in dem Sinne. ABER: Es ist wieder Manson, so wie man ihn kennt und lieben gelernt hat. Im folgenden werde ich nun auf die Titel eingehen, die mir insbesondere gefallen haben. Das neue Album beginnt mit "Devour", einer sehr starken Nummer die langsam anfängt und sich schließlich am Ende mit einem Blitzgewitter aus gewohnter Manson Härte und genial eingesungenen Vocals verabschiedet. Bereits hier wird klar, dass dieses Album ganz anders ist als das letzte und das vor allem der Gesang wieder extrem stark und super abgemischt ist. Es geht weiter mit "Pretty as a Swastika", das doch ein wenig an "Rock is dead" erinnert, aber im positiven Sinne. Auch hier merkt man schnell, was man eigentlich an Manson in den letzten Jahren vermisst hat. "Four Rusted Horses" ist ein eher langsamer Titel mit sehr dezenter Instrumentierung, der allerdings einen sehr interessanten Refrain hat und auch extrem gut an den Anfang gepasst hätte: "Everyone will come to my funeral to make sure that I stay dead". Genau das ist Manson nämlich definitiv nicht. "Arma-goddamn-motherfuckin-geddon" beweist dies schließlich auch wieder eindrucksvoller denn je, denn hier trifft provokanter Charakter auf agressive Vocals und eine skurrile Industrialsoundkulisse. Die Ballade "Running to the edge of the world" schlägt hingegen weitaus ruhigere Wege ein, hat mich dabei jedoch so berührt wie selten und sofort fühle ich mich an großartige Stücke wie "Coma White" erinnert, in dessen Liga dieses Stück Musik auch zweifellos spielt. Auch hier fällt wieder Mansons grandioser Gesang auf, der auch wirklich sehr an "Mechanical Animals" Zeiten erinnert. "Unkillable Monster" ist eher ein midtempo Stück, dass wohl am ehesten dem Stil des letzten Albums nachkommt, mir aber komischerweise besser gefällt als alles von der letzten Scheibe. Mit "We're from America" liefert Marilyn Manson einen unheimlich krachigen Industrialrocktrack ab, der herrlich überzogen den amerikanischen Geist kritisiert. Dieser Song wird live abgehen wie sonst was und ist wohl auch vor allem zu diesem Zweck geschrieben wurden. Bei dem doch wirklich sehr provokantem Text würde es mich überdies auch nicht wundern, wenn dieser Song in Amerika auf den Index gesetzt werden würde. "I have to look up just to see hell" ist düster und ein wenig verstörend geraten, aber gerade deshalb interessant. Dazu ist es der versteckte Titeltrack des Albums. Mit "Into the fire" liefert Marilyn Manson schlussendlich noch einen sehr gelungen, ruhigen Song ab, der von einem Klavier begleitet wird und noch einmal wunderbar die sehr markante Stimme dieses Künstlers besonders gut zum Ausdruck bringt. Im Großen und Ganzen hat mich "The high end of low" wirklich sehr positiv überrascht und das obwohl ich mehr als skeptisch war. Hier werden alte Stärken wieder deutlich und zum Teile mit neuen Ideen kombiniert. Manson macht mir wieder Spaß. Dieses Album hat von allem etwas und ist sehr abwechslungs- und facettenreich geworden. Lediglich ein paar Titel wie "WOW" und "I want to kill you like they do in the movies" gefallen mir nicht besonders. Jedoch sind 12 gute Songs bei 15 für mich persönlich eine mehr als beeindruckende Zahl, vor allem weil ich von dem letzten Album nicht mal einen Song so richtig gut fand. Auch die Bonus Tracks der Limited Edition sind zum größten Teil interessante Akustik Versionen von denen mir besonders diejenige von "I have to look up just to see hell" zusagt. Zwar wurden die Vocals hier leider nicht noch einmal zusätzlich neu aufgenommen, der Qualität tut dies aber keinen wirklichen Abbruch. Fazit: Als altem Manson Fan macht es mir wieder einen Riesenspaß einen meiner Lieblingskünstler in solcher Hochform zu erleben. Ein klasse Album, dem ich überraschenderweise 5 Sterne gebe, obwohl ich damit vorher wirklich nicht gerechnet hätte. Manson Fans: Kaufen! Es lohnt sich wieder. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebe auf den zweiten Blick!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Ltd.Deluxe Edt.) (Audio CD)
Hätte ich die CD sofort nach dem ersten Hören bewertet hätte ich ihr wahrscheinlich nur 3-4 Sterne gegeben und aus jetziger Sicht muss ich sagen, dass ich dem Album damit keinesfalls gerecht geworden wäre!Beim ersten Reinhören war ich überrascht und irgendwie auch enttäuscht vom neuen Sound, habe gedacht, wo sind die harten Beats und Gitarrenriffs, wo die agressiv-lautstarken Vocals, warum klingt alles so lala??? Als ich erfuhr, dass ein neues Album herauskommt und dann auch noch mit Twiggy hab ich mir als alter MM Fan förmlich den A**** abgefreut, habe gedacht -obwohl ich Eat me, Drink me echt nicht schlecht finde (wie manch anderer)- wow, jetzt werden wieder die alten Skills ausgepackt, es wird ein neues Holy Wood oder Antichrist Superstar mit absoluten Favs wie Antichrist Superstar (der Song), Dried up, Tied and Dead to the World, The Minute of Decay... Godeatgod, Death/Love/Fight Song, etc. geben! Und dann habe ich das erste Mal The High End of Low laufen und denke, WTF soll dass jetzt sein, anstatt harten Riffs und Hammerbeats gibt´s Akustikgitarre und Piano, aha! Aber dann habe mich auf ein Besseres besonnen und der CD noch eine Chance gegeben! Kenne es schon so von mir, dass ich mich in eine CD oft erst einhören muss um sie zu mögen und die speziellen Seiten schätzen zu lernen. So war es sogar bei Antichrist Superstar, mit dem ich garnicht erst sorecht warm geworden bin! Und genau so ist es bei diesem Album, man muss sich von Erwartungen an Althergebrachtes freimachen und MM´s neuem Sound eine Chance geben und genau das ist der Moment in dem das Album seine schwarze Schönheit entfalten kann! Meine persönlichen Favs: 1. Devour: ist glaube ich als Entrance recht gut gewählt, beginnt erst recht unschuldig, fast scheu haucht MM ein: "...and I´ll love you, if you let me..." um dann im letzten Drittel den Beat anzuziehen und in typischer Manier "...I can´t sleep until I devour you..." zu kreischen! Cooler Song, erst zart, dann hart! 2. Pretty as a Swastika: etwas mehr uptempo, echt gut! 3. Leave a Scar: War mir am Anfang echt zu poplastig und zu weich was den Beat betrifft, hat sich aber recht schnell zu einem Favorite entwickelt, coole Lyrics (I´m well aware I´m a danger to myself/are you aware I´m a danger to others?) 4. Four Rusted Horses: der Song startet mit ´ner ruhig gespielten Akustikgitarre und Stompen im Hintergrund und mein erster Gedanke war: "Jetzt dreht er völlig ab, Manson goes country"! Aber weit gefehlt, Manson-typische, sarkastische Lyrics (everyone will come to my funeral to make sure that I stay dead!), echt guter Song! 5. Arma-goddamn-motherf******-geddon und We´re from America: sind wohl die massentauglichsten Stücke, gehen gut ins Ohr, laufen sich aber gelaube ich auch schnell tot, weiß nicht, ob sie zum "Evergreen" taugen! 6. Running to the Edge of the World und Into the Fire: sind zwei echt schöne, morbide Kribbel-Gänsehaut-Balladen, Into the Fire (meiner Meinung nach die Bessere der Balladen) fährt mit einem echt guten, wenn auch ruhigen, Gitarrensolo auf! 7. WOW: guter Song der mit seinem ca. ab der Hälfte auftretenden Bollywood-Synthie-Sound erst etwas weird wirkt, aber echtes Potential zum Mitsing-Ohrwurm besitzt "That´s why I have to say WOW" 8. Wight Spider und I have to look up just to see Hell: sind meine beiden absoluten Knaller auf der Platte, düsterer Sound, härtere Beats -wenn auch in ein ruhiges Gewang gekleidet- und Hammer-geile Lyrics! Macht Alles in Allem ein echt gutes, extrem eigenständiges Album wie man es aber von MM auch seit jeher gewohnt ist, kein Album ist wie das Andere, jedes steht für sich, ob seine neue Richtung ein Rück- oder Fortschritt ist liegt ganz alleine im Auge des Betrachters, jedenfalls ist es mutig von ihm neue und ruhigere Gewässer zu befahren! Nichts wäre einfacher und eine sicherere Bank gewesen als einen Antichrist Superstar-, Holy Wood- oder Mechenical Animals- Abklatsch zu produzieren, aber ein MM kopiert sich nunmal nicht selbst, sein Antrieb war es schon immer sich ständig neu zu erfinden und neue Seiten an sich auszulohten um sich und seine Fans nicht zu langweilen! Stillstand bedeutet tot! Also aus meiner Ecke ein: "Chapeau Mr. Manson"! Mal wieder ein absolutes outstanding standalone! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
The Low End of High,
Rezension bezieht sich auf: The High End of Low (Audio CD)
Ist dies das letzte Album, das Brian Warner veröffentlichen wird? Der Albumtitel deutet an, dass hier etwas zum Ende kommt, allerdings stimmt die Reihenfolge der Adjektive nicht: Denn wenn The High End of Low tatsächlich das letzte Manson-Album bleiben wird, dann verabschiedet sich der Künstler nicht mit Würde und Knalleffekten, sondern hinterlässt vielmehr ein überdeutliches 70minütiges Zeugnis für seine Fans, dass er, der einstige Überflieger, nach beträchtlicher Zeit im Freien Fall in der Talsohle seines Krea-Tiefs aufgeprallt ist.Der Abstieg war mit dem weinerlichen und musikalisch verwaschenen Eat Me, Drink Me! bereits spürbar, aber mit einem solchen Totalabsturz hätte trotzdem niemand rechnen können: Vorbei die Zeit, als der Markenname Marilyn Manson noch durchdachte und musikalisch einwandfreie Konzeptalben garantierte, vorbei die Zeit der lyrisch verpackten Sozialkritik, vorbei die Zeit, als ein Marilyn Manson-Song noch eine bittere Pille für das Establishment bedeutete: The High End bietet vollkommen unspektakuläres, mit niedrigstem Aufwand erstelltes Industrialgeschrammel der simpelsten Sorte, der durchschnittliche Song besteht aus einer einzigen Soundschleife, die den Hörer bei 3 oder 4 Minuten Länge abstumpft wie Tropfen bei der Wasserfolter; der Drumcomputer scheppert im Hintergrund hohl und wahllos vor sich hin, keine Tempowechsel, keine Gitarrensoli, keine Emotionsausbrüche: Das Album ist so abwechslungsreich wie eine Ziegelwand. Mit "Running to the Edge of the World" kommt noch eine halbwegs brauchbare Ballade zum Zuge - aber mit 7 Minuten ist auch diese Pathosspritze eindeutig überdosiert. Auch lyrisch bietet sich dem Fan ein düsteres Bild, denn mit Texten in Ich-Form, hinter deren pseudo-poetischem und selbstmitleidigem Geschwurbel (Zitat: "Everyone will come to my Funeral to make sure I stay dead") nur der simple Beziehungsknatsch verbirgt, wird ein für alle Mal klar, dass die Band, die einstmals die Rockwelt aus den Angeln heben wollte, endgültig zum Ein-Mann-Katalysator für die persönlichen Alltagskümmernisse des Künstlers degradiert wurde: Da wird Sozialkritik zur Pflichtableistung: "We are from America - we don't like to kill our unborn, we need them to grow up and fight our wars." Eine Runde Applaus für soviel Tiefsinn. Am schlimmsten ins Gewicht fällt jedoch der stimmliche Abstieg: Von dem einstmals markanten und emotionalem Organ, das jedem Song eine eigene Note gab, ist nach diversen Drogenabstürzen nichts mehr übrig: Manson trifft in 70 Minuten keinen sauberen Ton, hält keine Note mehr, stattdessen g r ö l t der Künstler gerade wenn er zu höheren Lagen greift, wie ein Teenager im ersten Vollrausch, und verleiht damit gerade den wohl als emotional gedachten Passagen eine unfreiwillige Komik. Manson ist inzwischen Aquarellmaler, Absinthfabrikant, Filmregisseur und Schauspieler - war da nicht noch etwas anderes? Ach ja, die Musik. Nach diesem Album würde man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn man die Unterstellung ausspricht, dass ihm seine Gesangskarriere mittlerweile herzlich egal ist, und er die Einnahmen nur noch für die Finanzierung anderer Projekte nutzt. Ein lasches, ein uninspiriertes, ein ärgerliches, ein vollkommen überflüssiges Album: The Low End of High. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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