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Hier keine Kunst [Broschiert]

Marc Degens
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Produktinformation

  • Broschiert: 204 Seiten
  • Verlag: Erata Literaturverlag; Auflage: 1., Aufl. (28. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866600461
  • ISBN-13: 978-3866600461
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.303.382 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Wirre Handlung, großartige Stilsicherheit!« Das könnte der Klappentext dieses schrillen Schelmenromans sein ... Ein Werk über die Spätpubertät, von der Berliner zurück zur Bonner Republik. »Was Eckhard Henscheid für die Neue Innerlichkeit war, ist Marc Degens für die Popliteratur.« Das hat noch keiner geschrieben. Warum eigentlich nicht? Ein zweiunddreißig Jahre alter Taugenichts, der von seiner Großmutter „Jürgen“ genannt wird, verläßt sein Elternhaus und zieht nach Berlin, um einen Roman zu schreiben. Doch der Plan scheitert. Bereits nach drei Tagen kehrt der Möchtegern-Schriftsteller zurück zu seinen Eltern in die Provinz. Hier ent- und verwirft er reihenweise neue Buchprojekte, schreibt einen Artikel für die Lokalzeitung, gibt seine erste Lesung in einer Videothek ... Er läßt sich von Mutter bekochen, schaut mit Vater fern und schlägt die restliche Zeit in Kneipen und Spielhallen tot. Doch die Tage der Behaglichkeit enden, als die Eltern erfahren, daß ihr Sohn gar nicht studiert. Und sie Großeltern werden. Hier keine Kunst ist ein burleskes, im besten Sinne leicht zu lesendes Buch mit einem ganz eigenen Komikstil, ein großer literarischer Spaß, eine schräge, zeitgenössische Geschichte vom Ernst des Erwachsenwerdens und eine Karikatur des Künstlers als junger Mann. Der Roman spielt mit Klischees, Jargon, Ironie, Spott, Übertreibungen und Mißverständnissen – und dem subjektiv gefärbten Selbstbild des Erzählers, der nur das Beste über sich gelten läßt. Einerseits ist der Roman eine Art Arbeitsjournal und enthält die aktuellen Skizzen des vermeintlichen Schriftstellers, doppelbödige Grotesken und irrwitzige Anekdoten – als Ganzes aber wird der Roman von der Hybris des Erzählers, seinem unverwechselbaren Schwadronieren und dem verdichteten Parlando getragen. “Der eigentlich schwindelerregende Witz dabei ist die fast komplette Ununterscheidbarkeit zwischen Original und Parodie, zwischen Authentizität und Karikatur. Seine Capriccios zeigen Marc Degens als Nicht-Übertreibungskünstler.” Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung zu “Unsere Popmoderne”

Über den Autor

Marc Degens, geboren 1971 in Essen, veröffentlicht Romane, Erzählungen, Aufsätze, Kolumnen und Gedichte. Er ist Herausgeber des Online- Feuilletons satt.org und Programmleiter des SuKuLTuR Verlags. Zuletzt erschienen der Roman "Hier keine Kunst" und der Aufsatzband "Abweichen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grandios, 8. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Hier keine Kunst (Broschiert)
Wenn das Germanistische Institut der Bochumer Ruhr-Uni es nicht schon längst auf dem Plan hätte, dann müsste es eine neutrale Stelle vorschlagen: "Hier keine Kunst" als Pflichtlektüre. Da bahnt sich eine wichtige Entscheidung an. Sehr erfreulich, dass der Geist der Bildung dort auch weiterhin weht. Gut unterrichtete Kreise wissen es bereits jetzt, spätestens 2012 soll es auch in Duisburg-Essen und Münster so weit sein: Kein B.A. ohne diesen Degens. Angehenden Literaturwissenschaftlern sei dieses Lesevergnügen daher bereits heute empfohlen.
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