Mit "Hide and Seek" knüpft Rankin an den ersten Band der John Rebus Reihe an. Rebus ermittelt in einem Mord an einem Junkie, und seine Nachforschungen führen ihn bis in die Kreise der Macht von Edinburgh... An diesem Krimi hat mir das so desillusionierte Ende gefallen - keine Krähe hackt einer anderen das Auge aus, und alles wird schön unter den Teppich gekehrt.
Trotz gut konstruierter Handlung hat mich das Buch jedoch über weite Strecken nicht gefangen genommen. Die Handlung ist überladen (Jekyll & Hyde, Okkultismus, Schwulenstrich etc.), der Erzählfluss abgehackt, und durch die vielen Handlungsstränge wirkte die Story auf mich fragmentiert. Ich habe selten so lange an einem so dünnen Buch gelesen, weil ich es oft nach wenigen Seiten mangels Interesse wieder weggelegt habe.
3 Sterne. Schade.