Kurzbeschreibung
„Hibiskus, Held, es wird Zeit: so zu blühen“ – Mirko Bonnés Gedichte treten auf wie die Blüten des Hibiskus, die sich in strenger Folge eine nach der anderen entfalten, öffnen und verblühen, um so einmalige Reihen und Übergänge zu schaffen. In bezwingend eigenwilligen Äußerungen hebt Mirko Bonné die Gegenstände des täglichen Lebens, die Begebenheiten und Erinnerungen in eine „sinnliche Schwebe“ (Frankfurter Rundschau), in der man auf „Gedächtniseingreiftruppen“ ebenso stößt wie auf Instrumente „zur Verzeichnung der Sorgengebiete“. „Stumm stehe ich hinter der Wand. / Hände voll weißer Fahnen.“ Mirko Bonné wendet noch das Schweigen in die harte Schönheit des Gedichts.
Über den Autor
Mirko Bonné, geboren 1965 in Tegernsee, lebt in Hamburg. Neben Übersetzungen der Lyrik von u.a. John Keats, E. E. Cummings und William Butler Yeats veröffentlichte er die Romane Der junge Fordt (1999) und Ein langsamer Sturz (2002) sowie drei Gedichtbände, zuletzt Hibiskus Code (2003). Mirko Bonné wurde u. a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Preis (2001), dem Ernst-Willner-Preis (2002) und dem Förderungspreis zum Kunstpreis Berlin (2004) ausgezeichnet.