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Heydrich: mit Teja FiedlerDas Gesicht des Bösen
 
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Heydrich: mit Teja FiedlerDas Gesicht des Bösen [Taschenbuch]

Mario R. Dederichs
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2., Aufl. (Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492247075
  • ISBN-13: 978-3492247078
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.454 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mario R. Dederichs
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Lebensunwertes Leben" war es nach Ansicht der Nazi-Rassisten, was sie da millionenfach in den Konzentrationslagern auslöschten. Doch wenn es wirklich je so etwas gegeben haben sollte, dann hätten wir dessen Prototyp in der Gestalt Reinhard Heydrichs vor uns. Ein Blick in sein Gesicht offenbart das zutiefst Böse der Nazi-Bestie, deren Frau, was heute noch schmerzt, es nach dem Kriege vermochte, für sich vor bundesdeutschen Gerichten eine Witwenpension zu erstreiten. In den Augen der NS-Ideologie entsprach der Mann, der auf Geheiß von Generalfeldmarschall Göring die Blaupause für den Holocaust fertigte, das Ideal des germanischen Mannes: groß, blond, blauäugig, gestählter Körper, wacher Geist.

Dederich nimmt die Person Heydrich zum Ausgangs- und Angelpunkt für eine Darstellung des Nationalsozialismus überhaupt. Und es ist ihm -- mit der Hilfe Teja Fiedlers, der das Manuskript des 2003 verstorbenen Autors ganz in seinem Sinne fertig stellte -- in absolut überzeugender Weise gelungen. Das Gesicht, oder besser: die Fratze, in die er uns da blicken lässt, entlarvt das System des Bösen in seiner ganzen, niederträchtigen Erbärmlichkeit. Und dies gerade weil Heydrich "kein primitiver Nazi war, sondern ein ganz modern denkender und handelnder Schurke (…) durchdrungen und getrieben von Geltungssucht, Machtgier und Rücksichtslosigkeit". Menschen wie er "können zu jeder Zeit und in jeder Gesellschaft für alle jene, die ein Gewissen haben, gefährlich werden, wenn man ihnen die Instrumente der Macht in die Hand legt".

Aus der Masse an Büchern über das Dritte Reich, die 2005 wegen des sechzigsten Jahrestages des Kriegsendes erscheinen, ragt Heydrich. Das Gesicht des Bösen als besonders gelungener Versuch heraus, einer neuen Generation von Lesern die Geschichte dieser grauenhaften Diktatur neu zu erzählen. Mit Nachdruck empfohlen! -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Eine Pflichtlektüre für an der Geschichte des Dritten Reiches Interessierte.« ORF

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr oberflächlich 24. Februar 2008
Format:Taschenbuch
ist die Betrachtung von Heydrichs Persönlichkeit in diesem Buch geraten. Der Autor tut im Grunde nichts anderes, als brav Jahr für Jahr des Lebens Heydrichs herunterzuerzählen. Das mag zu Zeiten von Plutarch, als er die ersten echten Biographien geschrieben hat, noch eine grosse Sause gewesen sein. Heutzutage wirkt das schon beinahe ein wenig naiv. Ziel einer solchen Biographie kann es ja wohl kaum sein, die nackten Fakten herunterzubeten - die gehören zwar auch zu jeder Biographie, stehen aber in jedem Geschichtsalamnach und können daher lediglich das Gerüst für eine nähere Analyse der Persönlichkeit, ihre Wirkung auf ihre Zeit usw. sein. Dies erfolgt in diesem Buch entweder gar nicht oder äußerst rudimentär. In Fests "Das GEsicht des dritten Reiches" erfährt man auf den wenigen Seiten, die dort zum Chef des SD udn RSHA geschrieben stehen, mehr über Heydrichs Person als in diesem ganzen Buch.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht nur Heydrich 12. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Biografie lässt, wenn man ihre Fussnoten einsieht, eine ausgiebige Abhandlung des Lebens von R. Heydrich vermuten. Leider bleibt sie oberflächlich, auf H.´s Umgebung eher eingehend, als auf ihn selbst. Über den persönlichen Werdegang, sowie das Wirken im beruflichen Umfeld wird viel zu wenig verwiesen, um überhaupt auf Charakter und Trugbild schließen zu können. So bleibt nur ein Versuch einer pädagogischen Beurteilung eines der zerrissendsten Menschenbilders des vergangenen Jahrhunderts. Auch neue Erkenntnisse gibt es keine! Empfehlendswert ist dieses Buch nicht, vor nun 30 Jahren erschien Deschners "Reinhard Heydrich", das wohl alles besser kann.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das wohl derzeit umfassenste Werk über R. Heydrich. Das Buch hat schon allein durch seinen Autor einen wissenschaftlichen Anspruch. Leider konnte er sein Werk nicht selbst beenden, da er zwischenzeitlich einer Erkrankung erlag.
Der interessierte Laie wird von den unzähligen Quellen beeindruckt sein, die der Autor aufgetan hat. Selbstverständlich ist auch viel bekanntes Material dabei (z.B. aus Knopp
"Die SS").
Als Kritik wäre anzubringen, dass der Auto zu oft in die Knoppsche Schreibweise verfällt und in jedem zweiten Nebensatz überflüssige Ausführungen wie: der dämonische Heydrich, der teuflische H., der bestialische H. erscheinen. Das hat m.E. in einer Biografie mit wissenschaftlichem Anspruch nichts zu suchen.
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