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Die schönsten Erfolgsgeschichten schreiben sich idealer Weise von selbst. Die der Plain White Ts und ihres aktuellen Single-Hits Hey there Delilah gehört dazu! Praktisch ohne große Promotion oder Marketing-Gelder setzte der Song zu einem Siegeszug in den USA an, der nun international fortgesetzt wird.
Fast 10 Jahre haben die Plain White Ts sich jetzt vor einem stetig wachsenden und begeisterten Publikum ausprobiert, immer auf der Suche dem perfekten pop-punk Faustschlag mitten auf die musikalische 12. Heute ist klar: sie haben ihr gelandet!
Angefangen hat alles mit dem Spielen von Cover-Songs in kleinen Vorstadtkellern, gefolgt von unbarmherzigem und atemlosem Touren durch jeden Winkel der USA, bei denen sie im wahrsten Sinne zu Straßenkriegern für ihre Musik wurden. Jetzt, mit ihrem Album EVERY SECOND COUNTS, dem ersten bei einem Major Label, ist die Band ihrem Ziel, die Welt im großen Stil zu Rocken, einen Riesenschritt näher gekommen. Worauf immer man es zurückführen mag auf harte Arbeit oder das Schicksal die Plain White Ts wurden auf diesen Planeten geschickt, um ihn zu Rocken und die Menschen zu unterhalten!
Die Geschichte der PWTs fing während ihrer Highschool-Zeit an, als Frontmann Tom Higgenson seinen ersten Schritt in Chicagos berühmten Rock Club Metro setzte und seine Zukunft auf der Bühne sah. Da der lokalen Musikszene durch Bands wie den Smashing Pumkins und Verca Salt eine geradezu explosionsartige Aufmerksamkeit zuteil wurde, entschied er, dass die Zeit reif war, um seine eigenen Träume zu verwirklichen. Bewaffnet mit Papier, Stift und Gitarre machte sich Tom an die Arbeit, experimentierte mit Texten und Melodien auf einem Vierspur-Gerät in der Villa seiner Eltern.
Als er im Texte schreiben geübt- und mit seiner Arbeit als Songwriter zufrieden war, nahm er seinen Mut zusammen und gab Christian Lane, Sänger der 90iger Einschlagsband Loud Lucy, ein Tape seiner Arbeit in die Hand. Zu seiner Überraschung hörte dieser es sich sogar An: Ich sah ihn dann noch einmal bei einer Show, und er erinnerte sich an mich, erzählt Tom. Er sagte zu mir, Du solltest dich mit einer Gitarre für ein Jahr in ein Zimmer einschließen. Dann wirst du soweit sein. Das hat mich unheimlich inspiriert.
Nachdem er eine Gruppe von Schulfreunden mit einbezog Gitarrist Dave Tirio inklusive war es nur ein Frage von ein Jahren bis die PWTs, die dank Toms unglaublich melodischen Geschichten von jugendlichen Ängsten und einsamen Nächten ohne Liebe immer mehr Menschen aus dem Herzen sprachen, selbst im Metro spielten. Wann immer wir die Chance hatten vor Leuten aufzutreten, die uns noch nicht kannten, taten wir dies, so Dave. Unsere eigenen Fans zu gewinnen, darauf kam es an. Seit wir 16 Jahre alt sind wollten wir berühmt sein und möglichst viele Menschen erreichen.
Die Musikindustrie erkannte den Erfolg und nachdem die Band tausende Kopien des selbst herausgebrachten 2002er Debuts Stop verkauft hatte, wurden die PWTs von Fearless Records aufgelesen, die das Album 2005 noch einmal zusammen mit All That We Needed herausgab.
Auf dem Hollywood/Angel/EMI Music Debut EVERY SECOND COUNTS, welches aktuell in den Läden steht, fahren Tom und seine Bandkollegen Mike Retondo (Bass und Gesang), DeMar Hamilton (Schlagzeug) und Tim Lopez (Gitarre und Gesang) fort, ihre persönlichen Erfahrungen öffentlich zu machen.. Mit Songs, in denen Tom vom Zusammenkommen, von Trennungen und den emotionalen Achterbahnfahrten dazwischen auf dem Weg des Erwachsenwerdens erzählt.
So thematisiert zum Beispiel der Text von Friends Dont Let Friends Dial Drunk Toms erste Erfahrungen mit der Liebe und dem wahren Leben, wobei einen auch hier die Melodie mit jeder Strophe mehr in den Song hineinzieht. Es geht um ein Mädchen, welches mich immer nur anrief, wenn sie betrunken war, beschreibt Tom die Entstehungsgeschichte. Wenn sie nüchtern war und wir herumhingen, wollte sie nichts mit mir zu tun haben.
Hate (I Really Dont Like You), erzählt laut Tom die Geschichte von diesem Mädchen, welches ich mochte, das mich aber total ignorierte. Ich könnte nie so gemein sein, mich kotzt so ein Verhalten an. Davon handelt die Zeile I really dont like you. Das ist vielleicht meine Art der Rache.
Genauso unter die Haut gehen aber auch die mehr optimistisch klingenden Tracks wie Our Time Now und Come Back To Me, oder auch eine der ruhigeren Nummern mit dem Titel Write You A Song. Jeder sehnt sich nach Liebe, sagt Tom. Das ist es, worüber Leute nachdenken, wovon sie verfolgt werden. Ich bin da auch nicht anders. Beziehungen machen dich manchmal verrückt. Natürlich kommt da die Frage auf: was passiert in Toms Liebesleben? s ist mehr ein 'Mögen-Leben' als ein Liebesleben. Denn die, die die ich mag, die mögen mich nie, witzelt er.
Trotz dieser Geschichten gibt es jedoch keinen Grund, die Plain White Ts zu bedauern, denn - wie ihr Albumtitel schon sagt - nutzen sie jede Sekunde aus und genießen ihren momentanen Lauf in vollen Zügen. Dinge ändern sich immer schneller als erwartet, und wir bewegen uns trotz aller Freude mit der gebotenen Vorsicht, sagt Tom. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir uns nicht großartig verändern werden. Egal, ob wir in einem kleinen Club oder in einer Arena spielen: wir werden gleich viel Schwitzen. Aber wenn es wir wirklich groß werden, bekommen wir vielleicht endlich eine eigene Lightshow!
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