Eine Album, das eigentlich unbeschreiblich ist.
Die Sängerin: ein Genuss, tolle Stimme, die Musiker: mit allem ausgestattet, was man braucht, vor allem Können.
Beim Hören merkt man, dass es kein schnell gemachtes Album ist, sondern man sich viel Zeit bei den Aufnahmen und beim Schreiben ließ.
So geht's amerikanisch los, wie in alten Filmen der 40er, 50er und 60er, Hollywood-Glamour mit "Everywhere".
Dann geht's ins Tanzbare über: "Tempo perdido", klasse Gutelaune-Song, sehr lateinamerikanisch.
Und so abwechslungsreich geht's weiter: "Taya tan", japanisch angehaucht, "City of night", einfach Urlaubsstimmung
und mit "Cante e dance" kommt für mich das Highlight, ein toller Song, den man gehört haben muss, da man ihn gar nicht beschreiben kann, unglaublich melancholisch und sehnsüchtig, hervorragend gesungen und instrumentiert. Viele akustische Gitarren bringen südlichen Flair und versetzen in Urlaubsstimmung. So einen ausgefeilten Song gibt es selten.
"Hey Eugene" ist ein gospelartiger Popsong, der zur Abwechslung sehr beiträgt. Witziger Text.
"Dosvedanya mio bombino", ein russisch angehauchter Polkapopsong mit viel Witz und einer Überraschung am Schluss, die es auch in sich hat.
Am Schluss gibt es noch Jazz, "Tea for two", ein Duett, wobei ich hier die männliche Stimme nicht besonders gut finde, das einzige Manko am Album, dieser Abschlusssong.
Insgesamt gesehen ein Album in den verschiedensten Sprachen (Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, sogar Arabisch) und mit den verschiedensten Stilrichtungen (Weltmusik, Pop, Jazz, Samba, fernöstliche Klänge, Polka, ich kann es gar nicht wirklich beschreiben).
Ein hervorragendes Album, das ein wahrer Weltmusik- und Tanzfan haben sollte, der Abwechslung und Tiefgang beim Hören braucht. Auch für sämtliche Tanzkurse geeignet.
Das sollte kein Geheimtipp bleiben! Also weiterempfehlen!