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Hexentage: Historischer Roman Kindle Edition

4.3 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Länge: 322 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit seinem Brautvater reist Jakob Theis aus Minden nach Osnabrück, um den Hexenprozeß gegen die Apothekerin Anna Ameldung zu verfolgen. In der Stadt scheint ein Hexenwahn ausgebrochen zu sein. Innerhalb weniger Wochen wurden mehrere Frauen als Hexen hingerichtet. Jakob will den Prozeß als Beobachter verfolgen, um sich so auf seine Laufbahn als Jurist vorzubereiten. Er zweifelt nicht daran, daß es Hexen gibt. Manchmal wird er selbst von Visionen gepeinigt und sieht die grausamen Dinge, die irgendwann in der Vergangenheit geschehen sein müssen.

Bei der Hinrichtung einer Hexe begegnet er Sara, der Tochter eines Goldschmieds. Die junge Frau ist eine Außenseiterin, nicht nur weil sie von einem schwedischen Soldaten schwanger wurde, sondern auch weil sie nicht dem Hexenwahn verfallen ist. Sie versucht Jakob die Augen zu öffnen: Es gibt einen Menschen, der hinter all diesen Anklagen gegen unbescholtene Frauen steckt - der Bürgermeister der Stadt.



Ein packendes Liebesdrama - eine spannende Hexengeschichte, die auf historischen Tatsachen beruht.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Wilcke, Jahrgang 1970, lebt in der Nähe von Osnabrück und ist als Mediengestalter bei einer Zeitung tätig. Von ihm erschienen bisher im Aufbau Taschenbuch Verlag: „Hexentage“, „Der Glasmaler und die Hure“, „Die Falken Gottes“ , „Der Bund der Hexenkinder“. Im Herbst 2013 erscheint sein neuer Roman „Die Frau des Täuferkönigs“. Mehr zum Autor unter: www.michael-wilcke.de

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1902 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 322 Seiten
  • Verlag: Aufbau Digital; Auflage: 1 (17. Februar 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004TTN2KS
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #39.455 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Michael Wilcke, Jahrgang 1970, wohnt im niedersächsischen Bramsche, in der Nähe von Osnabrück. 2003 erschien im Berliner Aufbau-Verlag sein Roman »Hexentage«. In den Jahren darauf folgten die Romane »Der Glasmaler und die Hure«, »Die Falken Gottes«, »Der Bund der Hexenkinder« sowie »Die Frau des Täuferkönigs«.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.michael-wilcke.de oder bei Facebook unter "Michael Wilcke - Historische Romane".


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Jakob, angehender Jurist aus Minden, reist mit seinem zukünftigen Schwiegervater nach Osnabrück, um den Hexenprozeß gegen die Apothekerin Anna Ameldung zu verfolgen. In Osnabrück scheint eine Hexenhysterie ausgebrochen zu sein. Innerhalb weniger Wochen wurden mehrere Frauen als Hexen hingerichtet. Als Jakob selbst Zeuge einer Hinrichtung wird, begegnet er Sara der Tochter eines Goldschmiedes. Sara ist eine Außenseiterin, schwanger von einem schwedischen Soldaten und nicht dem Hexenwahn verfallen. Die Leute meiden sie. Zudem ist sie eine gute Freundin von Anna Ameldung. Sie versucht Jakob die Augen zu öffnen. Dieser will ihr jedoch nicht glauben, ist er doch selbst von bösen Visionen geplagt. Aber es gibt nur einen Menschen, der aus all diesen Anklagen gegen unbescholtene Frauen einen Nutzen zieht- der Bürgermeister der Stadt. Wird es Sara gelingen Jakob vom Gegenteil zu überzeugen und vor allen Dingen - noch rechtzeitig?
Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Ich komme aus besagter Stadt und kenne die Geschichte um Anna Ameldung. Auch sind mir die Orte und Gebäude sehr bekannt. Es müssen grausame Qualen gewesen sein, die diese als Hexen verurteilten Frauen erleiden mußten. Michael Wilcke beschreibt diese Leiden so gut, das es einem eiskalt den Rücken hinunter läuft. Ich finde es ist ein sehr gelungenes Erstlingswerk und ich freue mich schon auf sein zweites.
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Von Carmen Vicari TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. April 2005
Format: Taschenbuch
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Eines allerdings kam mir komisch vor: Sara ist sehr modern eingestellt in Bezug auf Hexenverfolgung. Sie selbst begründet es mit ihren Reiseerfahrungen (Orient), aber dennoch bleibt ein wenig Zweifel übrig.
Der Autor kritisiert stark das Vorurteil, der Hexenwahn sei ein Produkt des Mittelalters. Tatsächlich wurde er erzeugt durch Reformation bzw. Gegenreformation und natürlich politischen Wirren. Unterstützt wurde das Ganze durch fanatische Pfarrer in den einzelnen Gemeinden und solchen, die davon Nutzen tragen konnten.
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Format: Taschenbuch
einer Liebesgeschichte mit dem Hexenprozeß um Anna Ameldung in Osnabrück. Wilcke legt die fiktiven Hauptpersonen Jakob und Sara in eine authentische Szenerie. Der Roman gibt einen sehr guten Einblick in die Chronik der Stadt und die politischen Machenschaften zur damaligen Zeit. Ein gelungenes, absolut spannendes Werk, wenn auch der Begriff "Osnabrück" meiner Meinung nach zu oft verwendet wird. Wahrscheinlich unbeabsichtigt, da der Autor selbst aus der Gegend kommt...
Kommentar 9 von 10 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Nachdem mir der Glasmaler so gut gefallen hat, habe ich auch hier zugegriffen und es nicht bereut. Vor einem interessant dargestellten Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges wird eine einfache, aber spannende Geschichte mit interessanten Charakteren erzählt. Dabei sticht Jakob als unbeholfener, aber allmählich Stärke gewinnender Charakter heraus. Mir hat der Junge sehr gut gefallen, und ich fand ihn von Anfang bis Ende überzeugend dargestellt.
Auch Sara gefällt, aber da hatte ich bisschen mehr Mühe, ihre moderne Denkweise hinzunehmen. Allzu deutlich war ihr Aufenthalt im Orient nur deshalb eingeflochten, um das zu erklären (und den finalen Ausweg aus der Misere zu finden). Aber es wirkte zum Schluss doch noch überzeugend. Völlig überflüssig hingegen war die übernatürliche Seherfähigkeit von Jakob. Es gab, glaube ich, nur zwei solche Szenen, und die waren nicht mal handlungsbestimmend. Später war dann davon gar nicht mehr die Rede. Warum Jakob die Gabe hatte, wurde auch nicht geklärt, es schien ihn selber nicht weiter zu interessieren. Mal ganz abgesehen davon, dass das "Zweite Gesicht" aus der Zimmer-Bradleyschen Mottenkiste sooo einen Bart hat. Dafür gibts auch einen Sternabzug. Ansonsten ein Buch, das sich lohnt.
Meckern muss ich noch über die vielen Druck (Tipp?)-Fehler. Das bin ich von Aufbau-Taschenbüchern nicht gewohnt. Zumal man bei den vielen Neuauflagen ja Gelegenheit hatte, da nochmal drüberzugehen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Handlung des Romans beruht größtenteils auf Tatsachen, lediglich die beiden Liebenden sind erfunden. Der Roman schildert die Zeit der Hexenverfolgungen unter dem Osnabrücker Bürgermeister Wilhelm Peltzer im 17.Jahrhundert. Im Gegensatz zu anderen Hexenverfolgern war er nicht durch religiösen Fanatismus, sondern durch machtpolitische "Gelüste" motiviert. Er pflegte politische Gegner auszuschalten, indem er deren Familienangehörige auf den Scheiterhaufen brachte.
Das Buch liest sich sehr angenehm und unterhaltsam. Zwar ist die Darstellung der weiblichen Hauptfigur (Sara) nicht 100%ig glaubwürdig (Sara ist viel zu emanzipiert und "modern" für ihre Zeit) und das Umdenken ihres Geliebten Jakob Theis ging mir auch etwas zu schnell, trotzdem bietet der Roman solide Unterhaltung und verleitet den interessierten Leser zu weiteren Recherchen über die Geschichte Osnabrücks und die Hexenprozesse. Im Anhang gibt der Autor Informationen zur weiteren Biographie des Wilhelm Peltzer.

Auf der Homepage des Autors kann man die Originalschauplätze seiner Romane betrachten, was ich als besonders positiv empfunden habe.
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