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Hexenstunde [Taschenbuch]

Anne Rice
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Anne Rice hat einen Mythos erschaffen." (Washington Post)

"Rice erschafft mit der ihr eigenen Meisterschaft eine einzigartige, erotisch knisternde und historisch farbenprächtige Atmosphäre." (People)

"Ein wunderbares Abenteuer. Die Leser werden begeistert sein." (The Dallas Morning News) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Anne Rice hat einen Mythos erschaffen."
Washington Post

"Rice erschafft mit der ihr eigenen Meisterschaft eine einzigartige, erotisch knisternde und historisch farbenprächtige Atmosphäre."
People

"Ein wunderbares Abenteuer. Die Leser werden begeistert sein."
The Dallas Morning News -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anne Rice wurde 1941 als Tochter irischer Einwanderer in New Orleans geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Romane und gilt als Königin des modernen Schauerromans. Berühmt wurde sie mit ihrer "Chronik der Vampire", einem Zyklus von jeweils vier in sich abgeschlossenen Romanen um den Vampir Lestat. Anne Rice lebt mit ihrer Familie in einem alten Landhaus in New Orleans.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Doktor wachte auf und hatte Angst. Er hatte wieder von dem alten Haus in New Orleans geträumt. Er hatte die Frau in dem Schaukelstuhl gesehen. Er hatte den Mann mit den braunen Augen gesehen.

Und sogar jetzt, in diesem stillen Hotelzimmer über der Stadt New York spürte er die alte, beunruhigende Verwirrtheit. Er hatte wieder mit dem braunäugigen Mann gesprochen. Ja, helfen Sie ihr. Nein, das ist doch nur ein Traum. Ich will da raus.

Der Doktor setzte sich im Bett auf. Um ihn herum war Stille, nur das leise Rauschen der Klimaanlage war zu hören. Warum dachte er daran, in dieser Nacht, in diesem Hotelzimmer im »Parker Meridien«,? Für eine Weile konnte er das Gefühl des alten Hauses nicht abschütteln. Er sah die Frau wieder - ihren gebeugten Kopf, ihren leeren Blick. Fast hörte er das Summen der Insekten vor den Fliegengittern an der alten Veranda. Und der Mann mit den braunen Augen sprach, ohne die Lippen zu bewegen. Eine Wachspuppe, der Leben eingeflößt ...

Nein.Aufhören.

Er stand auf und tappte lautlos über den Teppichboden, bis er vor den dünnen weißen Vorhängen stand, und er spähte hinaus auf die Dächer da draußen, die schwarz vor Ruß waren, und die trüben Neonreklamen, die vor Ziegelmauern flackerten. Das Licht des frühen Morgens schimmerte hinter den Wolken über der öden Betonfassade gegenüber. Keine Hitze hier, die an den Kräften zehrte. Kein einschläfernder Duft von Rosen und Gardenien.

Allmählich wurde sein Kopf klar.

Er dachte wieder an den Engländer an der Bar im Foyer. Das hatte alles wieder hochkommen lassen - wie er dem Barkeeper gegenüber erwähnt hatte, daß er eben aus New Orleans komme und daß diese Stadt eine wirkliche Spukstadt sei. Der Engländer war ein liebenswürdiger Mann, ein echter Gentleman der alten Schule, wie es schien, in seinem schmal geschnittenen Baumwollkreppanzug mit der goldenen Uhrkette an der Westentasche...

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