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Hexennacht. Ein phantastischer Roman aus der Eifel [Taschenbuch]

Michael Siefener
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 335 Seiten
  • Verlag: Kbv; Auflage: 1., Aufl. (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937001441
  • ISBN-13: 978-3937001449
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 741.480 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Siefener ist einer der talentiertesten Autoren der zeitgenössischen deutschen Horrorliteratur." (Rottensteiner / Werksführer durch die utopisch-phantastische Literatur)

Über den Autor

Michael Siefener, geboren 1961, promovierter Jurist, wandte sich 1992 von seinem Beruf ab und lebt seither als freier Schriftsteller und Übersetzer im Rheinland. Veröffentlichung zahlreicher Romane und Kurzgeschichtensammlungen, hauptsächlich im Genre der phantastischen Literatur.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachhilfestunde für Stephen King !!! 22. Juli 2005
Format:Taschenbuch
Kurz und knapp zunächst: brillant, spannend, gut und flüssig zu lesen. Es ist wahrlich ein "Fantasy-Thriller" und eine Lehrstunde gar für Horror-Fachmann Stephen King.
Die entstandene Figur Arved Winter ist kein Held, sondern ein eher etwas rundlicher und mangels Erfahrungen mit Frauen verklemmter Typ. Dieser Antiheld ist einfach eine blendende Besetzung für diese Rolle des vom Glauben abgekommenen Geistlichen, der nun vor der Frage steht, ob es die Hölle gibt.
Dass die alte Frau, die verstarb und ihm ihr Vermögen vermachte, weiterhin Fäden aus anderen Sphären zieht, lässt sich ahnen, zumal die beiden Katzen sich suspekt und fast schon diabolisch verhalten, später aber zum Wegweiser für Winter werden.
Die Suche nach der Verschwundenen Magdalena Meisen, die Winter zu vielen Stationen führen wird, ist blendend und spannend beschrieben, auch wenn er nach Mißerfolgen nur kleine Fortschritte macht.
Das Finale indes ist eine Art "doppeltes Finale", denn zum einen gilt es, die Seele des verschwundenen Jürgen Meisen zu retten, zum anderen setzt Arved Winter alles daran, die lebende Magdalena Meisen ebenfalls aus einer absurden Art von Zwischenwelt zu retten. Die Katzen, die so suspekt erschienen, werden zum Boten und zum rettenden Wegweiser.
Mehr zu verraten, würde die Spannung nehmen. Fakt ist, dass dieser phantastische Roman ähnlich fesselnd geschrieben ist wie Somniferus, so dass ich dieses Buch mit hohen Erwartungen zu lesen begann. Diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ganz am Ende tischt er vielleicht ein wenig zu viel Grusel auf, wenn in dieser Zwischenwelt Neubauten wie Sandburgen zusammenstürzen und froschartige Wesen in Rätseln sprechen. Und doch letztlich rundet es dieses Buch ab. Man bedenke, dass ich Fantasy und Grusel weniger mag, aber es diesem Autor gelang, mich erneut mit einem lesenswerten Buch zu fesseln.
Mir gefällt vor allem sein flüssiger Schreibstil und das die an sich phantastische Geschichte an keiner Stelle unlogisch ist oder in sich nicht schlüssig wäre. Der Autor hat auf alles geachtet.
"Hexenjagd" ist ein Buch, welches dazu einlädt, in ein paar Jahren erneut gelesen zu werden. Darum landet es nicht bei Ebay nach dem Lesen, sondern gut behütet in meinem Bücherschrank.

Jean-Louis Glineur/22.07.2005

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaube und Unglaube; reale und parallele Welt 28. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Eine atemberaubende Geschichte aus Trier und der Eifel, in die M. Siefener in seinem Buch entführt. Von Anfang an fesselt der Autor den Leser und steigert den Spannungsbogen, so dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte. Dabei wechseln die Welten, in die der Held der Geschichte gerät, fast unmerklich und der Leser erwacht erst wieder, wenn die Geschichte sein Ende nimmt. Interessant dabei erschien mir besonders der Blick auf die Religiösität, die Ansichten von Himmel und v.a. der Hölle, die dem Leser hier vorgeführt werden. Im Vergleich zu Somniferus eine ganz erhebliche Steigerung, weil auch das Ende schlüssig und durchdacht erzählt wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pfarrer auf Abwegen 16. Januar 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Michael Siefener ist meiner Meinung nach zur Zeit der talentierteste deutsche Phantastik-Autor. Der Roman hat mich von vorne bis hinten gefesselt. Sehr gut aufgebaut, sprachlich sehr flüssig geschrieben und spannend, was will man mehr? Die Geschichte um den Priester, der am Glauben zweifelt und dann in okkulte Manchenschaften hineingerät enthält Personen, in die man sich gut hineinversetzen kann. Die Zweifel des Pfarrers, der jeden Aberglauben jetzt erst recht eigentlich ablehnen müsste und die ständigen Erschütterungen seiner Realität sind das eigentliche Grundmuster des Romans. Wenn es keien Gott gibt, gibt es doch keine Hölle, oder? Wieder benutzt der Autor seine Eifel-Kenntnisse um auch jede Strasse mit Namen zu benennen, was die Geschichte sehr authentisch macht. Wenn man nach den Orten googelt kann man Überraschungen erleben und sich direkt ein Bild machen. Nur gegen Ende nimmt die Qualität etwas ab, wenn der Held in eine Art Zwischenwelt gerät und sich dort für meinen Geschmack zu lange aufhält und auch auch der Schluss ist etwas knapp geraten, wenn man ihn mit dem sorgfältig aufgebauten Anfang vergleicht.
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