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Hexenkessel
 
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Hexenkessel

Robert De Niro , Harvey Keitel , Martin Scorsese    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert De Niro, Harvey Keitel, David Proval
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 31. Januar 2002
  • Produktionsjahr: 1973
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005USG5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.709 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem Martin Scorsese 1972 nach Hollywood gegangen war, um für Roger Corman, den König des amerikanischen B-Films, Boxcar Bertha – Die Faust des Rebellen zu drehen, hat er seinen Film dem eigensinnigen Filmemacher John Cassavetes gezeigt. Die Legende des Independent-Kinos hielt sich mit ihrer Meinung nicht zurück und gab dem jungen Regisseur allerdings auch einen sehr ernst gemeinten Rat. "Das ist Mist", sagte Cassavetes ihm damals, "nun geh hin und mach etwas, das direkt aus deinem Herzen kommt." Scorsese hat sich diesen Rat zu Herzen genommen und seine ganze Energie auf Hexenkessel konzentriert, einen ungeheuer fesselnden zeitgenössischen Film über Kleingangster in New Yorks Little Italy, den die berühmte amerikanische Filmkritikerin Pauline Kael später "ein wahres Original und einen Triumph persönlichen Filmemachens" nannte.

Mit Robert De Niro und Harvey Keitel in Rollen, die der Welt ihr Talent verkündeten, hat Hexenkessel ein erstes Zeichen gesetzt und angedeutet, dass Scorsese einmal zu den größten amerikanischen Filmemachern zählen wird. Der junge Regisseur hat hier Themen und Charaktertypen eingeführt, zu denen er in Taxi Driver, Goodfellas, Casino und anderen Filmen zurückgekehrt ist. Die sehr lose strukturierte Geschichte ist direkt aus Scorseses Erfahrungen und Beobachtungen erwachsen, die er in den italienischen Vierteln New Yorks gemacht hat. Der Film scheint regelrecht zu brodeln. Seine raue Lebendigkeit zeugt davon, dass Scorsese hier zu seiner schöpferischen Form gefunden hat.

In der Rolle des verantwortungslosen und verwegenen Johnny Boy besticht Robert De Niro gerade auch durch den Kontrast, den er zu Harvey Keitels Charlie etabliert, der sich ständig mit sich selbst im Kampf befindet, da er sein Leben als Kleingangster nicht mit seinen katholischen Schuldgefühlen in Einklang bringen kann. Hexenkessel, der eher einem episodischen Charakter-Porträt als einer handlungsorientierten Gangstergeschichte gleicht, ist auch heute noch einer der direktesten und faszinierendsten Filme Scorseses -– eine meisterliche Visitenkarte eines Regisseurs, an dessen Größe von diesem Moment an kein Zweifel mehr bestand. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Das ist der Hexenkessel von New York: Little Italy in den 60er Jahren. Hier versucht der Kleinganove Charlie (Harvey Keitel) irgendwie im Mafialltag über die Runden zu kommen. Nicht ganz einfach, wenn man katholischen Glaubens ist, eine Frau liebt, die unter epileptischen Anfällen leidet, und sich außerdem um einen Freund kümmert, der sich überall Geld leiht. Und Johnny Boy (Robert de Niro) steckt richtig in der Klemme, als er einem Mafiaboss Geld zurückzahlen soll, aber viel zu spät zu dem vereinbarten Treffen erscheint. Nun beginnt eine mörderische Flucht durch die Straßen von New York, die nur blutig

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
1. Mean Streets ist Scorseses (und damit Amerikas) Echo auf den italienischen Neo-Realismo und vor allem die Nouvelle Vague, die ja ihrerseits wesentlich von den US-Gangsterfilmen der 30-er/40-er Jahre geprägt wurde.
2. Mean Streets ist für viele Filmliebhaber praktisch synonym mit dem Besten des Independent Cinema. Es ist sicher nicht zu bestimmt zu behaupten, Scorsese habe mit diesem Film in einem einzigen Handstreich jenes crime drama geschaffen, das bis heute vielhundertfach nachgeahmt (und von Kopie zu Kopie immer stärker klischiert) ins kollektive Bewusstsein des Kinopublikums eingegangen ist.
3. Es finden sich viele Elemente und Techniken, die Scorsese selbst in späteren - mit größerem Budget gedrehten - Filmen immer wieder aufgegriffen und abgewandelt hat.
4. Die Verwendung der Handkamera, etwa bei der Poolhall-Rauferei oder bei der Szene mit dem betrunkenen David Carradine, die Einstellungen in den Einzelshots und den Massenszenen, die Einführung der Charaktere mittels Untertitel u.a. Stilmittel sind heute so selbstverständlich, dass der durchschnittliche Seher das Revolutionäre wohl vielfach gar nicht mehr erkennt.
5. In Bezug auf die Techniken und vor allem die oftmals dilettantischen Schauspielleistungen der Nebendarsteller (der Film hatte ein Budget von 150.000 $) ist der Film ganz sicher nachfolgenden Meisterwerken wie Taxi Driver, Raging Bull oder Goodfellas unterlegen, das bestreitet auch keiner ernsthaft. Aber: Das eine Element, das diesen Film so einzigartig macht und ihn meiner Meinung nach über die vorher genannten Filme hebt, ist die wirklich genuine Improvisation über das (kaum vorhandene) Skript. Wenn Scorsese und De Niro etwa im Interview zu "Taxi Driver" darauf verwiesen haben, dass eine 100%-ige Beherrschung des geschriebenen Textes erst die Grundlage einer gehaltvollen Improvisation ist, haben sie genauso recht wie wenn man feststellt, dass viele Szenen und erst recht Dialoge SO nie geschrieben hätten werden können. Und es ist ein wahrer Glücksfall, dass Scorsese mit seiner Kamera nicht ganz zufällig, aber doch unaufdringlich "draufgehalten" hat.

Wer einen Gangsterfilm von der Grandesse der "Godfather"-Trilogie erwartet, den melancholisch-poetischen Stil eines Sergio Leone ("Once Upon A Time In America") bevorzugt oder eine Milieustudie mit exzessiver Gewalt à la "Cidade de Deus" sucht (alle drei absolute Meisterwerke, und in vielerlei Hinsicht um einiges "bessere" Filme), wird enttäuscht sein. Das ist aber seiner eigenen Erwartungshaltung oder einfach einem Mangel an Aufnahmefähigkeit zuzuschreiben und nicht Beweis der Mangelhaftigkeit des Filmes selbst. Wer dennoch Ursache und Wirkung vertauscht, sollte vielleicht doch noch einmal nachdenken, ob die alleinige Beherrschung einer Computertastatur und rudimentäre Kenntnisse von Rechtschreibung und Syntax die entscheidenden Kriterien sein sollen, einen ausgezeichneten Film öffentlich zu kritisieren. Damit beweist man nämlich nur eines, und das ist nicht die Schwäche des Filmes.

Allfälliger Ärger über so gehäufte Ignoranz wird dann aber durch so köstliche Bemerkungen wie "De Niros Synchronstimme ist ungewohnt, aber seine eigene noch unpassender" wieder kompensiert. Nicht nur Scorsese lacht sich krumm.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Großartiger Film, den man einfach gesehen haben sollte. Grandiose Schauspieler, Keitel und de Niro, denen man zuschauen muss. Dieser Film ist weniger darauf bedacht die Handlungsweise der Gangster zu zeigen, sondern dieser Film zeigt hauptsächlich den Kampf mit sich selbst, vor allem Charlie (Keitel). Scorseses Frühwerk besticht durch seine innovative Bildführung und Schnitt. Leider hat der Film auch einen Makel, nämlich die deutsche Synchronisation. Keitel bekommt die deutsche Stimme von David Haselhoff und de Niro die von Rolf Zacher, grausam. Wenn man darüber hinwegsehen kann, ist ein Filmgenuss deer Extraklasse geboten. Am besten amn schaut sich die Originalversion dieses Films an. Der Film hat wirklich seine 5 Sterne verdient.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
1. Mean Streets ist Scorseses (und damit Amerikas) Echo auf den italienischen Neo-Realismo und vor allem die Nouvelle Vague, die ja ihrerseits wesentlich von den US-Gangsterfilmen der 30-er/40-er Jahre geprägt wurde.
2. Mean Streets ist für viele Filmliebhaber praktisch synonym mit dem Besten des Independent Cinema. Es ist sicher nicht zu bestimmt zu behaupten, Scorsese habe mit diesem Film in einem einzigen Handstreich jenes crime drama geschaffen, das bis heute vielhundertfach nachgeahmt (und von Kopie zu Kopie immer stärker klischiert) ins kollektive Bewusstsein des Kinopublikums eingegangen ist.
3. Es finden sich viele Elemente und Techniken, die Scorsese selbst in späteren - mit größerem Budget gedrehten - Filmen immer wieder aufgegriffen und abgewandelt hat.
4. Die Verwendung der Handkamera, etwa bei der Poolhall-Rauferei oder bei der Szene mit dem betrunkenen David Carradine, die Einstellungen in den Einzelshots und den Massenszenen, die Einführung der Charaktere mittels Untertitel u.a. Stilmittel sind heute so selbstverständlich, dass der durchschnittliche Seher das Revolutionäre wohl vielfach gar nicht mehr erkennt.
5. In Bezug auf die Techniken und vor allem die oftmals dilettantischen Schauspielleistungen der Nebendarsteller (der Film hatte ein Budget von 150.000 $) ist der Film ganz sicher nachfolgenden Meisterwerken wie Taxi Driver, Raging Bull oder Goodfellas unterlegen, das bestreitet auch keiner ernsthaft. Aber: Das eine Element, das diesen Film so einzigartig macht und ihn meiner Meinung nach über die vorher genannten Filme hebt, ist die wirklich genuine Improvisation über das (kaum vorhandene) Skript. Wenn Scorsese und De Niro etwa im Interview zu "Taxi Driver" darauf verwiesen haben, dass eine 100%-ige Beherrschung des geschriebenen Textes erst die Grundlage einer gehaltvollen Improvisation ist, haben sie genauso recht wie wenn man feststellt, dass viele Szenen und erst recht Dialoge SO nie geschrieben hätten werden können. Und es ist ein wahrer Glücksfall, dass Scorsese mit seiner Kamera nicht ganz zufällig, aber doch unaufdringlich "draufgehalten" hat.

Wer einen Gangsterfilm von der Grandesse der "Godfather"-Trilogie erwartet, den melancholisch-poetischen Stil eines Sergio Leone ("Once Upon A Time In America") bevorzugt oder eine Milieustudie mit exzessiver Gewalt à la "Cidade de Deus" sucht (alle drei absolute Meisterwerke, und in vielerlei Hinsicht um einiges "bessere" Filme), wird enttäuscht sein. Das ist aber seiner eigenen Erwartungshaltung oder einfach einem Mangel an Aufnahmefähigkeit zuzuschreiben und nicht Beweis der Mangelhaftigkeit des Filmes selbst. Wer dennoch Ursache und Wirkung vertauscht, sollte vielleicht doch noch einmal nachdenken, ob die alleinige Beherrschung einer Computertastatur und rudimentäre Kenntnisse von Rechtschreibung und Syntax die entscheidenden Kriterien sein sollen, einen ausgezeichneten Film öffentlich zu kritisieren. Damit beweist man nämlich nur eines, und das ist nicht die Schwäche des Filmes.
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Scorsese?
Ich bin ein großer Fan von Scorsese Filmen und auch die Schauspieler gehören zu meinen Favoriten. Dieser Film jedoch ist leider total misslungen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von raRe veröffentlicht
Schwächster Scorsese! Finger weg!
Mir ist es auch ein Rätsel, wie dieser Film immer wieder gelobt und als Meisterwerk bezeichnet wird!
Er ist grauenhaft gemacht, langweilig und einfach nur Mist! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von WOULD veröffentlicht
de Niro der Durchgeknallte...
von Martin Scorsese mit Harvey Keitel als aufstrebendem New Yorker Italiener, der sich um den schwer durchgeknallten Tagedieb und Schuldenkönig Robert de Niro, und um dessen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2010 von Mr.Fonk
Enttäuschend,
Ich hatte leider die negativen Bewertungen für diesen Film ignoriert, und mir diesen Film zugelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2010 von Hay Txa
nicht mehr als ein Klassiker
Obwohl dieser Film als Klassiker gehandelt wird, konnte er mich nicht überzeugen. Wahrscheinlich ist er nicht mehr ganz zeitgemäß und greift mich deshalb nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2009 von Anonymer Nutzer
Schauspieler Film
Auch wenn der Film keine wirklich tragende Story hat und ehr so etwas wie eine Millieu Studie ist bekommt man exzellentes Schauspiel geboten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2009 von Krispian
Absolute Enttäuschung
Wer ein Freund von drittklassigen B-Movies ist, darf hier zugreifen. Wer jedoch irgendwie "normale" Filmkunst erwartet, ist hier völlig falsch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2009 von B. Herfurth
Hexenkessel - Lahm
Ich bin wirklich ein riesiger De Niro- und Scorsesefan, aber dieser Film ist nicht mal Fans zu empfehlen. Die Leistungen der beteiligten Personen sind gerade mal durchschnittlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2009 von Zockhansi;)
Gelungenes Drama!
Mit Hexenkessel ist Martin Scorsese ein wirklich tolles Drama gelungen, das vor allem in Sachen Atmosphäre und Schauspielern punkten kann, aber leider auch einige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2009 von SoundboxMischke
Scorseses Milieustudie
Die Produktion
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Die Dreharbeiten zu "Mean Streets" (engl. Orig.) waren zermürbend: Scorsese hatte weder Zeit, noch Geld. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2009 von nada-san
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