Kurzbeschreibung
Gejagt, gefoltert und verbrannt die Hexe!
Eine Vergangenheit, die seinesgleichen sucht. Gefürchtet und beliebt in fast allen Ländern dieser Welt.
Mysteriös, unwiderstehlich, gefährlich, unkontrollierbar der Vampir! Oft belustigt dargestellt, was seiner Beliebtheit in keinster Weise schadete. Kontrollierte die Elemente, war Herrscher der Welt. War Berater, Seher und Prophet. Die Macht war sein der Magier!
Im zweiten Band dieser Kollektion der Reihe World of Fantasy wurden dreissig Kurzgeschichten von dreissig unterschiedlichen Autoren verarbeitet, das mit Recht das Prädikat Besonders Empfehlenswert verdient.
Ein Muss für jeden Liebhaber dieses Genre und solche, die es werden wollen. Tauchen Sie ein in diese dunkle und phantastische Welt und lassen Sie sich gefangennehmen von Hexe, Vampir & Magier.
Synopsis
Der Verlag über das Buch
Unsere Experten-Jury, die sich aus ehemaligen Editoren, Fantasy-Zeitschriften-Editoren und Lesern dieses Genres zusammensetzte, hatte eine sehr schwere Zeit, sich aus über 250 Einsendungen auf 30 Geschichten zu einigen. Ob es sich nun um Bernhard Weissbeckers Geschichte "Der Wolf vom Schreckenswald", Stephanie Apels "In der Dunkelheit", J.K. Brandons "Natalie" oder die anderen 27 Geschichten handelt, jede hat ihren eigenen, unverkennbaren Reiz.
Mit diesem zweiten Band setzten wir unsere Bemühungen weiter fort, Jungautoren eine weitere Möglichkeit zu bieten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Und erneut sind wir nicht enttäuscht worden.
Mit Stolz präsentiert unser Verlagshaus diese Werke und wir hoffen, dass diese Anthologie beitragen wird, den Bekanntheitsgrad dieser begabten Autoren weiter zu steigern.
Wir wünschen allen für ihre schriftstellerische Zukunft alles Gute.
Auszug aus Hexe, Vampir & Magier von Savah M. Webber, Unterschiedliche Autoren, Norbert Garaj. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ein leises Kratzen.
Nein. Das nicht.
Wieder dieses Kratzen. Stimmen von irgendwoher. Ein leichtes Schaukeln.
Sie erwachte und schlug die Augen auf. Die Umgebung um sie herum gewann nur langsam an Kontur, wechselte von hell nach dunkel und verschwamm dann für einen Augenblick in ein graues Nichts.
Was war geschehen?
Myriam
Bitte, grosser, mächtiger Gorosh, lasse ihm nichts zustossen. Beschütze deinen Krieger vor den Wesen der Nacht. Ich flehe dich an
, flüsterte sie leise und ihr Atem beschlug dabei die Scheibe des Fensters, an der langsam an der Aussenseite die Schneeflocken hinabrutschten und sich immer mehr auf der breiten Kante sammelten.
Bitte Gorosh
ich flehe dich an. Erhöre mich
lasse ihn sicher zu mir zurückkehren. Weise ihm den Weg
Und was ist dein Pfand, für den Fall, dass ich es tue, Myriam?, hörte sie plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf, die sie schon lange nicht mehr gehört hatte.
Buch des Schicksals
Wir sollten weitergehen und das Tageslicht nutzen, murmelte er nur, sah mit wachen Augen in das Unterholz. Die Helligkeit meiden diese Gestalten des MoiRona. Wenn wir uns beeilen, können wir vor Anbruch der Dunkel
Weiter kam er nicht, als er plötzlich durch das Kampfgebrüll einiger MoiRona-Schergen unterbrochen wurde, die auf den schmalen Weg hinaussprangen und sie sofort umzingelt hatten. Halira trat einen Schritt zurück, zückte dabei ihr Kampfschwert und den Dolch.
Die Erzählung meines Grossonkels
Als ich am nächsten Morgen erwachte, fühlte ich mich ziemlich matt, mein Hals schmerzte und ich erinnerte mich, dass ich einen seltsamen Traum gehabt hatte. Ich träumte, ich machte einen Spaziergang, als auf einmal eine Eingebung mich zwang, meine Richtung zu ändern. Irgendetwas zog mich magisch an, mir war, als müsse ich einer geheimnisvollen Kraft folgen.
Unversehens befand ich mich auf dem Friedhof. Ich hatte das Gefühl, beobachtet zu werden, da bemerkte ich, wie sich hinter einem verwitterten Grabstein etwas bewegte. Augen starrten mich an. Dann spürte ich, wie meine Glieder unbeschreiblich schwer wurden und alle Kräfte meinen Körper verliessen. Ich glaubte, endlos tief zu versinken.