König Nandi(Michael Mendl) von Mandolan weiß das zu berichten. Genützt hat es ihm aber nichts, denn sein Großwesir Guliman(Jürgen Tarrach) und der Magier Abrasch(Ercan Durmaz) haben Mandolan übernommen. Die beiden fiesen, gierigen Bösewichter haben nur ein Problem: Der goldene Thron Mandolans macht aus jedem, der die Königskrone nicht verdient, ein Fluggeschoss. So geben sich die beiden Gernegroßkönige ganz zahm und fragen bei Hexe Lilli(Alina Freund) an, ob sie den Thron entzaubern kann. Natürlich kann Lilli das, und eine Reise ins orientalische Mandolan ist verlockend. Also packt sie ihre Siebensachen und den Flugdrachen Hektor(gesprochen von Michael Mittermaier) ein und springt nach Mandolan. Dort angekommen muss sie feststellen, wie böse Guliman und Abrasch sind. Das Volk wird unterdrückt und König Nandi soll tot sein. Lilli bekommt jedoch heraus, dass Nandi in der Verbotenen Stadt gefangengehalten werden soll. Mit Hilfe des Jungen Musa(Tanay Chheda) macht sie sich auf den Weg, um den König zu befreien und Mandolan zu retten...
Nachdem mir der erste Teil von Hexe Lilli gut gefallen hat, war klar, dass auch Teil 2 im Player landet. Regisseur Harald Sicheritz hat sich eine gute Crew mit namhaften Schauspielern an den Set geholt. Auch die Drehorte sind wirklich gut gewählt. Allerdings macht Sicheritz wenig Experimente und bringt seinen Plot niemals aus dem sicheren Fahrwasser eines unspektakulären Films für Kinder heraus. Das wäre nicht zu beanstanden, wenn -Hexe Lilli 2- ein Stück mehr Seele ausstrahlen würde. Aber gerade diese magischen Momente, die in Kindergeschichten, wie z.B. Pippi Langstrumpf, Bibi Blocksberg oder aber auch dem ersten Teil von Hexe Lilli, dafür sorgen, dass man mit dem Hauptdarsteller fiebert und bangt, fehlen komplett.
So ist -Hexe Lilli - Die Reise nach Mandolan- ein ordentlicher Film für Kinder(und wie ich meine halt nicht für die ganze Familie), der mit guten Schauspielleistungen und schönen Bildern überzeugen kann. Was jedoch diesen kleinen Funken Magie angeht, ohne den keine gute Geschichte auskommt, ist der Film kein Schwergewicht. Da hilft auch nicht die gute Animation des kleinen Drachen Hektor; leider...