Auf der Suche nach einem Brot-und-Buter-Drucker fürs Home Office habe ich mich für den P1102 entschieden. Okay - es gibt hübschere, kompaktere und auch preiswertere Geräte. Den Ausschlag gab am Ende, dass ich HP LaserJets seit über zehn Jahren als zuverlässige und problemlose Arbeitstiere, auch bei höherem Druckvolumen, kenne.
So auch der P1102: auspacken, anschließen und loslegen. Auf die Installation der HP-Software habe ich verzichtet; der Drucker wird von Windows 7 sofort erkannt und mit allen notwendigen Treibern zuverlässig eingerichtet.
Das Druckbild ist einwandfrei - scharfe Kanten können alle, aber die Schwärzung würde auch manch doppelt so teurem Gerät gut zu Gesicht stehen. Auch an der Geschwindigkeit gibt es nichts auszusetzen (wobei ich zugeben muss, dass ich nicht zu den Leuten gehöre, die Herstellerangaben auf die Zehntelsekunde überprüfen).
Auf LAN- und WLAN-Anschluss kann ich persönlich verzichten, da ich den Drucker an einem Rechner betreibe, der tagsüber ständig läuft. So kann ich den Drucker im Netzwerk über die Windows-Druckerfreigabe erreichen. Wer nicht über diese Voraussetzungen verfügt und den Drucker mit mehreren Rechnern und/ oder "schnurlos" nutzen möchte, schaut sich vielleicht das Schwestermodell
HP LaserJet P1102w Laserdrucker an. Der Mehrpreis ist in dem Fall wahrscheinlich gut investiert.
Einziger Kritikpunkt - die Kosten: der im Lieferumfang enthaltene Toner ist nur teilbefüllt und verspricht 700 Seiten. Das ist nittlerweile (wie auch das fehlende USB-Kabel) eine leider bei den meisten Anbietern verbreitete Unart. Die ergiebigere Original-Ersatzkartusche
HP CE285A Toner für HP LaserJet schwarz (1.600 Seiten) ist auch nicht gerade ein Discountangebot. Was aber auch nur bei Vieldruckern wirklich ins Gewicht fällt ...