Wer unter Heuschnupfen leidet und sich darüber informieren möchte, was er tun kann, um die Beschwerden zu lindern, sollte statt des Ratgebers seiner Krankenkasse oder seines Arztes einmal über den Tellerrad schauen und auf dieses kleine aber feine Büchlein zurückgreifen.
Annette Kerckhoff gibt auf 67 Seiten zunächst einen Einblick in das Krankheitsbild, schildert dann die konventionelle Therapie und kommt gleich darauf auf die Behandlung durch Homöopathie zu sprechen. Sie stellt dabei die Grundprinzipien der Homöopathie dar und nennt mögliche Arzneien für die Selbstbehandlung. Diese sind besonders übersichtlich in einer Tabelle dargestellt. So kann jeder das geeignete Mittel für sich leicht heraussuchen.
Hier liegt der Kern des ganzen: Zahlreiche wissenschaftliche Studien der Carstens-Stiftung haben gezeigt, dass die homöopthische Behandlung "konventionellen Heuschnupfen-Mitteln gleichwertig, bzw. durch die gute Verträglichkeit und die geringeren Kosten sogar überlegen ist".
Ferner wird folgendes Aufgeführt: "Die Betrachtung der konventionellen Therapie zeigt: Die medikamentöse Therapie geht lediglich symptomatisch vor. Ein solches Vorgehen wird von naturheilkundlicher Seite nicht als optimal eingestuft. Der Heuschnupfen ist ein chronische Erkrankung. Bei chronischen Erkrankungen ist eine anhaltende Einnahme von Medikamenten mit Nebenwirkungspotential nicht unproblematisch (und nicht ganz billig!)."
Am Schluss des Ratgebers gibt Frau Kerckhoff noch ein paar weitere allgemeine Tipps.
Die Broschüre ist übersichtlich, handlich und leicht verständlich geschrieben. Wer die konventionelle Behandlung satt hat oder gerade erst "zum Heuschnupfen gekommen ist" findet hier erste Selbsthilfemaßnahmen und hoffentlich den Einstieg in eine alternative Heilbehandlung unter professioneller Betreuung.