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Heult doch: Über eine Generation und ihre Luxusprobleme
 
 
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Heult doch: Über eine Generation und ihre Luxusprobleme [Taschenbuch]

Meredith Haaf
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ihre Zielgruppe und die Ängste, die sie blockieren, charakterisiert Haaf treffend. (…) Wartet nicht länger darauf erwachsen zu werden, ihr seid es längst schreibt Haaf. Besser kann man das Hauptproblem dieser Generation kaum auf den Punkt bringen. « Badische Zeitung »Haafs Analyse ist (…) hieb und stichfest. Sie nimmt Statistiken, Foucault und Deleuze zu Hilfe, arbeitet Jugendstudien auf, interviewt Soziologen und Politikwissenschaftler (…). « Welt am Sonntag »Höchst anschaulich. (…) Erfrischend direkt.« Tagesanzeiger »Meredith Haaf mit Heult doch ein erfrischend kritisches Buch über ihre Generation geschrieben.« Tages Anzeiger »Haaf legt eine schonungslose Analyse hin, eine fundierte. Ein gelungener Weckruf.« Ruhr Nachrichten

Kurzbeschreibung

Sie sind so mobil, dass sie sich mit Mitte Zwanzig wieder nach dem warmen Nest sehnen. Sie sind so informiert, dass sie sich für nichts wirklich interessieren. Sie sind so frei, dass sie sich vor allem Sicherheit wünschen. Sie kommunizieren so viel, dass niemand mehr sagt, was Sache ist. Die Journalistin Meredith Haaf über eine Generation, die ihre eigene ist. Ihr Aufruf: Hört endlich auf, mit Luxusproblemen zu hadern. Übernehmt neben der Überwachung eures Facebook-Accounts und dem Trimmen eures Lebenslaufs Verantwortung – und nicht nur für euch selbst.

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Kundenrezensionen

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit Humor, fundiertem Tiefgang und aus Sicht einer Betroffenen beschreibt Meredith Haaf den Gemütszustand der heute 20 bis 30Jährigen. Schnell spürt man das Herz der Geisteswissenschaftlerin in ihr schlagen, wenn sie mit Bourdieu und Co. nach Argumenten sucht.

Haaf beschreibt, vor welchen Problemen junge Erwachsene heutzutage stehen. Zwar handelt es sich meist nicht um essentielle Existenzängste, wie es noch die vorherigen Generationen kannten. Doch sind die Probleme eben nicht weniger, sondern nur anders geworden. Gelungen ist Haaf die Veranschaulichung, dass die große Auswahl an Lebensgestaltungsoptionen nicht nur immer toll ist und jeder sich frei fühlen kann, zu tun was er/sie mag. Aus neuen Freiheiten erwachsen neue Zwänge und Sorgen. Diese benennt sie sehr treffend auf Seite 84ff. Gruselig für jede/n, der sich darin wiederfinden kann. Ein wenig ist es wie in diesen Psychotests der Frauenzeitschriften. Desto öfter man eine Aussage bejaht, desto mehr ist man betroffen.

Aus meiner Sicht wichtigster Aspekt dieses Buches ist die Suche nach Idealen. Diese mündet in der Generation der heute 20-30jährigen, zwar nicht wie von Haaf beschrieben nahezu grundsätzlich, aber eben leider doch viel zu häufig darin, Dinge zu tun, die man gar nicht mehr hinterfragt. So verhält sich ein Großteil der heutigen geisteswissenschaftlichen Studierenden nicht mehr frei nach dem Humboldtschen Bildungsideal. Stattdessen macht man Erfahrungen nicht aus Überzeugung. Man geht ins Ausland weils gut ist für den Lebenslauf. Ehrenamt? Gerne doch, wenn man eine tolle Bescheinigung für die Bewerbungsmappe erhält. Dies führt zu einer neuen Gleichförmigkeit der Besonderheiten im Lebenslauf. Viele scheinen jedoch die Gefahr darin nicht zu erkennen: wenn man etwas nicht aus Überzeugung tut, macht es keinen Spaß, ist nicht sinnstiftend und man hält es langfristig eben einfach nicht durch und die Suche geht von vorne los.

Leider bleiben Haafs Ausführungen oft sehr oberflächlich. Wer sich also näher für die Problematik interessiert sollte sich unbedingt wissenschaftlich und vor allem empirisch damit auseinandersetzen. Es fehlt Haaf trotz aller Bemühungen an belegbare Thesen. Auch oder gerade als Geisteswissenschaftler sollte man bei einem so sensiblen Themen mehr als die Shell-Jugendstudie als Quelle bemühen. Natürlich kann man sich in 'Heult doch' an der einen oder anderen Stelle wiederfinden. Genauso schnell jedoch fallen Gegenbeispiele ein, die Haafs Verallgemeinerungen fraglich werden lassen.

Fazit: Ein lesenswertes Buch für alle, die schnell und oberflächlich ein paar durchaus mit Humor versehene neue Denkanstöße suchen. Gelesen werden sollte es vielleicht vor allem von der Elterngeneration der heute 20 bis 30Jährigen, die allzu gerne denken wie leicht wir es heute haben, weil sie keinen Kanal für unsere Wohlstandprobleme haben. Dann würden sie vielleicht auch verstehen, warum ein Studium und echtes Engagement heute keine sichere Eintrittskarte mehr ins Berufsleben sind. Möglicherweise würden sich durchs Haafs wenig reflektierte Verallgemeinerungen aber auch nur schnellstmöglich der 30jährigen Tochter die monatlichen Zahlungen kürzen. Eine Lösung für die Probleme dieser Generation können die Leser bei Haaf jedenfalls nicht erwarten. Zu schwarz ist dafür ihre Sicht auf ihre eigene Generation.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Modus TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Vorab: Klappentext und Titelgestaltung suggerieren ein provokativeres und bissigeres Buch, vielleicht sogar mit einer guten Portion schwarzem Witz, als es dann tatsächlich ist.
'Heult doch' dreht sich um die Generation der jetzt 20-bis 30-Jährigen in Deutschland und stellt die These auf, dass diese Menschen echtes soziales Engagement gegen belangloses Zwitschern auf (digitalen) Kommunikationskanälen wie Facebook&Twitter eintauschen, es vor lauter sorglosem Aufwachsen nicht schaffen, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen, ansonsten pragmatisch und flexibel Selbstoptimierung für die Karriere betreiben, und sich jeder selbst der nächste sind - denn warum sich politisch engagieren, wenn man in Ermangelung der Vision einer besseren Zukunft eigentlich lieber an dem festhalten möchte, was man hat. Ach so, und Angst vor Kritik (egal, ob sie ausgeteilt oder eingesteckt werden soll) haben sie auch.
Die Autorin kann sich nicht recht entscheiden, ob sie diese Lebenseinstellung nun anprangern soll, oder die Leute, die sie leben, in Schutz nehmen und Entschuldigungen suchen dafür, warum sie denn so geworden sind. Zwischen diesen beiden Polen plätschert das Buch hin und her. Am Ende gibt es keine klare Position, auch keine Vorschläge für Lösungen oder ein anzustrebendes Ideal, sondern nur den schwachen Aufruf, doch bitte wenigstens mal zu versuchen, darüber nachzudenken.
Ähm ... ja. So progessiv wie Klebesticker auf dem Kühlschrank.
Auf den ersten Seiten verbirgt sich sogar hier und da ein Funken Humor zwischen den Zeilen, der den Unterhaltungswert des kleinen Büchleins anhebt, doch dem geht leider schnell die Puste aus, und spätestens ab Seite 20 nimmt das Traktat mehr und mehr den Charakter einer sozialpädagogischen Hausarbeit an.

Fazit: Einen spannenden Sozialthriller oder progressive Thesen darf man hier nicht erwarten. Und Neues sowieso nicht. 'Heult doch' ist ein ab und an amüsant zu lesendes Bevölkerungsgruppenporträt, das nicht direkt einschläfernd ist, aber doch ziemlich belanglos und von mäßigem Unterhaltungswert.
Gelungen ist auf jeden Fall die Covergestaltung ... so siehts wenigstens dekorativ im Bücherregal aus ;)
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Format:Kindle Edition
Ich möchte gar nicht groß auf den Inhalt des Buches eingehen, da stimme ich den Rezensionen mit 5 Sternen voll zu.

Zur Umsetzung des Buchs auf dem Kindle: Dafür, dass man Geld für ein Produkt bezahlt (wenn auch ein bisschen weniger als für die gedruckte Version) sollte man auch etwas bekommen. Die schlechte Umsetzung macht sich durch viele Satzfehler (v.a. Leerzeichen) bemerkbar. Oft sind zwei oder mehrere Worte nicht durch ein Leerzeichen getrennt und wenn ein Wort in der Druckausgabe am Zeilenumbruch stand, dann hat man auf dem Kindle einen Bindestrich im Wort. Für mich ist das eine schlampige Umsetzung der Druckversion auf den Kindle. Ich kann mir nur vorstellen, das dort ein PDF umgewandelt worden ist. Der Verlag wird doch sicher eine Quelldatei (Word, LaTeX oder einfach nur eine simple Textdatei) des Buches haben, die sicher besser auf den Kindle konvertierbar ist.

Außerdem ist die Silbentrennung nicht vorhanden, das ist aber eher ein generelles Problem des Kindle
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Die neuesten Kundenrezensionen
abgebrochen
Dieses Buch verspricht nicht das, was es laut der Beschreibung sein soll.
1. Nur negative Beispiele
2. zu viele Fremdwörter
3. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von wiebke veröffentlicht
Sehr viele...
...interessante und kluge Beobachtungen bzw. Reflexionen über die Lebenswirklichkeit(en) der 25 - 35jährigen sind hier zusammengetragen worden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von tupolol veröffentlicht
Schade
Ich hatte mehr erwartet.
Nachdem mir Frau Haaf wegen ihrer Mitautorenschaft (sagt man das so?) bei "Wir Alphamädchen" eigentlich sehr sympathisch erschien, habe ich ihr... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sievana veröffentlicht
nicht zu empfehlen
Die Autorin überschätzt sich selbst. Sie beobachtet (immerhin teilweise richtig), macht sich ihre Gedanken dazu - und zieht völlig falsche Schlüsse daraus. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von lampe veröffentlicht
das Buch trifft einfach was
Ich finde das Buch ziemlich gut und möchte einige Textstellen zitieren:
(der Amazon Ausschnitt ist nämlich nicht besonders repräsentativ):

Aus dem 2. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von renahansson veröffentlicht
Sehr gut pointiert, schonungslos ehrlich...
... und für mich, Baujahr 1984, nahezu wohltuend therapeutisch. Die Autorin hat sehr gut den Rythmus einer Generation erspürt, der zwischen Pessimismus und Opportunismus... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Oliver Schlesinger veröffentlicht
Zuviel "Heulen" der Autorin selbst, zu wenig umsetzbare Lösungen
Die Generationenfrage kommt immer wieder auf. Früher oder später wird versucht, eine bestimmte Altersgruppe in eine Generation zu bringen, sie mit diesem Begriff fass-... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Anja Thieme (Media-Mania) veröffentlicht
ausgesprochen
ein Buch, das eine Pflichtlektüre für die heutigen 20-30 Jährigen werden sollte... Warum? Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von lilli86 veröffentlicht
Heulen Sie doch lieber in Ihren vier Wänden oder bei Ihrer/m...
Mehr als ein munteres Geplapper über die Gott und die Welt habe ich nicht entdecken können. Vieles wiederholt sich und vermischt sich zu einem endlosen Gejammer. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
HEULT DOCH!!!
Nachdem mich die Kurzbeschreibung bei Amazon neugierig gemacht hatte, habe ich diese Buch bestellt.
Nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte, war ich bereits gefesselt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Sandra Dayer veröffentlicht
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