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Herztier: Roman [Taschenbuch]

Herta Müller
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

9. November 2009
Herta Müllers zweiter Roman »Herztier«, 1994 erstmals erschienen, zeichnet ein unvergessliches Bild eines totalitären, menschenfeindlichen Staates und den elementaren Gefühlen seiner Bewohner: allgegenwärtige Angst und rauschhafte Liebe, gefährdete Freundschaft und schwarzer Hass. Zugleich entsteht unter den Augen des Lesers ein Sprachkunstwerk von ganz eigener Poesie und Schönheit – metaphernreiche, magische Prosa. Spätestens mit diesem Roman wurde Herta Müller zu einer der bedeutendsten und eigentümlichsten Autorinnen der deutsprachigen Literatur und in ihr eine absolut unverwechselbare und originelle Stimme.

Wird oft zusammen gekauft

Herztier: Roman + Der Fuchs war damals schon der Jäger: Roman + Atemschaukel: Roman
Preis für alle drei: EUR 29,89

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 5 (9. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596175372
  • ISBN-13: 978-3596175376
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.431 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eine kleine, zarte Person stand im Oktober 2009 plötzlich - von heute auf morgen - im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Das Nobelkomitee hatte seine Entscheidung kundgetan: Herta Müller erhielt den Literaturnobelpreis. Bis zu dieser Auszeichnung war die 1953 in Nitzkydorf in Rumänien geborene Autorin einen weiten Weg gegangen. Nach ihrem Studium der Deutschen und Rumänischen Philologie in Temeswar verdiente sie ihren Lebensunterhalt zunächst als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Ihr erstes Buch wurde 1982 in zensierter Form veröffentlicht, die Originalfassung konnte nur im Ausland erscheinen. Fortan wurde Herta Müller zu Hause mit einem Publikationsverbot belegt und vom rumänischen Geheimdienst drangsaliert. 1987 siedelte sie nach Berlin über. Dort erreichte sie auch der Anruf aus Schweden.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herta Müller wurde 1953 in einem deutschsprachigen Dorf im Banat/Rumänien geboren. Nach einem Publikationsverbot und Repressionen durch den Geheimdienst Securitate konnte sie 1987 nach Berlin ausreisen, wo sie auch heute lebt. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die Romane ›Atemschaukel‹ und ›Der Fuchs war damals schon der Jäger‹, die Prosabände ›Niederungen‹ und ›Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt‹, der Essayband ›Der König verneigt sich und tötet‹. Für ihren Roman ›Herztier‹ wurde sie 1998 mit dem Impac Dublin Literary Award ausgezeichnet, dem weltweit höchstdotierten Literaturpreis für ein einzelnes Werk. Nach zahlreichen weiteren Ehrungen erhielt sie 2009 den Nobelpreis für Literatur.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
124 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klara Fall HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel "Herztier" ist eine neologistische Anlehnung an das rumänische Wort inimal, das eine Verschmelzung der Worte inima (Herz) und animal (Tier) darstellt.

Erzählt wird die Geschichte einiger junger Menschen im vorrevolutionären Rumänien (Temeschwar in den 80ern). Die kunstvolle Verschlingung der poetischen Sprachbilder mit der erschütternden Geschichte erzeugen eine ungeheuere Dichte, die den Leser von Beginn an in ihren Bann zu schlagen vermag.

Nach dem Selbstmord Lolas, einer Kommilitonin der Erzählerin, lernt diese drei Männer kennen: Edgar, Kurt und Georg. Die jungen Leute verbindet eine Art Seelenverwandtschaft und sie bleiben auch nach dem Studium in Kontakt. In der Maschinenfabrik, in welcher die Protagonistin eine Arbeit als Übersetzerin antritt, lernt sie die junge Rumänin Tereza kennen und freundet sich auch mit ihr an. All dies geschieht vor dem Hintergrund des Ceausescu-Regimes. Die Beschreibung der Lebensumstände, die ständigen Schikanen durch den rumänischen Geheimdienst Securitate und die daraus resultierende Unmöglichkeit ein normales Leben führen zu können, liefern ein bedrückendes Zeugnis vom Nicht-leben-Können in einer menschenverachtenden Diktatur. Verrat und die ständige Angst davor, Beschattung und Verhöre führen zur vollkommenen Zerrüttung der Charaktere. Auch die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland lässt die Gehetzten keine Ruhe finden. Das Auge der Macht sieht überall hin.

Die beklemmende Atmosphäre wird zusätzlich durch die vielfältige Krankheits- und Todesmotivik (rätselhafte "Selbstmorde", Krebs, Wahnsinn...) getragen, die das Buch wie ein roter Faden durchzieht. Wo ein normales Leben nicht möglich ist, bleibt dem Menschen nur die Flucht in den Irrsinn oder in den Tod...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beeindruckend 6. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hinterlässt ein zwiespältiges Gefühl. In die Erschütterung über die erzählten Ereignisse mischt sich die Bewunderung für die schriftstellerische Leistung. Besonders die Sprache begeistert, deren Meisterschaft sich nicht in einer glatten, melodiösen Eleganz, sondern in einer direkten und manchmal auch rauen Kunstfertigkeit offenbart.

Der Roman zeichnet ein Bild von der Verfolgung und Bedrohung der Ich-Erzählerin in dem Rumänien unter der Herrschaft Ceausescus. Es trägt autobiographische Züge und gibt wegen der eigenen Erfahrungen der Autorin ein eindrückliches Bild eines für Empfindungen offenen und reflektierenden Menschen in einer Zeit, in der das Überleben in Würde unmöglich scheint. Es lässt den Leser die Angst, die Beklemmung und das Misstrauen, die Ungerechtigkeit und die Willkür unter dem Terrorregime nachempfinden.

Doch auch für einen Leser, der meint, durch die Masse an Literatur zu autoritären Regimen für das Thema schon abgestumpft zu sein, birgt das Buch noch Neues. Herta Müller gelingt es nämlich, nicht in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Und doch relativiert sie die Schuld der Täter an keiner Stelle. Das wird besonders an der Figur der Tereza deutlich, einer Freundin der Ich-Erzählerin, die diese ausspioniert. Ihrerseits hat Tereza selbst ein tragisches Schicksal, da sie an einer Krankheit leidet. Das wird aber nicht mit ihrer Spitzeltätigkeit in Beziehung gesetzt. Stattdessen wird nur das zerrissene Gefühl beschrieben, das die Erzählerin für Tereza empfindet.
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105 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Herztier von Herta Mueller habe ich mehrmals gelesen. DieSprache ist sehr bildhaft, derb, einfach wunderbar. Ohne jedeSpekulation, aus dem Bauch heraus werden Personen, Gespraeche, Handlungen beschrieben. Die Direktheit mit der die Autorin schreibt ist verblueffend, faszinierend. Die Tage, Jahre, vor der blutigen Revolution in Temeswar 1989 werden anhand der Citoyen dieser mehrsprachigen alten kakanischen Stadt beschrieben. Das persoenliche Erleben ist nicht zugedeckt, erdrueckt, durch die grausame Finsterniss im rumaenischen Balkankeller Temeswar vor 1989. Die verbogenen Lebenslaeufe sind anhand der grell gezeichneten Frauenfiguren einfuehlsvoll beschrieben. Es ist nicht der harte Sound in Herta Muellers Romansprache der die Figuren antreibt, es ist das Erlebte der Autorin selbst das hier zu Sprache wird. Das die nationalkommunistische rumaenische Balkandiktatur aus dieser mehrsprachigen Stadt eine tote Oeffentlichkeit bis zum Dezember 1989 gemacht hat wird anhand der Figuren deutlich. Das Unheilvolle liegt in der Atmosphaere dieser 1980er Jahre. Die Romanzeit der Autorin ist diese Zeit in dieser alten kakanischen Stadt, die seit 1918, einer der vielen europaeischen missglueckten Grezverschiebungen, rumaenisch als oeffentliche Administrationsprache hat. Aehnlich wie Franz Kafka ist die Autorin sehr sensibel, was die oeffentliche und veroeffentlichte Sprache der Figuren betrifft. Im Hintergrund ist der Mundgeruch der rumaenischen Securitete /Staatsgeheimpolizei, zu spueren. Ich habe einige Lesungen der Autorin mitgemacht, in Heidelberg und Stuttgart. Herta Mueller liest vor vollem Haus. Ihr Publikum hat sie ueberall in der Bundesrepublik und den deutschsprachigen Laendern. Ihr Roman Herztier ist eine Homage an die mutigen, lebenshungrigen Citoyen der multikulturellen Stadt Temeswar der 1980er Jahre. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Bizarr geschriebenes Buch
Selbst die schrecklichen Ereignisse berühren mich nicht. Durch die bizarre Schreibweise bleiben die Figuren fremd und profillos, und es interessiert mich nicht, was mit ihnen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Herbert Loescher veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen alles o.k.
es sind keine Problem aufgetreten - Bestellung und Buch entspricht den Vorstellungen. Damit ist soweit alles in Ordnung und ich bin zufrieden.
Vor 21 Monaten von ludger linnebank veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr wertvoller Literatur.
Mit jeder Zeile schafft die Autorin es, mich zu beeindrucken. Bilder könnten nicht besser beschrieben, eine Geschichte nicht besser erzählt werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2011 von Sunny
5.0 von 5 Sternen Keine seichte Literatur
schwer zu lesen, schwermütig und fast so machend. Nun hat man bei Herta Müller auch keine Trivialliteratur zu erwarten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2011 von Hella Scholz
4.0 von 5 Sternen gewöhnungsbedürftiges wortkunstwerk!
ich habe lange überlegt ob mir das buch gut gefällt, aber es ließ mich einfach nicht los und das spricht schon sehr dafür. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2010 von esc
4.0 von 5 Sternen Sperrig
Spätestens seit der Verleihung des Literatur-Nobelpreises ist eine breite Öffentlichkeit auf Herta Müller aufmerksam geworden und hat sie und ihr Schicksal zur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2010 von Diethelm Thom
2.0 von 5 Sternen Herztier von Herta Müller
Sehr ungewöhnliche Sprache, eckiges sprödes Deutsch, viele Sätze und Seiten muß man mehrmals lesen um zu verstehen, was vielleicht gemeint sein könnte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2010 von montanus
4.0 von 5 Sternen das erste Lesen ist Arbeit, das zweite Genuss
Ohne hier nun im Eingehen auf den Inhalt die Worte meiner zahlreichen Vorredner zu wiederholen gehe ich allein auf die Sprache ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von K.E.
5.0 von 5 Sternen Herztier
Herta Müller, Nobelpreisträgerin 2009.
Schon Jahre zuvor veröffentlichte sie "Herztier", ein starkes und vor allem eigenwilliges Stück Literatur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Emmitsch
5.0 von 5 Sternen lesenswert
fantastische metapherreiche fantasievolle sprache, packende geschichte, vor allem wenn man ein wenig den hintergrund kennt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2010 von Linda Spring
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