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Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin. Über die Verhinderung der optimalen Vorbeugung und Behandlung
 
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Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin. Über die Verhinderung der optimalen Vorbeugung und Behandlung [Gebundene Ausgabe]

Rolf-Jürgen Petry
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Florilegium; Auflage: 2. A. (1. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000195874
  • ISBN-13: 978-3000195877
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.237 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rolf-Jürgen Petry
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unglaublich? Die Lösung für das Problem Herzinfarkt ist längst da!
Die optimale Vorbeugung und Behandlung des Herzinfarkts wird schon seit Jahrzehnten totgeschwiegen und abgewehrt: Die pflanzliche Substanz Strophanthin aus einem afrikanischen Kletterstrauch verhindert bei oraler Gabe im Gegensatz zur Schwestersubstanz Digitalis den Herzinfarkt und die Angina pectoris-Attacken sehr nebenwirkungsarm und kostengünstig in einem von allen anderen Medikamenten mit Abstand unerreichten Maß, indem es eine ganze Reihe von Wirkungen dieser Einzel-Medikamente in sich vereint. Die hervorragenden Therapie-Erfolge und dynamischen Wirkungen des oralen Strophanthins sind mit einer beeindruckenden Fülle von (z.T. Doppelblind-) Studien und Berichten aus Klinik, Praxis und Labor von 1950 bis heute dokumentiert. Ca. 1000 Ärzte in Deutschland wenden orales Strophanthin mit bestem Erfolg an. Strophanthin, das in intravenöser Form bis ca. 1960 in der deutschen Herzmedizin führend war und von jeder Klinik und jedem Arzt angewendet wurde (bei akuten Herzinsuffizienz-Notfällen sogar bis 1992 vom Lehrbuch empfohlen), ist seit wenigen Jahren als körpereigene Substanz identifiziert, die bei Sauerstoffmangel auch vom Herzmuskel gebildet wird.
Da es medizinische Gründe für die Ablehnung des Strophanthins durch die orthodoxe Medizin nicht gibt, ist die Frage naheliegend, ob eventuell wirtschaftliche Motive eine Rolle spielen könnten. Die stereotype Lehrbuch-Behauptung einer angeblich schlechten oralen Resorption läßt sich umfangreich widerlegen; auch ist mittlerweile eine andere Wirkung auf die Zellen gerade von geringen Strophanthin-Konzentrationen nachgewiesen, im Gegensatz zu Digitalis. Es gab unhaltbare polemische Angriffe durch hochrangige Mediziner, die die reformbedürftige Differenz zwischen der mehr oder weniger unbekannten med. Forschung und Literatur pro Strophanthin einerseits und den verbreiteten medizinischen Lehrbüchern andererseits bis heute aufrechterhalten. Dies wird im Buch sachlich, aber deutlich dargestellt.
Der im Rahmen der Forschungen zu Strophanthin als neuentdecktes Hormon erhobene Vorwurf der Blutdruck-Steigerung beruht auf (widersprüchlichen) Experimenten an Ratten, von denen Generationen von Pharmakologen bekannt war, daß sie anders auf Strophanthin reagieren. Alle Erfahrungen an Patienten, die den internationalen Labor-Spezialisten sehr wahrscheinlich unbekannt sind, bezeugen eindeutig eine Senkung des zu hohen Blutdrucks (und eine Steigerung nur des zu niedrigen).
Die existierenden Studien zu Strophanthin sind vom Inhalt her sehr beeindruckend, genügen jedoch formal nicht den in letzter Zeit immens gestiegenen Ansprüchen an große Studien, die nur noch große Konzerne bezahlen können. Beim Bundesministerium für Gesundheit, das auf Strophanthin aufmerksam gemacht wurde, fand Ende 2005 ein Fachgespräch mit dem für Arzneimittel-Zulassungen zuständigen Bundesamt (BfArM), dem Autor und zwei Ärzten statt, die von ihren aktuellen, wie üblich unerreicht positiven Erfahrungen mit jeweils Hunderten von Patienten berichteten. Danach wurde die benötigte Nachzulassung Anfang 2006 vorläufig, unter Auflage einer (noch nicht konkretisiert) angemessen großen Studie erteilt. Damit wurde die Lösung für eines der größten medizinischen Probleme vor dem Untergang vorerst bewahrt.

Zielgruppe: Mediziner UND Laien. Die Darstellung der zahlreichen Fakten (1664 Quellenangaben) ist so wissenschaftlich wie nötig und so allgemeinverständlich wie möglich und bietet eine seltene Detailtiefe, die auch die Mediziner beeindruckt. Die vorliegende 2.Auflage ist in wesentlichen Teilen leichter lesbar gestaltet.

Auszug aus Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin. Die Abwehr der optimalen Vorbeugung und Behandlung von Rolf-Jürgen Petry. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort von Prof. Hans Schaefer (Heidelberg), ein jahrzehntelang
führender Physiologe

Im zweiten Weltkrieg wurde ich als Soldat verpflichtet, einige Zeit lang
die Leitung eines Reserve-Kurlazaretts des Heeres in Bad Nauheim zu
übernehmen. Für das Militär schien ich deshalb geeignet, weil ich als
Abteilungsleiter am W.G.Kerckhoff-Herzforschungsinstitut in Bad Nauheim
war. Daß ich erstens Theoretiker, zweitens auch als solcher erst kürzlich
zur Kardiologie gekommen war, machte den Vorgestzten nicht viel Eindruck.
Immerhin wurde mir formal einer der versiertesten Kardiologen Nauheims, Dr.
Kurz vorgesetzt, mit dem ich mich dann so arrangierte, daß ich von ihm die
Klinik, er von mir die Theorie lernte. Aus dieser Arbeit entstand mein 1951
veröffentlichtes Buch über Theorie und Klinik des EKG. Was ich in dieser
klinischen Zeit lernte, war die absolut einzigartige Rolle des intravenös
verabreichten Strophanthins. Ich sah, daß unter Bad Nauheims
Herzspezialisten diese Ansicht durchwegs geteilt wurde. Ich habe nach
diesem militärischen Zwischenspiel die klinische Kardiologie verlassen,
ging 1950 nach Heidelberg, erfuhr dort auch von den Wunderwirkungen dieser
Droge, die Fraenkel hier schon 1906 eingeführt hatte, als Chef der Anstalt
"Speyershof". Kliniker wie Plügge in Heidelberg, der weltbekannte Edens,
mein Freund Schimert und viele andere bewiesen mit ihrer Anwendung des
Strophanthins, daß hier eine Kardinal-Therapie sowohl der Angina pectoris
als auch eine Prophylaxe des Infarkts vorlag.

Um diese Zeit besuchte mich der Stuttgarter Kliniker B. Kern, um meine
theoretischen Ansichten über Strophanthin zu hören. Er hatte wenig Ahnung
von Epidemiologie, ebenso wie ich damals auch. Epidemiologie brach sich
erst in den späten sechziger Jahren als klinische Forschungsmethode Bahn.
Kern arbeitete also wie seine Kollegen im epidemiologiefreien Raum
klinischer Forschung.

Kerns Methode war aber die Applikation des oralen Strophanthins. In der
Klinik hatte man inzwischen die intravenöse Therapie mit Strophanthin
aufgegeben und durch orale Glykosid-Behandlung ersetzt. Aber eine
ernsthafte Beschäftigung mit dem Strophanthin-Problem setzte bei mir erst
mit dem spektakulären Symposium auf der Molkenkur in Heidelberg ein, an dem
ich nicht teilnahm, über das ich aber von meinen Freunden, insbesondere W.
Doerr, sehr bald unterrichtet wurde. Mehrere meiner klinischen Freunde
sagten offen, daß dieses Symposium mehr einem Tribunal als einem
wissenschaftlichen Disput geglichen habe, und nicht selten wurde die Art,
wie man über orales Strophanthin und über Berthold Kern geurteilt habe, als
skandalös empfunden. Erst als ich die Theorie des Infarktes von der
Sozialmedizin her zu durchdenken begann, ordneten sich meine Gedanken auch
über die Theorie des Infarktes. Seitdem läßt mich der Gedanke, daß hier
wissenschaftliche Fehlurteile zu bedauerlichen Fehlern der kardialen
Therapie führten, nicht mehr los.

Dieses Buch ist der Versuch, mit den Gegnern der oralen
Strophanthin-Behandlung sachlich zu diskutieren. Daß dabei auch die Theorie
des Infarktes eine Rolle spielt, liegt an dem Angriffsort des
Strophanthins, der Myokardzelle, die, wie wir glauben, der Mittelpunkt des
sog. Herzinfarktes ist.

Dieses Buch muß dem Fachmann freilich problematisch erscheinen. Sein Autor
ist weder Arzt noch Pharmakologe. Seine Leistung besteht darin, mit
Intelligenz und großer Sorgfalt die einschlägige Literatur (über 1000
Zitate) gelesen und auf ihre logi-schen Widersprüche hin ausgewertet zu
haben. Der Autor suchte mich sehr früh auf. Meine Skepsis an seiner
Kompetenz schwand zum großen Teil. Da sich bislang kein Fachmann dieses
Problems annahm, scheint es mir unvermeidlich, diesen Text von R.-J. Petry
als Information zu nehmen. Mich beeindruckte schon an dem ersten Rohentwurf
des Textes, daß an Hand langer Zitate diese Widersprüche leicht
nachzuvollziehen sind. Meine Vermutungen bestätigten sich. Das
wissenschaftliche Urteil über Strophanthin ist offenbar nicht so fundiert,
wie es seine Gegner behaupten.

Den Physiologen beeindruckt an dieser Diskussion in erster Linie die
Behauptung, Strophanthin werde bei oraler Gabe schlecht und inkonstant
resorbiert. Diese These mangelhafter Resorption beruht auf zwei Studien,
deren Ergebnisse wenig konform sind, kann also auf dieser Grundlage nicht
entkräftet werden. Es gibt aber viele Hinweise auf eine Resorption, die
freilich weniger direkt sind, aber die Einsicht nahelegen, man sollte an
einer Resorption, die klinisch brauchbar ist, nicht zweifeln. Den Ausschlag
der Einstellung zur oralen Strophanthin-Therapie gibt der überwältigende
klinische Erfolg. In dieser Hinsicht steht also diese Therapie nicht
schlechter da als zahlreiche Therapien, deren Brauchbarkeit ebenfalls im
klinischen Kontrollversuch bestätigt wurde, z.B. neuerdings die
Betablocker.

Der körpereigene Stoff Strophanthin war, wie gesagt, vor Jahrzehnten
hochgeschätzt, und seine Anwendung ist vermutlich deshalb obsolet geworden,
weil bis zum zweiten Weltkrieg allein eine intravenöse Applikation möglich
war, die bei ambulanter Behandlung Herzkranker natürlich nicht durchführbar
ist. Die Irrungen und Wirrungen dieser Therapie sind diesem Buch zu
entnehmen. Dessen Lektüre, die auch dem Laien als Patienten möglich sein
sollte, ist nicht immer einfach. Es gibt aber nichts Anderes. Bei der
großen Bedeutung des Strophanthins für die Herztherapie kann ich also das
Erscheinen dieses Textes nur begrüßen. Ein schweres Unrecht der
Wissenschaft wird hier zu reparieren versucht.

Natürlich kenne ich auch die strengen Regeln, mit denen ein Nachweis
therapeutischer Wirkungen gelingt. Ich war mit Martini, auf den diese
Regeln zurückgehen, befreundet. Meine Meinung ist nicht, daß dieser
Nachweis vorliegt, wohl aber, daß die Ansicht, der Nachweis der
Unwirksamkeit der oralen Strophanthin-Therapie sei erbracht, bezweifelt
werden muß. Neue Studien sind notwendig und, wie ich höre, begonnen. Dieses
Buch bekämpft die Sicherheit, mit der negative Urteile gefällt werden, was
bei der hohen Bedeutung einer wirksamen Infarkttherapie seine
Veröffentlichung rechtfertigt.

Prof. Hans Schaefer, Heidelberg



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
60 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Erfordernis einer zweiten Auflage für dieses Buch und sein unverändert wichtiges Anliegen wird all diejenigen froh stimmen, denen der Autor schon mit der ersten Auflage eine Verheißung war. Strophanthin zu den Menschen gebracht zu haben, ist das Verdienst vieler Therapeuten. Es gegen Irrtümer beharrlich und ausdauernd verteidigt zu haben, hat sich Dr. Berthold Kern samt Mitstreitern seinerzeit verdient gemacht.

Da ist es sicherlich nicht verkehrt, den Autor dieses Buches, Rolf - Jürgen Petry , trotz einer völlig anderen vita in diese Tradition zu stellen. Er scheint angetreten zu sein, der Menschheit dieses wunderbare Medikament zu erhalten. Während wir das neue Werk studieren, ahnen wir auch, daß das nur unter Drangabe von essentieller Lebensqualität zu machen ist. Das sei ihm an dieser Stelle gedankt.

Das neue Buch beruht weitgehend auf dem Inhalt der Erstauflage. Ihr gegenüber hat die Neuauflage noch einmal beträchtlich an Umfang und Gewicht (auch Gewichtigkeit) zugelegt. Der Autor hat nunmehr darauf verzichtet, den einen oder anderen Leser durch Parteinahme zu verärgern. Freunde ironischer Anmerkungen kommen aber immer noch auf ihre Kosten. Insgesamt wirkt das Buch nun sehr aufgeräumt. Auch Neues ist hinzugekommen und es darf einmal mehr darüber gestaunt werden, wie diese unendliche Geschichte selbst heute noch immer neue bunte Blüten treibt.

Dieses tolle Buch könnte jährlich Tausende von Leben retten. Damit verköpert es einen exemplarischen Gegenentwurf zur Atombombe mit ihren gigantischen aber umgekehrt proportionalen Potenzen. Die tatsächliche Gewichtung von Medizin und Bombe im Alltag ist uns allen hinlänglich bekannt. Damit bleibt das Buch vorerst eine Verheißung. Wer aber sollte es lesen, um das zu ändern? Ich schlage es hiermit u.a.vor:

-Angehörigen von Kranken

-Medizinstudenten

-Querdenkern

-Unangepaßten

-Heilpraktikern

-Neugierigen

-Journalisten

-Herzkranken

Es Ärzten zu empfehlen fällt mir schwer, obwohl ich selbst einer bin. Lautet doch die Standardantwort der meisten Kollegen bei Rezeptwunsch ihrer Patienten immer noch: 'davon halte ich nichts' . Abraten muß man auch den Medizin-Professoren. Sie wollen gar nichts mehr darüber wissen. Weshalb? Auch dazu kann man in der neuen Auflage Erstaunliches nachlesen.
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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem mutigen Buch wird uns ein außerordentlich gut recherchiertes und informationsdichtes Werkzeug zum Thema Herzinfarkt und verwandte Krankheiten in die Hand gelegt, welches bei Gebrauch sofortige Fremdbestimmung durch vermeintlich fachkompetente und wohlwollende Mediziner aufhebt und in die Selbstverantwortlichkeit sowie in die Eigenmacht führt.

Sollten Sie ein Kandidat für Angina pectoris, Herzinfarkt sein - oder schon ein Betroffener, wird Ihnen Strophanthin praktisch nebenwirkungsfrei, kostengünstig und schnell zu einem gesundheitsstabilen Zustand und eine Zukunft ohne Ängste verhelfen. Der Nachweis der erfolgreichen Anwendung von Strophanthin ist sehr überzeugend!

Das Geniale ist oft in der Einfachkeit versteckt. Bloß der zu erwartende Gewinn für die Ärzteschaft, Pharma- und Medizingeräteindustie hält sich natürlich in Grenzen. Deswegen wohl wird das Strophanthin seit Jahrzehnten fehlbeurteilt und verunglimpft.

Wenn Sie dieses neu überarbeitete Buch erwerben, können Sie versichert sein, einen Band zu besitzen, der sich in die Reihe der Aufklärungsliteratur einreiht und damit für die längst überfälligen 'wirklichen Reformen' in unserer Welt steht.
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59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Einem unbefangenen Leser erschließt sich die Bedeutung dieses Buches erst allmählich. Sie ergibt sich schon daraus, daß der Autor es als Heilpraktiker unternimmt, ein Thema aufzugreifen und abzuhandeln, an das sich kaum ein akademisch ausgebildeter Mediziner heranwagen würde.
Warum das so ist und wie es dazu kam , kann man beim Autor selbst nachlesen, der offenbar viele Jahre seines Lebens mit der Fertigstellung dieses Buches ohne einen erkennbaren Vorteil für sich verbracht hat.
Als einmaligen Vorgang darf man es dazu bezeichnen, daß ein renommierter Professor der Physiologie (Hans Schaefer)dieses Buch mit seinem Vorwort adelt.
Im Mittelpunkt des Geschehens erkennt der Kundige ein bewegendes Faktum, das in Petrys Werk aber nicht ausdrücklich an den Pranger gestellt wird: das GELD! Der Autor dokumentiert lieber akribisch und fleißig anhand von über 1000 wissenschaftlichen Arbeiten, wie ein ehedem segensreiches Herzmedikament (Strophanthin) bis zur heutigen Bedeutungslosigkeit verkümmern konnte.
Die Unglaublichkeit eines solchen Skandals, der das Vorstellungsvermögen vor allem der betroffenen Kranken bei weitem übersteigt, steht der angestrebten Renaissance des Mittels paradoxerweise ganz besonders stark im Wege.
Gerade weil die Strategie auf interessierter Seite unter anderem darin besteht, das Thema totzuschweigen, kann man das Erscheinen dieses Werkes nicht hoch genug bewerten. Kompetenter als durch dieses Buch kann man das Interesse der Menschen nicht auf ein Thema lenken, das jeden von uns früher oder später direkt oder indirekt einholen wird: den Herzinfarkt und seine erfolgreiche Behandlung.
Darum sei dieses Buch zumindest allen Bürgern, die über 40Jahre alt sind, ausdrücklich ans Herz gelegt. Allen Herzkranken sowieso.
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