Herzflimmern 1971

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Laurent ist 14 und möchte endlich seine Unschuld verlieren. Er wächst in einem großbürgerlichen Haushalt der 50er Jahre auf, von seinem Vater fühlt er sich missverstanden und die beiden älteren Brüder nehmen ihn nicht ernst, obwohl sie ihn mit Alkohol, Zigaretten und Mädchen bekannt machen. Allein bei seiner Mutter Klara findet er Verständnis und sinnliche Freude am Leben, dafür vergöttert er sie. Als bei ihm ein leichter Herzfehler diagnostiziert wird, fährt er mit ihr zur Kur. Nach einem feuchtfröhlichen Abend kommt es zwischen Mutter und Sohn zu Intimitäten...

Darsteller:
Gila von Weitershausen, Daniel Gélin
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 53 Minuten
Darsteller Gila von Weitershausen, Daniel Gélin, BenoîT Ferreux, Lea Massari, Michael Lonsdale
Regisseur Louis Malle
Genres Drama, International
Studio cmv-Laservision
Veröffentlichungsdatum 29. November 2013
Sprache Deutsch
Originaltitel Le souffle au coeur
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 53 Minuten
Darsteller Gila von Weitershausen, Daniel Gélin, BenoîT Ferreux, Lea Massari, Michael Lonsdale
Regisseur Louis Malle
Genres Drama, International
Studio cmv-Laservision
Veröffentlichungsdatum 29. November 2013
Sprache Deutsch
Originaltitel Le souffle au coeur

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ChrisL am 7. Dezember 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Film:
Herzflimmern erzählt auf humorvolle Weise die Geschichte des jungen Laurents, der sich mitten in der Pubertät befindet, und in den 50er in einer gutbürgerlichen Familie aufwächst. Die Hauptfigur sammelt für das Rote Kreuz, ist Messdiener, und klaut zu Beginn aber auch einfach mal eine Schallplatte. Als Junge der gerade seine Kindheit hinter sich hat, sammelt Laurent (nicht zuletzt dank seiner älteren Brüder) erste Erfahrungen mit "klassischen" Themen des Erwachsenwerdens wie Alkohol, Rauchen oder dem anderen Geschlecht. Gleichzeitig fällt es dem Protagonisten jedoch schwer, sich von seiner Mutter emotional zu trennen. Im Gegenteil: Als bei ihm eine leichte Herzkrankheit ("Herzflimmern") diagnostiziert wird, und seine Mutter ihn auf die Kur begleitet, kommt es zum Tabubruch.
Malle räumt dabei den Figuren der Mutter und des Sohnes im Drehbuch etlichen Platz ein ihre Beziehung zu entwickeln: Etwa wenn der Sohn von der Tür aus seine Mutter beim Baden in der Badewanne beobachtet, oder die Mutter, die ihrem (nackten) Sprössling in der Badewanne noch die Haare wäschst. Außerdem durchwühlt Laurent die Schubladen nach (Unter)wäsche seiner Mutter. Immer deutlicher vermitteln die Bilder und Dialoge, wie sehr er seine Mutter liebt, und gegen Ende sogar die Frage stellt, ob sein Vater wirklich sein Vater ist.
Doch nie wirkt (aus meiner Sicht) das Drehbuch überkonstruiert oder die Darstellung der beiden Hauptdarsteller (Lea Massari und Benoît Ferreux) unnatürlich. Nie hat man den Eindruck Louis Malle wollte mit dem Film provozieren. Vielmehr schafft es Malle m.E. trotz des heiklen Themas Inzest dem Film insgesamt eine warmherzige und schon (fast) zärtliche Grundstimmung zu verleihen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Brille am 10. Dezember 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Falls Irritation ein wesentlicher Bestandteil von Kunst sein sollte, ist dieser Film ein besonders gelungenes Kunstwerk. Denn wie alles andere, was der 15jährige Protagonist erlebt, ist auch der Inzest mit seiner Mutter sensibel und psychologisch glaubwürdig erzählt. Er fügt sich ein, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres, wenn die Hormone verrückt spielen, und eher stellt sich die Frage, wieso nicht in hunderten anderen von Coming-of-age-Filmen längst ähnliche Szenen gezeigt worden sind als die nach dem Sinn derselben.

Warum Louis Malle das Inzest-Thema auf diese Weise angegangen ist, ist deshalb nicht leicht zu beantworten. Dass Geschlechtsverkehr zwischen Müttern und ihren pubertierenden Sprösslingen nicht gerade förderlich ist für deren weitere Entwicklung, dürfte auch ihm bekannt gewesen sein. Die Verlogenheit bürgerlicher Moral spielt in dem Film eine bedeutende Rolle. Doch das gemeinsame Lachen am Ende weist darüber hinaus. Vielleicht kann man sich letzlich nur auslachen lassen, falls man sich weiter über den Sinn den Kopf zerbricht; oder man lacht lauthals mit über dieses ver-rückte, originelle, irritierende Werk (das zumindest zeigt, dass Kunst alles rechtfertigen kann). - Nur schade, dass es auf der DVD keine Extras gibt, nicht mal den französischen Ton mit deutschen Untertiteln, und der deutsche Ton ist zudem ziemlich dumpf; deshalb habe ich einen Stern abgezogen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paul Richter am 2. Dezember 2013
Format: DVD
Widerstrebende Gefühle!

Louis Malle ist ein Begriff unter Cineasten und auch dafür bekannt, daß er nicht vor Tabus zurück schreckt. Dies ist auch im vorliegenden Film
(den ich seit den 1970) Jahren kenne), so einzustufen.

Der Anfang, zeigt original Strassenszenen mitten in Paris wie sie sich in den 1950 Jahren darstellen wenn Laurent und sein Schulfreund durch das Viertel
gehen und mit der Sammelbüchse für die Verwundeten des Indochina Krieges sammeln und den Spendern Abzeichen anheften, alles untermalt
von einer mitreissenden Be - Bop Musik von Charly Parker.
Der 14jährige Laurent, begeht kleine Tollheiten - wie das Klauen von Schallplatten - obwohl er einer gutbürgerlichen Familie entstammt die gewiss
nicht in Armut leben muß. Aber ausser einigen verrückten Dinge die er unternimmt, erlebt er auch solche mit seinen älteren Brüdern, seinem
scheinheiligen Beichtvater, seiner lebenslustigen Mutter die ihn nach Herzen verwöhnt und bereit ist, ihm fast alles zu verzeihen.

Alles wundervoll und zum Teil auch humorig inzerniert und in Szene gesetzt und kann eigentlich nur jedem Betrachter unglaublich gut gefallen.
Dies geht mir persönlich nicht anders, dennoch kann auch ich nicht über meinen Schatten springen wenn ich das Ende des Filmes mit dem
Inzest total ablehne.

Das hat nichts mit Moral oder Religiosität zu tun sondern dieser Tabubruch ist für mich unvorstellbar und daher auch nicht tolerierbar!
Möglicherweise sehen andere das nicht so eng und setzen sich mit einem >was solls< drüber weg.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas am 16. Dezember 2013
Format: DVD
Normalerweise hasse ich Rezensionen, die in wenigen Sätzen auf ein Produkt eingehen, aber in diesem Fall möchte ich eine Ausnahme machen.

Es geht mir nämlich NICHT um den Film (den zu besprechen tatsächlich nicht so leicht ist), sondern um diese lieblos produzierte DVD.

Das Tolle an DVDs im Vergleich zu Videokassetten ist, dass sie es einem ermöglichen (können), einen Film in seiner Originalsprache zu sehen, und dass es die Möglichkeit gibt, Untertitel dazuzuschalten. Beides findet man hier nicht - nur deutscher Ton, keinerlei Untertitel. Und das Ganze dann um rund 17 Euro auf den Markt geworfen. Man fühlt sich zurückversetzt ins VHS-Zeitalter. Nehmen Sie sich den Film aus dem Fernsehen auf, das Ergebnis ist das Gleiche.

Es ist eine Schande, dass man diesen Louis Malle Film in so einer Billig-Version verhunzt!

Mein Tipp: Finger weg!
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