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Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex.
 
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Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex. [Taschenbuch]

Nathaniel Philbrick , Klaus Fitz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 350 Seiten
  • Verlag: Btb (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442729718
  • ISBN-13: 978-3442729715
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442.730 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine brillante historische Reportage und eines der aufregendsten Bücher, das ich je gelesen habe."
(Sebastian Junger, Autor von "Der Sturm")

Kurzbeschreibung

Als der Walfänger Essex im Sommer 1819 von der Insel Nantucket vor der Küste Neuenglands aufbricht, ahnt niemand, welche Tragödie die Crew erwartet. Im Februar 1821 greift die Dauphin vor der chilenischen Küste zwei völlig ausgemergelte, fast wahnsinnige Seeleute in einem kleinen ruderlosen Beiboot auf. Ende einer grausamen Odyssee über den Ozean, die ihren Anfang nahm, als die Essex von einem riesigen Pottwal gerammt wurde, und an deren Ende der Tod von zwölf Männern steht. Stürme, brennende Sonne und sogar die weitere Attacke eines Wals erwarten die Seeleute in den nächsten Wochen. Hunger und quälender Durst bringen die Männer an die Grenzen ihrer Kraft - und an die Grenzen ihrer Menschlichkeit.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Tatsachenbericht 19. Februar 2006
Von Ossiwan
1819 geht die „Essex“, ein Walfänger aus Nantucket auf die Reise, um zwei Jahre später mit einer Schiffsladung voller Walöl zurückzukehren. Doch dazu sollte es nie kommen, da westlich der Galapagosinseln, in den Hochseegebieten, das Schiff von einem Wal gerammt und versenkt wird. Die 20 Besatzungsmitglieder retten sich in die kleinen Walfangboote und versuchen über mehrere Monate hinweg die Küste Südamerikas zu erreichen. Dort kommen jedoch nur mehr fünf von ihnen in einem erbarmungswürdigen Zustand an.
Das Schicksal der „Essex“ hatte einst Hermann Melville zu „Moby Dick“ inspiriert und wird in diesem Buch von Nathaniel Philbrick auf spannende Weise aufgearbeitet. Ein Fachbuch, dass sich wie ein Roman liest, das Philbrick locker erzählen kann und es versteht, trotz der Tatsächlichkeit dieses Unglücks Spannung zu schaffen, als wäre es ein fiktives Geschehen. So wird dem Leser jedes Detail ausführlich gezeigt, und zwar wirklich jedes. Angefangen von dem heuern von Matrosen, über die Entstehung von Inseln bis hin zu Exkursen über Walfang, Kannibalismus oder Tod durch Verdursten, erfährt der Leser alles, was für die Besatzungsmitglieder der „Essex“ eine Rolle gespielt hat. Manchmal neigt der Autor leider aber auch zu sehr gewagten Analysen, zum Beispiel, wenn er das Schicksal der schwarzen Besatzungsmitglieder mit ethnischen Formeln, die er nicht absichern kann, erklären möchte.
Anders als bei „Moby Dick“, der viele wegen seiner oft langatmigen Abhandlungen zum Walfang und der konstruierten Sprache abschreckt, ist „Im Herzen der See“ nicht nur ein äußerst spannendes und schockierendes Buch, sondern bietet auch Informationen zu einem Thema, das heute aus ganz anderen Augen gesehen wird. Man sollte sich also weder von dem Titel, noch von den manchmal etwas exzessiven Gebrauch von Seemannsvokabeln nicht abschrecken lassen, sondern die Möglichkeit nutzen in eine fremde und vergangene Welt abzutauchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig ! 1. September 2003
Von olikanada
Ein höchst ergreifender Bericht, sowohl über den Alltag und das Leben der Walmänner, als auch über den Untergang der Essex. Und obwohl auf viele Tagebucheintragungen eingegangen wird (was den Hergang der Katastrophe besser nachvollziehen lässt), gelingt es dem Autor meisterlich sich nicht zu Spekulationen, oder subjektiven Aussagen hinreissen zu lassen. Für jeden Liebhaber von Tatsachenberichten ein absolutes Muss !!!
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Die Walfänger der "Essex" 4. November 2003
Von Nicole Franke VINE™-PRODUKTTESTER
Dieser Tasachenbericht ist eine präzise Zusammenfassung der Ereignisse um den Untergang des Walfangschiffes "Essex". Der Autor, Nathaniel Philbrick, greift dabei auf diverse Quellen, die er teilweise auch sehr kritisch hinterfragt, zurück und ist somit in der Lage ein umfassendes Gesamtbild des damaligen Geschehens zu geben.
Doch Philbrick geht über die reine Darstellung um das Drama der "Essex" hinaus und verdeutlicht dem Leser den Auf- und Abstieg der Walfangmetropole Nantucket.

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der heutigen Zeit finden Einlaß in das Buch und erhöhen ungemein dessen Berichtswert. Zudem ist das Werk mit diversen Bildern, Fotos und Zeichnungen versehen, die den informatorischen Gesamtwert steigern.
Wer sich für das Schicksal der "Essex" interessiert sollte dieses Werk unbedingt lesen. Anzumerken bleibt noch, daß der Erlebnisbericht (Titel: "Der Untergang der "Essex") des Owen Chase, Erster Offizier auf der "Essex", in deutscher Übersetzung vorliegt und eine interessante Ergänzung darstellt.
Mein Tipp: Zuerst Chase dann Philbrick lesen und man weiß wohl alles über das Schicksal der "Essex".

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