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am 25. Januar 2000
Dieses Buch einfach wunderschön geschrieben. Es hat mich zutiefst gerührt und ich habe mit Jude Fawley, der Haupfigur dieses genialen Romanes, richtig mitgelitten.
Der Roman ist zwar sehr ausführlich geschrieben, aber man kann sich trotz der Länge diesem Buch nur schwer entziehen und man möchte unbedingt wissen was als nächstes in Judes bewegtem Leben passiert,was bei mir dazu führte, daß ich es in einem Zug durchgelesen habe.
Ich finde,man sollte dieses Buch unbedingt einmal gelesen haben, denn Hardys Art eine Geschichte zu erzählen ist einfach großartig.
Ich habe bisher alle in deutscher Sprache erhältlichen Thomas Hardy-Romane gelesen und bin von jedem einzelnen begeistert.
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am 10. September 2002
Eine traurige, eindrucksvoll erzählte Geschichte. ---- Da die düsteren Romane von Thomas Hardy zur Weltliteratur zählen, ist Kritik an ihnen ohnehin problematisch. Mit Ausnahme des „Bürgermeisters von Casterbridge" spielen sie in der Gegenwart ihres Autors, diese wirkt allerdings leicht verfremdet. Ihre tatsächliche Qualität ist aber daran zu erkennen, dass sie trotz ihres Alters (von mehr als 100 Jahren) fesselnde und anregende Unterhaltung mit Tiefgang bieten. Sie zeigen, dass Hardy ein eindrucksvoller Erzähler war. Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit, die Landschaft in die Handlung zu integrieren, weiters dass seine Hauptpersonen, gewöhnlich als interessante Individuen charakterisiert und nie schematisch angelegt sind. Im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen wird das Leben seiner Hauptfiguren zwar von sozialen Aspekten beeinflusst, dominierend ist jedoch das Schicksal, das vorbestimmt zu sein scheint und dem sich seine Heldinnen und Helden nicht wirklich entziehen können. Hardys Weltsicht ist zutiefst pessimistisch - für seine Protagonisten/innen gibt es gewöhnlich keinen wirklichen Ausweg. Alles geht schief, was nur schief gehen kann. Zufälle fördern immer nur das Schlechte. Selbst dem Zusammenfinden für ein gemeinsames Leben, das er immerhin drei von seinen Liebespaaren zugesteht, haftet gewöhnlich etwas Resignatives an. Nicht selten ist es die falsche Illusion, die sich Personen von von einander gemacht haben und die sie nicht mehr zu korrigieren imstande sind ----- „Herzen im Sturm", Hardys letzter Roman, sicher auch sein düsterster und pessimistischster (selbst in „Tess von den D'Urbervilles" gibt es wenigstens noch ein paar lichte Momente.), erzählt die Geschichte einer (scheinbar) auswegslosen Liebesbeziehung zwischen zwei intelligenten, sensiblen Menschen. Obwohl hier (deutlicher als in Hardys anderen Romanen) die soziale Elemente betont sind, so verwehrt die Herkunft aus der Unterschicht dem Protagonisten Judah Fawley den Weg zur Universität, so verhindert seine Ehe mit Arabella Donn und noch mehr seine Beziehung zu Sue Bridehead seine soziale Integration, so ist es letztlich doch ein grausamer Schicksalsschlag, der die Schlusskatastrophe für ihn und Sue auslöst. Besonders deprimierend wirkt in diesem Roman, dass gerade humanes, selbstloses Handeln negativ sanktioniert wird. So gibt Sues Ehemann seine Frau in der Erkenntnis, dass sie und Judah zusammengehören, frei, und er bezahlt dafür mit seiner gesellschaftlichen Stellung und seinem Beruf. Judah und Sue nehmen voll Verständnis, das Kind aus seiner früheren Ehe zu sich, und gerade das hat letztlich fatale Folgen. Dieser gehäufte Pessimismus streift allerdings leicht die Grenze des noch Glaubwürdigen. Dank der überzeugenden Charakteristik des männlichen Protagonisten kommt jedoch die Frage, ob es nicht anders hätte sein können, nicht wirklich auf.
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am 23. Dezember 2007
mein erstes buch von th. hardy. es ist eine sehr ergreifende geschichte über einen jungen mann, und wie er letztlich scheitert, weil die voraussetzungen für einen besseren ausgang der geschichte für ihn nicht vorhanden sind. ein individuum scheitert an den gesellschaftlichen verhältnissen, an seiner eigenen gutmütigkeit, an der schlechtigkeit oder dem unvermögen von menschen, denen er sich nahe glaubt. der erzählstil ist einer aus dem 19. jahrhundert, vielleicht vergleichbar mit dickens oder den bronte- schwestern. manchmal kommt der roman etwas schwerfällig daher, aber es lohnt sich, ihn zu lesen, erfährt man doch auch einiges über lebensumstände im england zu dieser zeit. die personen sind gut gezeichnet, die handlung in sich schlüssig. so oder ähnlich könnte sich manches auch heute noch abspielen. wer keine angst hat vor richtiger literatur, der ist hiermit gut bedient.
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am 13. Mai 2007
Ich habe das Buch nicht gelesen. Der Film ist zweifelsohne ein Meisterwerk, großartige Regie, großartige Schauspieler. Allerdings würde ich ihn mir kein zweites Mal ansehen, ich fand schon das erste Mal kaum auszuhalten. Mir ist allerdings klar, dass Menschen, die den Film gerne gesehen haben, vorab wussten, auf welchen Depressionsschub sie sich einließen, ich war da unvorbereitet und hatte zwischendurch das Gefühl, das Leben sei grundsätzlich grau und am besten sollten wir uns alle von einer Klippe stürzen wie die Lemminge. Fazit: Ein sicherlich großartiger Film, den ich einmal und nie wieder sehen möchte
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