„Herz und Fuß“ ist mit Sicherheit kein lupenreiner Thriller, aber hochkarätig komponiert und inszeniert. Spielerisch, einfallsreich und mit gewohnt unnachahmlichem Wortwitz lässt Anne Bax Spannung, Spaß und Liebe zu einem funkelnden Lesevergnügen mit glänzender „Nebendarstellerin“ und skurrilem Ende verschmelzen. Eine Lektüre, die der Redewendung „kalte Füße bekommen“ eine völlig neue Bedeutung verleiht und anschaulich macht, wie es möglich ist, beim Anblick grüner Socken rot zu sehen. --HAJO, Juni 2011
Unterhaltsam, skurril, spannend, ungewöhnlich und vor allem witzig – und für mich Nicht-Krimi-Fan erfreulich facettenreich kommt der erste Roman von Anne Bax daher. Der ausgesprochen trockene Humor trägt viel zum Lesevergnügen bei, rutscht nie ins Alberne ab und ist einfach köstlich. --Lesarion.de, Mai 2011
Der erste Krimi der "wirklich ungeheuer praktischen" Kurzgeschichten-Queen Anne Bax ist eine echte Sahneschnitte! Die Geschichte ist richtig clever ausgedacht und mit etlichen Überraschungen kurzweilig komponiert, die Charaktere ausgesprochen lebendig, zum großen Vergnügen der Leserin durchaus nicht immer wohlwollend, aber ungemein scharfsinnig beobachtet. Doch Vorsicht: Mit ihren brillanten Wortspielen, ihrem außergewöhnlichen Sinn für groteske Situationen und ihrem beispiellos komischen Sprachstil macht Bax es schwer bis unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Nicht mal, um nach dringend benötigter Luft zu schnappen oder wenigstens die Lachtränen abzuwischen. Ich will mehr! --Lesbenrin-Info, Juni 2011
„Sie beweist in ihren Geschichten ein Argusauge für die Absurditäten des lesbischen Alltagslebens. Sie wirft einen liebevollen Blick auf die großen und kleinen Fehlerchen, die uns alle tagtäglich begleiten. Sie wirft eine charmante Aussicht auf die großen Gefühle, nach denen wir uns alle immer wieder einmal sehnen... Das ganze verpackt Anne Bax in einen Schreibstil, der seinesgleichen sucht.“ --Lillemores Buchhandlung (München), Mai 2011
Krimi, coole Mutter und die große Liebe - Dieser romantisch-skurille Sommerkrimi aus dem Ruhrgebiet bietet dank Anne Bax‘ humorvoll-scharfsinniger Sprache und der sympathischen Figuren bestes Lesevergnügen! --Escape Magazin, Juli 2011
Im Erstlingskrimi von Anne Bax ist ,,kalte Füße bekommen" Programm. Gleich zu Beginn findet die im Ruhrgebiet lebende Protagonistin Charlotte Gabriel, auch Charly genannt, auf dem Dach des Oberhausener Gasometers einen tiefgekühlten Fuß, bekleidet mit grüner Socke und verziert mit einer Rose. Schneller als die Ich-Erzählerin überhaupt fassen kann, steckt sie mitten in einer Tatortermittlung mit allem, was dazu gehört, und es tauchen noch weitere Fußfunde auf. Emotional aufgewühlt - wird auch das Familien- und Liebesleben der Protagonistin. Mutter daran, die Mysterien zu lösen und die geplante Hochzeit zu verhindern. Anne Bax beweist in dem abwechslungsreichen, skurrilen und kurzweiligen Krimi nicht nur Einfühlungsvermögen - Spannung, Spaß und brillanter (Wort-)Witz kommen ebenfalls nicht zu kurz. --Lambda Nachrichten, Dez.2011 – Februar 2012
Bax bringt Lesben zum Lachen „Es hat halt ein wenig gedauert, bis wir mit dem Tee trinken, den Trommeln, den Diskussionen und dem Malen mit Körperfarben fertig waren. Aber jetzt beginnt die Zeit der lachenden Lesben.“ So Anne Bax auf eine Interviewfrage über den Witz in ihren Texten, der sich durch Sprache, Geschichten und Titel zieht. Im mit Cornelia Böhm veröffentlichten „lesbischen Kochbuch. Mit Gerichten zum Nachkochen (fleischlos) und Geschichten zum Vorlesen (gemüsefrei)“ finden sich Rezepte für „Grätchen in Uniform (Lachsröllchen)“, „When Knife Is Falling (Fächerkartoffeln)“, „The L-Soup (Linsensuppe)“ und Vielem mehr. „Wirklich ungeheuer praktisch“ zur Erheiterung des Gemüts bis hin zu spontanen Lachsalven sind ihre bereits in 3. Auflage erschienen „neuen Erzählungen aus dem lesbischen Liebesleben“, denen wunderbar mehrdeutig „Rachel ist süß“ folgte. Mit „Herz und Fuß“ liegt jetzt der erste Roman von Anne Bax vor. Die 35jährige Charlotte arbeitet als Führerin auf einem ehemaligen Gasometer im Ruhrgebiet, pflegt seit acht Jahren ihr gebrochenes Herz und verliebt sich überraschend doch noch – in eine Hetera, die kurz vor der Hochzeit steht. Sie gerät in Gefühlsstrudel und einen seltsamen Kriminalfall um einen abgesägten, eingefrorenen Fuß und schlägt sich mit ihrer eigenwilligen Mutter, deren betagten und eigenen wohlwollenden Freundinnen herum. Der „Liebesthriller“ ist durchgehend spannend und hält das Zwerchfell in bewährter Weise in Dauerspannung. Es lässt sich kichernd mitfühlen mit der Antiheldin und den Darstellungen lesbischer Gepflogenheiten – kurzum: Das Warten auf die nächste Bax hat schon begonnen! --Weiber Diwan, Winter 2011/2012