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Herz der Finsternis. SZ-Bibliothek Band 20
 
 
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Herz der Finsternis. SZ-Bibliothek Band 20 [Gebundene Ausgabe]

Joseph Conrad , Urs Widmer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 125 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (31. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793186
  • ISBN-13: 978-3937793184
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 193.388 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Joseph Conrad
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In den Abenteuerbüchern Joseph Conrads ist der Dschungel still. Im Herz der Finsternis (1899) etwa schlängelt sich der Kongo lautlos durch die "erhabene Stille des Urwalds": Die Geschichte von Kapitän Marlowe, der sich auf die Suche nach dem rätselhaften und grausamen Elfenbeinhändler Kurtz ins dunkle Afrika aufmacht, spielt sich vorwiegend in der "schweigenden Wildnis" ab. Erst als Marlowe Kurtz zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, durchbricht ein schriller Schrei die Lautlosigkeit. Zunächst nur "ein Wort" in den Erzählungen der Eingeborenen, stellt sich der dämonische Redner nun "als eine Stimme dar". Und als Kurtz mit dem flüsternden Ausruf "Das Grauen! Das Grauen!" sein Leben schließlich aushaucht, wird die Wahrheit dieser Einschätzung offenbar: "Er war kaum mehr gewesen als eine Stimme".

Im Herz der Finsternis, das von den teuflischen Schattenseiten der europäischen Zivilisation ebenso wie von den düstren Untiefen der menschlichen Seele berichtet, ist auch der Ich-Erzähler Marlowe für seine Zuhörer "nicht mehr gewesen als eine Stimme". Auf der CD-Fassung des Reclam Verlags nun leiht der 57-jährige Schauspieler Christian Brückner, der bereits Robert de Niro und Alain Delon synchronisierte, dem Organ des Kapitäns sein raues Timbre. Er tut dies mit viel Gespür für Conrads Text: Denn während der charismatische Kurtz "ernst, tief, bebend" -- als Störung im Urwaldschweigen eben -- hätte gesprochen werden müssen, ist die von Brückner gegebene Erzählstimme Marlowes ruhig, schlängelnd und tiefgründig wie der Kongostrom.

"Meine Stimme ist es, die nicht zum Schweigen gebracht werden kann", behauptet Marlowe einmal. Nun macht uns die unverwechselbare Stimme Brückners den herrlich gleichförmig mäandrischen "Zauberfluss der Rede" vom Herz der Finsternis anschaulich. Getreu dem auf Kurtz gemünzten Diktum Conrads: "Man spricht nicht mit dem Mann -- man hört ihm zu". 5 CDs, Spieldauer: 303 Minuten. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Herz der Finsternis
OT Heart of darknessOA 1902 (Zeitschriftabdruck 1899) DE 1926Form Erzählung Epoche Moderne
Die für Joseph Conrads Schaffen zentrale Erzählung zeichnet sich aus durch eine spannende Handlung, eine geheimnisvolle Atmosphäre und ein dichtes Netz von Symbolen.
Entstehung: Im Winter 1889 nahm Conrad das Angebot einer belgischen Handelsfirma an, einen Flussdampfer auf dem Kongo zu führen, und verbrachte knapp acht Monate in Afrika. Nach seinen Aufzeichnungen zu schließen, haben seine Erlebnisse in der belgischen Kolonie ihn tief geprägt und zu einer kritischen Haltung gegenüber den Aktivitäten der Weißen in Afrika geführt. Viele seiner Erfahrungen sind in die Erzählung Das Herz der Finsternis eingeflossen, die Conrad in nur zwei Monaten im Winter 1898/99 niederschrieb.
Inhalt: Der Flussdampferkapitän Marlow fährt im Auftrag einer belgischen Handelsgesellschaft den Kongo hinauf. In den auf seinem Weg liegenden Handelsposten, von der Gesellschaft gedacht als »Leuchtfeuer auf der Straße zum Besseren«, erlebt er sinnloses Durcheinander sowie die brutale Ausbeutung und Miss-handlung der Schwarzen. Auf einer dieser Stationen hört er zum ersten Mal von Kurtz, einem angeblich besonders erfolgreichen Elfenbein-agenten tief im Inneren des Kongo. Die Reise zu Kurtz wird für Marlow mehr und mehr zu einer Reise in sein eigenes unbewusstes Inneres. Der Fluss, von Anfang an diabolisch und unheimlich »wie eine Schlange«, führt immer weiter fort vom Licht der Zivilisation in die Dunkelheit der Wildnis, in das »Herz der Finsternis« und zum Zentrum des Bösen, in dem der ominöse Kurtz sein Reich hat. Er beutet sein Gebiet skrupellos aus, schreckt weder vor Raub noch vor Mord zurück und folgt in wilden Ausschweifungen seinen niederen Instinkten, völlig vom »schweren, stummen Bann der Wildnis« gefangen. Marlow beschließt, den offensichtlich Kranken mit sich zurückzunehmen, denn »seine Seele war wahnsinnig«. Auf der Rückreise fluss-abwärts stirbt Kurtz mit dem Ausruf »Das Grauen! Das Grauen!«, der zugleich als Bekenntnis seiner Schuld und Absage an die Mächte der Finsternis interpretiert werden kann. Kapitän Marlow bringt es nach seiner Rückkehr nach Brüssel nicht über sich, Kurtz’ trauernder Verlobter die Wahrheit über dessen Leben im Kongo und seine letzten Worte zu sagen: »Ich riß mich zusammen und sprach langsam. ›Das letzte Wort, das er aussprach, war – Ihr Name.‹«
Aufbau: Das Herz der Finsternis ist eine klassische Rahmenerzählung: Auf einem Boot an der Themsemündung erzählt Kapitän Marlow in einer langen Rückblende von seiner Reise ins innerste Afrika. Der gesamte Text ist in drei gleich lange Teile untergliedert: Der erste umfasst den Beginn der Erzählung und den Beginn von Marlows Reise den Fluss hinauf; der zweite schildert die allmähliche Annäherung an Kurtz und das Zusammentreffen mit ihm; der dritte Teil umfasst die Rückreise den Fluss hinunter, Kurtz’ Tod und Marlows Rückkehr nach Brüssel, bevor sich mit dem Ende seiner Erzählung auch der Rahmen wieder schließt.
Wirkung: Das Herz der Finsternis hat von Anfang an die Leser und Interpreten fasziniert und zu einer bis heute anhaltenden Auseinandersetzung eingeladen. Der auf Conrads Erzählung basierende Film Apokalypse Now (1979) von Francis Ford Coppola (*1939) ist mindestens ebenso berühmt geworden wie die Vorlage. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Anstrengend, 3. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Herz der Finsternis. SZ-Bibliothek Band 20 (Gebundene Ausgabe)
Schon seit seiner Kindheit träumt der junge Marlow davon, die letzten weißen Flecken der Landkarte zu erforschen. Durch gute Beziehungen wird er schließlich trotz seiner geringen Erfahrung Kapitän auf einem Dampfschiff, das tief in den afrikanischen Urwald fahren soll. Dort angekommen stößt der junge Mann auf ein groteskes Tollhaus der Kolonialisierung, unorganisierte Lager, skurrile Landsmänner, die nichts tun als Intrigen gegeneinander zu schmieden, unsinnige Arbeiten und vor allem auf leidende unterdrückte Eingeborene. Marlowe, ein rationaler, realistischer Mann reagiert darauf mit Unverständnis und Ironie. Beeindruckt von der Größe, der Ursprünglichkeit und der Gewalt des Urwaldes macht er sich trotzdem auf in die Tiefen der Wildnis um den geheimnisvollen Kurtz zu finden, der sich hier sowohl mit seinem äußerst erfolgreichen Elfenbeinhandel, als auch mit seiner Abgeschiedenheit einen Namen gemacht hat. Doch was er findet ist ein Mensch, dem das Gefühl für Menschlichkeit abhanden gekommen ist.

Kein Lichtstrahl dringt durch die dunkle Stimmung, die Conrad hier erzeugt, durchtränkt von schweren dunklen Adjektiven ist der Text kontinuierlich beklemmend und unheilvoll, nur selten unterbrochen von bissigen und ironischen Kommentaren des Erzählers angesichts der makaberen Zustände im Urwald (zweifellos eine Kritik an der Kolonialisierung).

Dadurch, dass äußere Dinge meist nur skizzenhaft beschrieben werden und die Handlung zuweilen vom Erzähler unterbrochen wird, um an anderer Stelle fortzufahren, bekommt seine Geschichte, die eher anmutet wie ein Alptraum als die Realität, etwas Wirkliches. Hält man sich beim Lesen des Buches vor Augen, dass Conrad hier seine eigenen Erlebnisse als Seemann schildert und aufarbeitet, gewinnt es nochmal an Schrecken dazu.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein "kurtzer" Blick auf das Grauen, 4. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Herz der Finsternis (Gebundene Ausgabe)
Conrads Meisterwerk ist das bislang unangenehmste Buch, dass ich bisher gelesen habe. Es ist von vorne bis hinten erschaudernd. Nicht so sehr wegen des Inhalts, sondern viel mehr durch die Art der Erzählung, die Wortwahl, die Stimmung.

Es macht seinem Namen alle Ehre, es zieht einen auf einem schwarzen Fluss dahingleitend hinein in das Herz der Finsternis.

Der Roman handelt in seiner Kürze von einer epischen Geschichte, nicht so sehr wegen dem Erzählten, sondern viel mehr wegen seiner Bedeutung.

Der Protagonist Marlowe erzählt seinen Matrosenkollegen von einer Reise in das Herz des Kongos, zu einem Mann, der ihn für immer verändern sollte. Kurtz, der beeindruckendste Elfenbeinagent, der je in Afrika sein Unwesen trieb. Leser, die Apokalypse Now gesehen haben, werden jetzt an den mächtigen glattrasierten Kopf von Marlon Brando denken und ebenso eindringlich ist auch das Original. Auch wenn Marlowe ihn in seinen Erzählungen mehr als eine Stimme und weniger eine reale Person beschreibt. Eine Stimme, die, die Herzen rührt, den Tod befiehlt oder einfach nur Gedichte liest.

Doch bevor es zu dem Aufeinandertreffen kommt, schildert Marlowe noch die Verwüstungen und Ausbeutungen durch die Weißen, die sie Afrika in ihrer Kolonialzeit angetan haben. Doch nie so sehr um sich ein genaues Bild zu machen, aber immer ausreichend stark um an den Nerven des Lesers zu zehren.

Alles in allem ist Herz der Finsternis eine Tour de Force von Weltformat. Wem das Buch jedoch zu schwer erscheint, soll sich doch zum Einstieg an Coppolas Apokalypse Now heranwagen, dem Rest, Viel Glück auf dem Pfad zum Herz der Finsternis.
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117 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Nur eine brauchbare Übersetzung erhältlich!, 28. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Herz der Finsternis (Broschiert)
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Absolut gleichzustellen mit Camus "glücklichem Tod", sprachlich perfekt und stilsicher, leider nur in der richtigen Übersetzung. Und die gibt es leider nur als Reclam-Heft. Wer einmal das englische Original gelesen hat, wundert sich über den brillianten und ausgefeilten Stil des gebürtigen Polen Conrad. Finger weg von dieser Ausgabe! Reclam oder das Original kaufen.
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