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Herrscher von Lyonesse / Die grüne Perle. Erster und Zweiter Band der Lyonesse-Trilogie
 
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Herrscher von Lyonesse / Die grüne Perle. Erster und Zweiter Band der Lyonesse-Trilogie [Gebundene Ausgabe]

Jack Vance
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 928 Seiten
  • Verlag: Area (April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899963970
  • ISBN-13: 978-3899963977
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 6,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 651.076 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Jack Vance ist zweifelsohne einer der ganz Großen im Bereich der Fantasy. Mit seinem Lyonesse-Zyklus, dessen erste zwei Bände hier vereint vorliegen, begibt er sich ins Quasi-Frühmittelalter, noch vor die Zeit der Artus-Sage. Seine Geschichte spielt auf den Älteren Inseln, einer Landschaft, die er ungefähr im bzw. vor dem heutigen Golf von Biscaya ansiedelt. Vance's Geschick ist es, komplizierte, wohldurchdachte Gesellschaftsordnungen zu entwerfen, in denen meistens ein Rebell sich zu Recht gegen die herrschende Ordnung auflehnt. Dies ist hier nicht so - seine Hauptfigur Aillas ist eher "der Gute", der sich über insgesamt drei Bände die Alleinherrschaft über die Älteren Inseln sichert. Interessante Charaktere zuhauf tummeln sich in der Geschichte: Magier, Halbmagier, Elfen und andere Halblinge, Menschen, ein mysteriöses vorskandinavisches Volk... Trotzdem keine reine Schwarz-weiß- oder Gut-Böse-Malerei, denn Vance versteht es, seine Charaktere vielseitig und fesselnd zu gestalten. Der zweite Band hat allerdings doch einen leichten Durchhänger - er kommt nicht an den Erzählfluß des ersten heran. Wer nach Lesen dieses Doppelbandes zur dritten Geschichte "Madouc" greift, wird wieder versöhnt werden, denn hier treffen sich alle Handlungsstränge wieder und steuern auf ein fulminantes Ende hin. Wer Fantasy oder mittelalterliches Ambiente mag, wird den Lyonesse-Zyklus mögen!

Wenn es nicht - zugegeben, wenige - noch bessere Fantasy-Erzählungen gäbe (und Altmeister J.R.R. Tolkien ist ja auch noch da...), dann gäbe es von mir auch den fünften Stern. Trotzdem: "Lyonesse" erhält meine klare Kaufempfehlung!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Sieber
Format:Gebundene Ausgabe
Der dreibändige Lyonesse Zyklus von Jack Vance handelt vom Kampf um die Vorherrschaft über ein versunkenes Inselreich vor der Küste Europas. Nachdem Band 1 (Herrscher von Lyonesse) auf den ersten 200 Seiten durchaus seine Längen hat, wird der Leser im weiteren Verlauf mit hohem Erzähltempo in eine wundervoll lebendige Welt entführt, die eine Mischung aus den gängigen von Magie geprägten Fantasy-Welten und dem realen Mittelalter darstellt. Was mir besonders gefallen hat ist, daß der Autor in der Lage ist, die verschiedensten Charaktere überzeugend zu beschreiben. Von seinen Figuren sind manche liebenswert, manche böse und verschlagen, manche klug, manche einfältig, und wieder andere sind unberechenbar oder schlichtweg desinteressiert an den jeweils stattfindenden Ereignissen. Stets gehen sie jedoch so glaubhaft und natürlich ihren eigenen Geschäften und Interessen nach (die sie schließlich auf die Bühne dieses Romans führen), daß man sich gut vorstellen kann sie würden dies auch tun wenn man nicht als Beobachter dabei wäre. Gängige Fantasy Klischees werden dabei meist vermieden oder sogar umgedreht. Erfrischend unkonventionell fand ich die Tatsache, daß in allen drei Bänden die "Guten" meistens einen Tick schneller, gewiefter und bessere Kämpfer sind als die "Bösen" (sofern solche moralischen Kategorien hier überhaupt anwendbar sind). Für mich war dies eine willkommene Abwechslung vom für gewöhnlich tugendhaften aber oft etwas unterbelichteten Helden der ständig den bösen Ränkeschmieden auf den Leim geht oder einer Überzahl von Schlägern gegenübersteht.

Warum nur vier Sterne für Lyonesse? Am Anfang des dritten Romans (Madouc) flacht die Handlung noch einmal stark ab als sich die Königstochter Madouc - völlig überflüssigerweise - über 250 Seiten mit ihren Anstandsdamen herumschlägt. Somit hat die Trilogie unbestreitbar zwei große Durchhänger. Außerdem sind die Ereignisse hier und da recht vorhersehbar, und schließlich (und es wäre kein echter Roman von Jack Vance wenn dem nicht so wäre) ist das Ende etwas schwach. Der letzte Roman endet mehr oder weniger sang- und klanglos nachdem im Schnelldurchlauf alle Schlachten geschlagen sind...
Trotz alledem kann man die Lyonesse Trilogie jedem wärmstens empfehlen der auf gute Fantasy steht und dabei Wert auf erzählerisches Können legt.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kaufempfehlung! 24. November 2008
Von Groffin
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit der Lyonesse-Trilogie ist Jack Vance ein absolutes meisterwerk des Fantasy gelungen, das leider noch zu wenigen wirklich bekannt ist.

Schuld daran ist sicherlich auch die etwas lang geratene Vorgeschichte der Prinzessin Suldrun. Ich kann mich daran erinnern, daß ich selbst damals nur weitergelesen habe, weil mir gesagt wurde, daß man diesen Teil durchstehen muß.
Und wirklich: Jack Vance erschafft eine wunderbare Welt aus Magie, Politik und Intrigen, in der man die einzelnen Charaktere mit Ihren Eigenschaften dabei verfolgen kann, wie sie nach und nach ihre Positionen im Kampf um die Vorherrschaft auf den älteren Inseln einnehmen.
Durch die Erzählweise fühlt man sich in das raue Mittelalter voller Fabelwesen hineinversetzt, die ständig für Überraschungen gut sind. Dem Umfeld entsprechend wird in der Trilogie nicht zimperlich mit den Figuren umgegangen, manchmal schon fast bösartig.
Die Geschichten erinnern dabei an den Grusel, den man als Kind bei Märchen wie Hänsel und Gretel gefühlt hat ,nur, daß bei Jack Vance die Hexe nicht zwangsläufig im Kochtopf enden muß...

Für Fans von gutem Fantasy ein absoluter Muß!
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