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Herrliche Zeiten: Roman einer Familie Gebundene Ausgabe – 3. März 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (3. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421046204
  • ISBN-13: 978-3421046208
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 4,3 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.310 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»... diese wilde Szenenfolge endet in einem derart furiosen Trommelwirbel, dass man sich gewünscht hätte, es stünde als letzter Satz ‹Wird fortgesetzt.›« (FAZ Frankfurter Allgemeine)

»Der Roman ist ein komplexes, kantenreiches, hochkarätiges Prisma, in dessen Facetten sich drei Jahrzehnte deutscher Geschichte brechen.« (Sächsische Zeitung)

»... es sind Übertreibungen, die den filmischen Erzähltechniken eines Quentin Tarantino ähneln, denen im Zusammenhang mit den nationalsozialistischen Verbrechen kein Abenteuer skurril genug erscheint.« (Frankfurter Rundschau, Harry Nutt)

»Man liest diesen Roman atemlos. Der Autor schafft streckenweise eine quälende Nähe zwischen Lesern und Tätern - und Täter sind in seinem Roman fast alle.« (Basler Zeitung)

»... satirisch, schonungslos, direkt ... in seinen drastischsten Passagen mit Jonathan Littells ›Die Wohlgesinnten‹ vergleichbar ... stimmt im Kern, literarisch wie inhaltlich.« (Die Rheinpfalz)

»Fürwahr ein fulminantes Szenarium!« (Neues Deutschland - Beilage zur Leipziger Buchmesse, 12.03.2014)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Norbert Leithold, geboren 1957 in Schwerin, begann seine literarische Karriere Ende der 1980er Jahre unter dem Autorennamen Norbert Bleisch mit "Kontrollverlust" (1988), "Lord Müll" (1989) und "Viertes Deutschland" (1992). Er wurde für sein literarisches Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Förderpreis. Seit 2000 erforscht er die friderizianische Zeit und veröffentlichte von der Kritik gelobte Sachbücher zum Thema. Mit "Herrliche Zeiten" legt er nun seinen vierten Roman vor; er hat ein Jahrzehnt daran gearbeitet.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 16. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
„Herr-liche“ Zeiten, so müsste zunächst der Titel dieses Familienromans umschrieben werden.

Denn zu „Herren“ werden sie langsam, die Krypscholls Ende der Dreißiger, Anfang der 40er Jahre im dritten Reich. Auch wenn der Sohn der Familie, Otto, zunächst aus der Art zu schlagen droht.

Künstler will er werden, mit dem jüdische n Professor Fink steht er in engem Verhältnis, weglaufen will er von seinem übermächtig scheinenden, strikten und strengen Vater, der ihn „zu den Soldaten“ steckt.

Da ist Anna, die Tochter des Hauses, schon ein anderes Kaliber 8und verbelibt dennoch seltsam blutleer im Roman). Die „Reinheit der Rasse“, die „Zucht edler Menschen“, das ist ohne innere Widersprüche ihr Steckenpferd.

Und beide werden ihren Weg gehen, werden in den Tagen und Wirren des Krieges Formen der „Erfüllung“ und der persönliche Macht finden.

Anna mit ihrem Siegfried (einen direkteren Namen „mit Bezug“ hätte Leithold gar nicht wählen können) als Leiterin eines „Lebensborns“ und ständig nach jungen Frauen forschen, die als „Gebärmaschinen“ das „Volk auf lange Sicht“ reinigen.

Otto mit seinem Kunstsachverstand, der als Gruppenführer in direkte Nähe Görings gerät, diesen (später durchaus nicht ironisch gemeint) als „kleinen dicken Gott“ benennt und der auch dafür sorgt, dass für ihn selbst an geheimem Ort genügend Schätze abfallen für ein sorgenfreies Leben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von beastybabe am 16. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte:
Zunächst lernen wir die Familie Kypscholl kennen und einige Personen aus dem Bekanntenkreis. Der 2. Weltkrieg steht vor der Tür und Hermann Kypscholl unterstützt die Pläne und ist bereit, seinen Beitrag zu leisten – und damit nebenbei gut zu verdienen. Auch die Tochter Anna findet ihren Platz und setzt sich begeistert für die Errichtung von sog. “Lebensbornheimen” ein, in denen die arische Rasse herangezüchtet werden soll.
Nur Otto, der seinen Vater Hermann leidenschaftlich hasst, will lieber Maler werden und landet schließlich gezwungenermaßen in der Wehrmacht. Doch dort macht er dank seines Kunstverstandes überraschend schnell Karriere und lernt sogar sein Idol Göring persönlich kennen.
Wir begleiten zunächst Anna und Otto auf ihrem Weg, erleben mit ihnen diverse Höhen und Tiefen im Krieg, persönliche Schicksalsschläge und die Bedeutung wahrer Freundschaften oder Gefälligkeiten, die lebensrettend sein können.
Später dreht sich die Geschichte dann eher um deren Kinder: Regina ist die Tochter von Anna, Otto hat einen Sohn namens Karl, der ihn ebenso leidenschaftlich hasst wie Otto einst seinen eigenen Vater – so schließt sich der Kreis, aber das ist nur ein kleine Parallele von vielen, die Eindruck hinterlassen.

Meine Meinung:
Der Schreibstil hat mir zunächst einiges an Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangt, erst ab der Hälfte des Buches hatte ich mich daran gewöhnt und konnte das Gelesene richtig genießen. Es gibt in diesen Sätzen keine hervorgehobene wörtliche Rede, alles wirkt irgendwie gleichförmig ohne besondere Höhen oder Tiefen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Marschner am 20. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Man muss sich anfangs an den ungewöhnlichen Schreibstil wie fehlende wörtliche Rede, unbemerkte Szenenwechsel und fehlende Unterteilung gewöhnen. Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und konnte das Buch vor allem in der zweiten Hälfte genießen. Es zeigt die verflochtenen Schicksale der Protagonisten und demonstriert uns eindrucksvoll wir unser Leben durch die äußeren Bedingen beeinflusst wird und der Mensch sich immer wieder an die jeweiligen gesellschaftlichen Bedingen anpasst und sie sich so gut es geht zu Nutze macht.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT am 13. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
In seinem 520-Seiten-Wälzer „Herrliche Zeiten“ begleitet Norbert Leithold die Berliner Familie Kypscholl vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zur Studentenrevolte Ende der 60er-Jahre.

Die Geschwister Otto und Anna dienen sich den Nazis an: Er raubt im Namen der SS Kunstwerke aus den besetzten Gebieten, sie arbeitet in einem Lebensborn-Heim, wo es darum geht, im Sinne des nationalsozialistischen Rassenwahns arisch reine Menschen zu züchten. Auch mit Euthanasie, also der Ermordung von Menschen, die die Nazis als nicht lebenswert erachten, hat sie am Rande zu tun.

Interessant ist, dass das Ende des Krieges für die Geschwister keineswegs ein Ende ihres Tuns oder ihrer Einstellungen bedeutet. Otto reist von Westberlin in die neu entstehende DDR, um die Menschen dort um ihre Antiquitäten zu erleichtern, Anna, die es in die Gegend von Stralsund verschlagen hat, tötet als Hebamme Neugeborene, wenn sie mit einer Behinderung auf die Welt kommen.

„Herrliche Zeiten“ ist vor allem für Leser mit historischem Interesse ein gutes Buch. Norbert Leithold, geboren 1957, Historiker und Verfasser von einigen geschichtlichen Sachbüchern, hat seinen Stoff hervorragend recherchiert. Zehn Jahre hat er an dem Buch gearbeitet, und diese Gründlichkeit merkt man dem Werk an.

Etwas weniger gut gelingt ihm die Charakterisierung der fast ausnahmslos negativ besetzten Figuren. Da hätte man sich zuweilen etwas mehr psychologische Tiefe gewünscht. Auch muss man sich an einige unnötige stilistische Schrulligkeiten gewöhnen – zum Beispiel dass wörtliche Rede nie als solche kenntlich gemacht wird und dass Szenen und Schauplätze mitunter arg übergangslos ineinanderfließen.
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