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Buch Jahresbestseller 2011
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Ungeschminkte Worte mit Charme: Regina und Harald Gasper befreien sich und ihre Leser von dem Diktat der Schönheit und seinen falschen Verheißungen.
Wohin wir auch sehen, überall begegnen uns schöne Menschen oder solche, die angestrengt an der Verbesserung ihrer Erscheinung arbeiten. Denn wer gut aussieht, hat mehr vom Leben: Er steigt schneller auf, wird bewundert, bekommt mehr Sex und macht mehr Geld.
Was aber ist mit den vielen, die sich hässlich fühlen? Was bleibt für sie übrig, wenn die Schönen die Spielregeln bestimmen? Obwohl die Hässlichen in der Mehrzahl sind, haben sie keinerlei Lobby. Weil sie nicht lautstark auf sich aufmerksam machen, sondern lieber heimlich leiden.
Schluss damit, sagen Regina und Harald Gasper und berichten über das Leben als hässliche Entlein in einer ach so schönen Welt. Sie rechnen ab mit dem Schönheitswahn und sprechen das erlösende Bekenntnis aus: Wir fühlen uns hässlich! Und wir sind viele! Ein Buch, mit dem es sich endlich über die eigenen Hässlichkeiten reden und auch lachen lässt.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unangenehmes Thema interessant und bissig beleuchtet,
Rezension bezieht sich auf: Herrlich hässlich!: Warum die Welt nicht den Schönen gehört (Taschenbuch)
Die Texte sind eine Mischung aus Gesellschaftsanalyse, wissenschaftlichen Hintergrundinformationen und Tatsachenberichten. Immer wieder kommen in den einzelnen Kapiteln hässliche und schöne Menschen mit persönlichen Erfahrungen zur Sprache. Sie schildern die von ihnen empfundene eigene Hässlichkeit, der Umgang mit dem Makel – sei er tatsächlich vorhanden oder nur eingebildet –, die Reaktionen der Außenwelt, das Überwinden der Selbstzweifel oder die Resignation gegenüber denselben. Schonungslose Offenheit und beißender Sarkasmus, der oft zum Schmunzeln reizt (Kapitelüberschrift: „Wir waren schon als Kinder scheiße“), durchziehen das Buch zwar wie ein roter Faden, hätten jedoch in größerem Maß noch weitaus mehr gefallen. Viele Kapitel ergehen sich in langer (Gesellschafts-)Kritik darüber, wie die Hässlichen im Leben benachteiligt werden und die Schönen bevorzugt. Lösungen beziehungsweise Ansätze dazu schließen sich erst gegen Ende einer langen Beschreibung der vielen negativen Aspekte der Hässlichkeit an. Sicherlich ist „Herrlich hässlich!“ nicht als Psycho-Ratgeber für das angeknackste Selbstbewusstsein gedacht und soll kein Seelenbalsam für „makelbehaftete“ Menschen sein. Doch ein etwas höheres Maß an Bissigkeit, mehr Zuversicht und Trotz - dem Titel „Herrlich hässlich!“ entsprechend - hätten in manchen Kapiteln nicht geschadet. Während in den ersten beiden Dritteln des Buches das Leid der Hässlichen dokumentiert und kritisiert wird, wandelt sich die Blickrichtung im letzten Drittel, bereits erkennbar an den Überschriften: „Raus aus der inneren Hundehütte“, „Was uns draußen erwartet“, „Erfolgreich hässlich“, „Leben, was möglich ist“. Das Fazit auf den letzten Seiten ist versöhnlich, kämpferisch und klug, es kommt lediglich ein bisschen spät. Ein Blick in dieses Buch lohnt sich dennoch auf jeden Fall, schon allein deshalb, weil es ein in der Öffentlichkeit ungern diskutiertes Thema auf humorvolle und charmante Weise beleuchtet und dabei eine Vielzahl von Blickwinkeln bietet. „Herrlich hässlich!“ bietet für Menschen, die unter echter oder eingebildeter Hässlichkeit leiden, ebenso interessante Perspektiven wie für „Schöne“, die die Nase voll haben von der Oberflächlichkeit leerer Ideale. Viele Leser werden sich selbst, ihre Zweifel und Gedanken in einzelnen Kapiteln wieder erkennen. Regina und Harald Gasper haben in Deutschland einen „Club der Hässlichen“ gegründet (einen solchen Club gibt es in Italien unter dem Namen „Club dei Brutti” schon länger). Club-Maskottchen und Wahrzeichen ist der Nasenaffe, jenes Tier, das den Menschen durch sein merkwürdiges Gesicht mit der überproportionierten Nase zum Lachen oder Wundern reizt. Der Club der Hässlichen zeigt sich erfrischend offensiv und sympathisch. Betrachtet man auf der Website des Clubs die Galerie, in der einige Mitglieder von einem professionellen Fotografen unter dem Motto „Menschen, keine Models“ portraitiert wurden, wundert man sich einen kurzen Moment. Keines der Gesichter erzeugt spontan das Urteil „hässlich“. Viele der Fotografierten sind sogar ausgesprochen attraktiv – was wieder einmal beweist, dass die Eigenwahrnehmung eine höchst subjektive Geschichte ist und wie viel Schönheit im „Normalen“ verborgen ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tiefsinn mit ironischem Augenzwinkern,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Herrlich hässlich!: Warum die Welt nicht den Schönen gehört (Taschenbuch)
Wenn ich mir die Autoren auf dem Umschlagfoto angucke, sehen die beiden keineswegs hässlich aus, normal eben. Aber sie trauen sich, dem Schönheitswahn die Stirn zu bieten. Warum 95 Prozent der Menschheit, die so genannten Hässlichen, denunziert werden, beschreiben Harald und Regina Gasper amüsant, tiefsinnig und mit einem ironischen Augenzwinkern.„Herrlich hässlich" empfehle ich allen, aber besonders denjenigen, die lernen wollen, mit ihren Schönheitsfehlern Spaß am Leben zu haben. 200 Seiten pures Lesevergnügen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
lohnenswert!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Herrlich hässlich!: Warum die Welt nicht den Schönen gehört (Taschenbuch)
Als ich das Buch gekauft habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich über das Thema Hässlichkeit so lachen könnte. Aber es ist wirklich sehr witzig geschrieben und zeigt, dass man sich um die Lebensfreude bringen kann, wenn man seine Hässlichkeit zu ernst nimmt. Das Buch geht sehr locker mit dem Thema um und nicht so verbissen, man kann wirklich darüber lachen! Die Autoren empfinden sich selbst als hässlich und können daher perfekt auf das Thema Hässlichkeit eingehen. Toll!
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