| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Herrin der Lüge: gekürzte Romanfassung gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,60 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
|
Produktinformation
|
Jetzt sitzt Saga im Kerker und weiß nicht warum. Vielleicht hat es mit Faun zu tun, der wieder einmal gestohlen hat? Aber warum kommt dann die alte Nonne zu ihr und behauptet, man wolle sie "zur Magdalena machen"? Bald erfährt die Herrin der Lüge die Wahrheit. Als Predigerin soll sie im Auftrag der skrupellosen Gräfin Violante, deren Mann bei einem Kreuzzug verschollen ist, als neue Heilige einen Zug von Frauen um sich versammeln und mit dem Tross nach Jerusalem ziehen. Währenddessen versucht Faun, die "beste Lügnerin der Welt" aus den Klauen der Gräfin zu befreien. Dabei wird eine ungeheuerliche Lüge offenbar, die die ganze Christenheit erschüttern könnte
Mit Herrin der Lüge hat Kai Meyer einen wundervollen Historienroman vorgelegt, der alles hat, was atemlose Spannung erzeugt und zudem noch hineinführt in ein dunkles Kapitel des Abendlands. Und wenn die Geschichte von Saga und Faun auch nicht wahr ist, so ist sie doch wundervoll erlogen. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes und spannendes Buch mit tollen Figuren,
Von
Rezension bezieht sich auf: Herrin der Lüge (Gebundene Ausgabe)
Mit Herrin der Lüge begibt sich Kai Meyer nach Das Buch von Eden wieder auf das Terrain des historischen Romans mit einigen phantastischen Beigaben.Erzählt wird die Geschichte von Saga und Faun, zwei Gauklerzwilligen, und dem Kreuzzug der Jungfrauen. Sagas Gabe, die beste Lügnerin der Welt zu sein, wird ihr zum Verhängnis: Sie wird gezwungen, einen Kreuzzug der Jungfrauen ins heilige Land zu führen. Als Motivation wird ihr Bruder eingekerkert, so dass sich Saga in die Rolle fügt. Nachdem Faun sich befreien konnte, reist er Saga nach und trifft dabei die geheimnisvolle Tiessa. Aus diesem, zugegeben gnadenlos verkürzten, Handlungsaufbau entstehen dann auch eine der größten Stärken und die gewichtigste Schwäche des Buchs. Der gesamte Hauptteil des Romans erzählt von den Reisen der unterschiedlichen Gruppen, vor allem von Saga und Faun und ihren Begleitern. Reiseerzählungen sind häufig unglaublich langatmig zu lesen und ein Roman, der darauf aufbaut ist mutig. Kai Meyer erweist sich jedoch als exzellenter Erzähler. Die Beobachtungen am Wegesrand sind spannend und handeln oftmals von den Menschen und den Anforderungen des Lebens. Es findet kein Abhaken von Stationen und zurückgelegter Strecke statt, stattdessen konzentriert sich die Erzählung auf die Abschnitte, an denen etwas geschieht. Mal in Form von temporeichen Abenteuern, mal in Form von Charakterbildung. Dabei gelingt es Meyer, eine Gefahr zu umgehen: Faun folgt Saga und gelangt daher häufig an die gleichen Orte wie zuvor seine Schwester. Dabei hat man jedoch nie das Gefühl, dass sich die Geschichte wiederholt. Klasse. Und genau das führt zu einer Schwäche des Romans. Die Erlebnisse der Figuren sind so abwechlungsreich und spannend, dass über lange Abschnitte nur von einer Gruppe der Reisenden erzählt wird. Das geschieht zum Teil über so lange Passagen, dass sich im Hauptteil des Romans immer mal wieder das Gefühl einstellt, zwei von einander unabhängige Geschichten zu lesen. Zum Ende des Buches werden die verschiedenen Handlungsstränge dann aber recht kunstvoll zusammen geführt, so dass sich ein rundes Bild ergibt. Besonders gelungen sind hingegen die meisten handelnden Figuren. Alle wichtigen Protagonisten sind sehr sorgfältig charakterisiert. Sie sind niemals nur gut oder nur böse, sondern immer ambivalent angelegt, oft hin und her gerissen zwischen widerstreitenden Gefühlen. Sie können oftmals nicht frei über ihre Handlungen entscheiden, sind zwischen Zwängen und Wünschen aufgerieben und müssen sich dennoch entscheiden. Das führt zum einen dazu, dass die meisten Handlungen der Figuren gut nachvollziehbar sind, zum anderen sorgt diese sorgfältige Figurenzeichnung dafür, dass der Leser das Gefühl hat, über echte Menschen zu lesen, nicht über schablonenhafte Abziehbilder. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Zu Beginn des Buches werden das Mädchen Maria und der Bethanier sorgsam eingeführt, auf durchaus beeindruckende und vielversrechende Weise. Im weiteren Verlauf gelangt man als Leser zunehmend mehr zu dem Eindruck, dass die beiden für die Geschichte gar nicht mehr wichtig sind. Viele, viele Seiten lang, werden die beiden gar nicht mehr erwähnt. Nur um dann in kurzen Passagen als eher lästiges Beiwerk erwähnt zu werden und am Ende auf unwürdige Weise aus dem Roman auszuscheiden. Da wäre es besser gewesen, auf die beiden Figuren ganz zu verzichten. Als sehr gut muss auch die Konstruktion des Romans rund um den Kreuzzug der Jungfrauen bezeichnet werden. Kai Meyer versteht es, diesen Kreuzzug sehr facettenreich zu gestalten. Jede der beteiligten Parteien hat sehr individuelle und oftmals sehr eigensinnige Gründe und Motivationen, sich an dem Unternehmen zu beteiligen. Diese werden dem Leser erst nach und nach offenbart und erst am Ende des Buches liegt das ganze Geflecht der Interessen offen. Sehr gut gelöst, denn erstens erscheint auf diese Weise auch ein fiktiver Kreuzzug wie der Kreuzzug der Jungfrauen sehr wohl möglich, zum anderen erhöht dieses Vorgehen die Spannung beim Lesen. Insgesamt kann man also sagen, dass Herrin der Lüge ein rundum gutes Buch ist, wenn auch nicht das beste von Kai Meyer. Eine klare Empfehlung ist es dennoch wert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nett im Ansatz, aber in der Umsetzung gescheitert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Herrin der Lüge (Gebundene Ausgabe)
1210 gerät die Gauklerin Saga, der Welt beste Lügnerin, in die Fänge der intriganten Gräfin Violante, die sie zum Zugpferd ihres Jungfrauenkreuzzugs machen will. Doch tatsächlich verfolgt sie andere Pläne als die Befreiung des Heiligen Landes. Sagas Zwillingsbruder Faun macht sich auf die Suche nach seiner Schwester und trifft dabei auf das geheimnisvolle Mädchen Tiessa. Über allem schwebt ein düsteres Geheimnis, dessen Bekanntwerden die Grundfesten der Westkirche erschüttern könnte.Theoretisch ist dies ein historischer Roman über einen erfundenen Frauenkreuzzug, der aber dem Kinderkreuzzug nachempfunden ist, und dazu ein Schuß Fantasy, bezogen auf Sagas Lügenkunst. Daraus hätte man durchaus etwas machen können und die Geschichte beginnt auch vielversprechend. Leider ist das Ergebnis aber enttäuschend. Die Figuren hatten fast ausnahmslos keinen für mich feststellbaren Charakter, dafür aber eine Menge an merkwürdigen Entscheidungen, die sie mir nicht sympathischer gemacht haben. Das Hauptproblem aber sind die beiden wichtigsten Handlungsebenen, der Kreuzzug und das düstere Geheimnis, die sich eigentlich schön zusammenfügen sollten. Stattdessen ist der Kreuzzug sowohl im Buch als auch erzählerisch eher überflüssig. Er erfüllt keinen sichtbaren Zweck und wird auch vom Autor kaum genützt, um die Besonderheiten eines solchen Zuges unter diesen Bedingungen aufzuzeigen. Das Geheimnis ist zwar grundsätzlich nett ausgedacht, gibt für mich aber noch weniger Sinn. Das Buch liest sich trotz allem ganz nett und plätschert vor sich hin. Wohl ein idealer Schmöker, um sich die Stunden in einer fremden Welt zu vertreiben. Wer aber das Wörtchen "historisch" auf dem Deckblatt ernst nimmt und Sinn und Logik in seinen Büchern schätzt, sollte die Finger davon lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besonders geglückt,
Von Lenitas (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Herrin der Lüge (Gebundene Ausgabe)
Kai Meyers Romane lese und liebe ich seit Jahren, und diesmal ist ihm wieder eines besonders geglückt. In "Herrin der Lüge" begleiten wir Gauklerin Saga, die Herrin der Lüge, auf den "Kreuzzug der Jungfrauen" - und parallel dazu ihren Zwillingsbruder Faun auf die Suche nach ihr.Kai Meyers "historische" Romane sind gewürzt mit (mal mehr, mal weniger) phantastischen oder mythischen Elementen. Diesmal ist es wieder weniger Übersinnliches, das Buch liest sich also tatsächlich wie ein historischer Roman. Die Reise beginnt eher leise; doch wie immer endet die Geschichte mit spektakulären Szenen, die dem Leser den Atem rauben. Dazwischen liegen etwa sechshundert Seiten. Die eigentliche Spannung des Romans wird nicht allein dadurch erzeugt, dass die Ereignisse sich zuspitzen, sondern rührt auch daher (und das genieße ich besonders), dass die Motive einiger Reisender im Dunkeln liegen, was immer wieder zu wirklich überraschenden Wendungen führt. Authentisch fühlt sich die Geschichte auch deswegen an, weil Dinge, Ereignisse und Personen auftauchen, die am Ende dann noch keine Rolle bei der "Auflösung" aller Geheimnisse spielen. Dabei bleiben die Entscheidungen der Charaktere nachvollziehbar und wirken nicht zum Wohle der Geschichte an den Haaren herbeigezogen wie in vielen anderen Büchern, die in Richtung "Fantasy" gehen. Wie immer nach dem Lesen eines Kai Meyer-Romans möchte ich am Liebsten glauben, dass sich alles genau so zugetragen hat. Und wie immer bin ich beeindruckt von dem imposanten Finale, ohne jeden Kitsch auskommt und das den Leser trotzdem zutiefst beeindruckt. Etwas schade ist, dass das Nachwort des Autors mit gerade mal einer Seite so kurz geraten ist - dafür entschädigt Kai Meyer die Leser allerdings angemessen mit dem Blog auf seiner eigenen Website. Herrin der Lüge ist absolut lesenswert. Wer Das Buch von Eden mochte, wird Herrin der Lüge lieben. Und wer Das Buch von Eden nicht so großartig fand, der erst Recht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|