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Herrenbesuch [Restexemplar] [Taschenbuch]

Björn E. Sass
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, Restexemplar, 7. März 2003 --  

Kurzbeschreibung

7. März 2003
Kurt und Jens sind Mitte Zwanzig und kennen sich aus: in Feminismus und Autoersatzteilen, Homöopathie und Western-Videos. Nur bei den Frauen haben sie echten Nachholbedarf, doch das soll sich ändern. Die beiden Freunde verlassen ihre Mütter und ziehen in die nächste Großstadt: Kiel. Doch wo sind sie, die Frauen? Worüber wollen sie eigentlich reden? Und warum gehen sie dann trotzdem immer mit anderen Männern nach Hause? Witzig, hintergründig und mit großer Leichtigkeit erzählt Bjørn Erik Sass in seinem vielgelobten Debütroman von den Zumutungen, die das Leben für seine gar nicht so coolen Helden bereithält. »Ein witziger, gar nicht überheblicher Roman über Männlein, Weiblein und den ganzen irrsinnigen Rest.« Cosmopolitan
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Kunstmann; Auflage: 2., Aufl. (7. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888973201
  • ISBN-13: 978-3888973208
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.776.430 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Ich sprüh's auf jede Wand/Neue Männer braucht das Land", forderte in den gerade wieder schwer angesagten Achtzigern eine gewisse Ina Deter. Nun haben wir den Salat: Kurt, der 26-jährige kautzige Icherzähler in Bjorn Erik Sass Romandebüt Herrenbesuch, schluckt Globuli-Kügelchen, betreibt Reflexzonenarbeit am Fuß und schwört bei nervösen Darmkrämpfen auf seine Bachblüten-Notfalltropfen. Sein eigentliches Problem kann auch Frauke, die oft und gern konsultierte Homöopathin, nicht lösen: Kurt ist noch Jungfrau. Ein Malus, den der scharfe Kurt mit seinem ältesten Bekannten Jens, 27, teilt -- worauf beide beschließen, dem Hotel Mama den Rücken zu kehren und in einer gemeinsamen WG dem "ersten Mal" zuzuarbeiten. Nur Omas weißlackierter Küchentisch ist Zeuge ihrer Wette: "Wer hier zuerst einen Stich landet, der soll in das linke vordere Tischbein eine Kerbe sägen." Eine klare Ansage für die restlichen 140 Seiten, auf denen wir Kuddel und Jens, den Frauenversteher und den Maschinenbau-Studenten, beim beständigen Scheitern ihrer konzertierten Aktion begleiten. Geht da was? Eher nicht. Die Kobolz schießenden Hormone werden regelmäßig mit Vollmilchschokolade, Yoga-Meditationen in Kaninchenstellung und zwei Regalmetern Western-Videos beruhigt.

Ballermann, geh' du voran: Sass' Protagonisten sind das blasse Gegenstück jener Frauen, die Mitte der Neunziger proseccotrinkend und unablässig plappernd durch die deutsche Gegenwartsliteratur geisterten. Vom Autor für keine Sekunde ernst genommen, stolpern sie von Klischee zu Klischee; was der Klappentext "wunderbar lakonischen Witz" nennt, wird von drittklassigen Stand-up-Comedians seit Jahren in kleinstädtischen Freizeitzentren breitgetreten. Hoffnungsloser Fall? Wir wissen nicht, was Frauke, die Homöopathin, zu diesem Roman sagen würde -- ahnen jedoch, dass hier auch eine Familienaufstellung nach Hellinger nichts mehr fruchtet. Schlechtes Karma, irgendwie. --Niklas Feldtkamp

Pressestimmen

»Ein witziger, gar nicht überheblicher Roman über Männlein, Weiblein und den ganzen irrsinnigen Rest.« Cosmopolitan -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach schön geschrieben! 2. April 2003
Format:Taschenbuch
Ich habe mir "Herrenbesuch" gestern Nachmittag gekauft. Eigentlich wollte ich das Buch am Wochenende lesen. So hatte ich mir das gedacht. Dann habe ich die Verpackung auf der Heimfahrt im Zug geöffnet, um ein wenig zu schnüffeln. Das Buch ist in den letzten Wochen ja quasi überall besprochen worden und meistens sehr überschwenglich, und das hat mich eben neugierig gemacht. Und das hatte ich davon: Bei der Ankunft in Neckarsulm hatte ich schon ausgelesen! Habe gleich noch mal nachgesehen, aber es sind wirklich immerhin 160 Seiten. Dass es so schnell zu lesen ist, das liegt an dem Fluss, mit dem Sass die Geschichte von Jens und Kurt voran treibt. Leichtigkeit, Kraft und Fluss. Das ist einfach ein sehr schön geschriebenes Buch. Anstatt selbstverliebt an wilden Wortschöpfungen herumzuschrauben, uns zu zeigen, was er alles kann und sich dabei womöglich im Kleinen zu verstricken, behält Sass das große Ganze im Blick und versucht, den Ton wahrhaftig erzählter Geschichten zu treffen und für meinen Geschmack ist ihm das hervorragend gelungen. Da stockt nichts, da fremdelt nichts - selbst mir als Schwaben nicht! - und da gibt es jede Menge zu lachen. Schallend zu lachen, denn obwohl einem Kurt und Jens schon sehr ans Herz wachsen, stellen sie sich doch irrsinnig blöde an. Zwischen diesen mal krachenden, mal feinsinnigen Pointen blitzen dann immer wieder nachdenkliche Passagen auf. Das macht das Buch, das so einfach und lustig daher kommt, so intelligent, ausgewogen und rund. Ich wette, dieses Buch wird noch viele Leser so begeistern wie mich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen witzig lesenswert 30. März 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Manche Bücher sollte man nicht in der Öffentlichkeit lesen, weil man - für Außenstehende unvermutet - loskichert und gackert und sehr seltsam angesehen wird. Dann ergeht es dem Leser genau wie den beiden norddeutschen Landeiern Jens und Kurt. Der eine eher Modell Nixmerker und Taunusschrauber und der andere vermeintlicher Frauenversteher, Yoga- und Homöopathiefetischist. Sie ziehen in die Kieler „Großstadt", um endlich bei den Frauen zu landen und richtige Männer zu werden. Die kleinen Katastrophen und Peinlichkeiten sind nicht aufzuhalten. Täglich scheitern die „Helden" an der zu hohen Messlatte, die der Zwang cool und hip zu sein, vorgibt. Genau dafür sind die beiden von haus aus nämlich nicht geschaffen. Der birnenförmige Kurt mit seinem Putzfimmel genauso wenig, wie der fast pigmentlose Jens. Theoretisch kennen sie sich in Mode und den wichtigen Accessoires aus, in der praktischen Umsetzung im Kieler „Großstadtdschungel" hapert es aber immer wieder auf tragikomische Weise ganz gewaltig. Die Welt aus Kurts Sicht ist eigentlich ganz einfach, wenn man auf seine Homöopathin hört. Das lässt sich aber auf der abendlichen Surferparty nicht durchhalten, ohne unweigerlich zum Gespött zu werden.
Der Leser leidet mit den Protagonisten, die zielsicher jede peinliche Situation mitnehmen. In wunderbar witzig ironischem aber auch warmen Stil beschreibt Sass den Konflikt, der sich für die beiden aus Feminismus, Coolsein, Anspruch und Wirklichkeit ergibt. Kurt und Jens wachsen dem Leser unweigerlich ans Herz. Insbesondere die geniale Verknüpfung aus komischem aber durchaus nachvollziehbaren Unverständnis der Außenwelt einerseits und Kurts intensiver Selbstreflexion andererseits machen das Buch so lesenswert. Leider hört dieses von Anfang bis Ende unterhaltsame und witzige Buch nach 160 Seiten auf, es macht Lust auf mehr von Sass.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück gehabt 26. März 2003
Format:Taschenbuch
Ich lache gern und ich lese gern, aber so gut wie bei der Lektüre von "Herrenbesuch" hat das beides noch selten zusammen gepasst. Kurt und Jens sind die Helden, so muss man sie wohl nennen, schließlich sind die beiden die Hauptfiguren, aber ganz ehrlich: Wer möchte schon so ein Held sein? Im Grunde sind das zwei bedauernswerte Schwachköpfe, die da in ihrem Kieler Kleinstadtleben von Korb zu Korb und von Peinlichkeit zu Peinlichkeit taumeln. Jens hat sich mit seinen Niederlagen den Beinamen Rattan-Lindemann erworben, während Kurt einfach nur feige ist und seine Angst vor Frauen mit Bachblüten und Yoga und Western in den Griff bekommen will. Und am Ende muss Evelyn alles ausbaden. Witzig, hintergründig, scharf beobachtet - ein Buch, das dankbar macht: Wir Mädchen merken beim Lesen wieder mal, wie schön es ist, kein Mann zu sein; die Jungs werden denken, ich habe mich gequält, aber, Gott sei dank, so schlecht wie bei Kurt und Jens läuft es bei mir dann doch nicht. Glück gehabt!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch -Prädikat Meins - Lesenswert!
Hi,

kann dieses Buch nur empfehlen. Es bekommt sogar mein eigenes Prädikat Lesenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2009 von Sascha Olbrich
4.0 von 5 Sternen Für Kieler...und Junggebliebene..
Nein, Inhalte zum Buch möchte ich nicht wiedergeben, nur meinen subjektiven Eindruck beim Lesen.
Und der war sehr positiv. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2009 von J. Strube
5.0 von 5 Sternen Leichte Lektüre mit wunderbarem Humor
Das Leben der beiden jungen Männer in ihrer WG erscheint auf den ersten Blick nicht spannend, aber das ganze Buch ist von einem wunderbaren Humor durchzogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2005 von "marira"
2.0 von 5 Sternen Wo geht es zur Langeweile?
Eine kurze Einführung in das Buch `Herrenbesuch` von Björn Erik Sass: Kurt und Jens, beide Mitte Zwanzig, beschließen ihr ruhiges Leben auf dem Land bei Muttern... Lesen Sie weiter...
Am 29. September 2005 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen wo ist die Unterhaltung?
Eine kurze Einführung in das Buch `Herrenbesuch` von Björn Erik Sass:
Kurt und Jens, beide Mitte Zwanzig, beschließen ihr ruhiges Leben auf dem Land bei... Lesen Sie weiter...
Am 29. September 2005 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen eine heitere WG-Geschichte
Die Kurzbeschreibung des Buches versprach eine unterhaltsame Geschichte. Zwei Freunde verlassen ihr Elternhaus, um in einer gemeinsamen WG ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2005 von Heinz Müller
5.0 von 5 Sternen Leichte Lektüre mit Spaß und Spannung
Ich habe "Herrenbesuch" als einen locker leichten Roman empfunden, der mit Wortwitz und spannenden Elemeten geschrieben wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2005 von Pillepop
5.0 von 5 Sternen Menschen wie du und ich, ehrlich
Ein (trotz aller beschriebener Niederlagen) unbeschwertes Buch. Liebe Autoren da draußen, es ist schwierig einen Lese-Nachfolger zu finden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2004 von kaffeeodertee
5.0 von 5 Sternen Gern gelesen
Warum lange um den heißen Brei herum reden? Die Geschichte steht ja oben. Dieses Buch ist wie eine schöne Welle an einem frühen Sommermorgen, die nur leider viel zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2003 von sten boernsen
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