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Herren [Gebundene Ausgabe]

Warwick Collins , Thomas Mohr
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 140 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A; Auflage: DEA, (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888972590
  • ISBN-13: 978-3888972591
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.498.564 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Berufswahl. Hier ihr Kittel, Blecheimer und Mop finden Sie da drüben, Reinigungsmittel (aber nur drei Teelöffel pro Eimer!) -- ach ja, und hier drin sind die Pakete mit den Duftsteinen für die Urinale."

Froh, überhaupt einen Job gefunden zu haben, taucht der Jamaikaner Ez ein in die neongelbe Unterwelt eines Männerpissoirs in der Londoner U-Bahn, einem Hades der fremden Aromen und des Urinsteins. Schon nach kurzer Zeit jedoch empfindet Ez die gekachelte Umgebung, seinen ewig Kopfhörer tragenden Rastakollegen Jason sowie den freundlichen Boss Mr. Reynolds als beruhigenden Schutzraum. Gewohnt, in einer Gesellschaft zu leben, die sie nur an ihrem unteren Ende duldete, ernennen die drei Schwarzen die düstere Kachelwelt zum Reich ihrer eigenen Gesetzgebung.

Einer Gesetzgebung, die strenge Anwendung findet. Denn das ist das Thema bei Collins: Selbst der Getretene findet immer noch einen vermeintlich unter sich Stehenden. In diesem Fall sind es die Reptilien, wie Jason sie nennt, noble Herren aus der City, die die Bedürfnisanstalt regelmäßig zur Befriedigung weitergehender Bedürfnisse nutzen. In einer Mischung aus unverhohlener Freude und Ekel traktieren die Jamaikaner die Kabinen mit Schlagstöcken, bis die Herrschaften, in ihrem Tun aufgeschreckt, beschämt die Flucht ergreifen.

Blumige Beschreibungen (bei dem Sujet ohnehin verständlich), sind Collins Sache nicht. Seine Kapitel sind knappe Auf- und Abblenden, die nur kurz ein Bild freigeben. Dazu wählt er eine fast auf reine Dialoge beschränkte Erzählweise, lakonisch, karg-genau, die mitunter an ein absurdes Theaterstück denken lässt. Geschickt manifestiert der Autor seinen Teufelskreis zweier Underdogschicksale: Schwarze, die Weißen die Klos putzen, scheuchen Schwule von ihrem einzigen Zufluchtsort. Es trifft immer die Falschen! --Ravi Unger

Pressestimmen

"Eine Erzählung von höchster Präsizion. So kurz, dass man sie sofort ein zweites Mal lesen kann - ja muss!" (Die Zeit) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch erzählt mit trockenem Humor und politisch köstlich unkorrekt die Geschichte rund um ein Männerklo in London aus der Sicht der drei jamaikanischen Toilettenmänner. Die Hauptfiguren werden vom Autor des schmalen Bandes mit sicherem Strich gezeichnet, und die unspektakuläre Geschichte des Klos, in der es auch um «Reptilien» und «Reptilienhasser» geht, nimmt unaufhaltsam ihren Gang. Ein köstliches Lesevergnügen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderes Örtchen 27. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein (vom Ort des Geschehens gesehen) eher ungewöhnliches Buch. Der Schauplatz ist eine gut frequentierte öffentliche Herrentoilette in London. Es handelt von drei Männern, die sich um die Reinhaltung und "Verwaltung" dieses Ortes kümmern - und natürlich um die Besucher. In erster Linie kommen "Whiteys" in grauen Anzügen, und sie kommen nicht nur um das zu tun, wofür normalerweise Toiletten gemacht sind .... . Und Mr. Reynolds, Jason und Ez haben von Amts wegen dafür zu sorgen, daß die guten Sitten nicht verletzt werden.
Es ist ein schmales Buch mit viel Witz und Charme, über Haß und Toleranz. Ich habe es gerne gelesen und neben der Ernsthaftigkeit des Themas das Buch auch mit einem Schmunzeln im Gesicht erlebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HOSEN RUNTER UND DANN GELACHT 25. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Hätte nie gedacht, dass es soviel zu schmunzeln gibt, wenn die Hosen runtergelassen werden. Und dann noch in einer öffentlichen Herren-Toilette. In diesem Roman wird der realen Welt auf was auch immer geschaut. Und dabei kommt soviel Witz und Leben heraus, wie es nur manchen kleinen, englischen Filmen gleichkommt.
Das Meistern kleiner nur auf den Kosmos der öffentlichen Toilette zutreffender Probleme ist so genial beschrieben, als könnte das die Lösung für alle Probleme dieser Welt sein. Die Anrüchigkeit der Lokalität, der Ort über den man nicht spricht oder die Einrichtung der Stadt, die den „Reptilien"-Käfig schließen will, sind das Leben von 3 Jamaikanern . Wie diese drei jede Situation meistern wird auf wirklich unterhaltende Weise geschildert. KLASSE
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die welt als herrentoilette 30. April 2001
Format:Gebundene Ausgabe
ein wunderbares buch. trocken, lakonisch, humorvoll erzählt. ohne rücksicht auf verluste. auf etwas mehr als hundert seiten werden alle probleme der welt erörtert. nur daß die welt hier eine londoner herrentoilette ist. mit drei farbigen toilettenwächtern als hauptpersonen, vielen homosexuellen, die zusammen auf dem klo verschwinden, schwulen- und ausländerfeinden als nebendarstellern. und der dame vom amt, die gleichermaßen um die öffentliche moral und die höhe der toiletteneinnahmen besorgt ist. die einzelnen charaktere werden durch kurze, präzise formulierungen plastisch gemacht, überhaupt hat das ganze buch kein wort zuviel und ist brilliant übersetzt. es ist kein "problembuch", auch kein klassischer roman. es ist aber "schelmenroman", groteske und trauerspiel in einem.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine gute Idee mit schwacher Ausarbeitung 22. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Idee, einen Konflikt zwischen Rentabilität, Arbeitslosgkeit und Ethik, dem wir ständig ausgesetzt sind, anhand des Treibens in einer öffentlichen Bedürfnisanstalt darzustellen, gefiel mir gut. Die Ausarbeitung der Charaktere und der Konfliktsituation selbst fand ich jedoch schwach. Die Beschreibungen sind zu oberflächlich, um den Zwiespalt, in dem sich die drei Schwarzen befinden, vollständig herauszuarbeiten. Es ist schade, dass der Inhalt des Buches in seinem Detailierungsgrad nicht über die Zusammenfassung auf dem Schutzumschlag hinausgeht.
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