Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Herr, erbarme dich meiner. Erzählungen [Gebundene Ausgabe]

Leo Perutz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Zsolnay (1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552037292
  • ISBN-13: 978-3552037298
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.617.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hohes Niveau 1. Juni 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Band sammelt Perutz' Erzählungen von 1907-1929. Das damalige Lob Siegfried Kracauers (»Sprache von kristallinischer Klarheit«) kann man übernehmen - es gilt jedoch besonders für alle von Perutz allein geschriebenen Romane, denen ich sämtlich jeweils 5 Sterne verleihen würde. Diese Bücher sind durchweg großartig konstruiert und geschrieben. Kennzeichnend ist meist, dass jeweils mehrere (nicht miteinander vereinbare) Lesarten möglich sind (z. B. wegen eines sehr unzuverlässigen Erzählers) - der Leser kann sich SEINE Geschichte (quasi je nach der von ihm festgestellten Wahrscheinlichkeit) auswählen. Bei den neueren Zsolnay-Ausgaben kommen ihm dabei die kenntnisreichen Nachworte von Hans-Harald Müller sehr zu Hilfe. Man kann sich lange damit beschäftigen - und die Romane häufig mit Gewinn neu lesen.
Bei der Erzählungs-Ausgabe ist das Nachwort noch nicht so umfang- und damit hilfreich. Man halte sich besser an Müllers Perutz-Biographie von 2007. Die Erzählungen sind nicht so vielschichtig wie die Romane - die Wirkung beruht oft auf überraschenden Pointen, so z. B. in der längsten Geschichte ,Die Geburt des Antichrist'. Spannend, - aber wie das bei überraschenden Schlüssen oft ist - bei öfterem Lesen nutzen sich die Pointen etwas ab. - Die recht interessante Titelgeschichte ist vieldeutig zu interpretieren. - ,Dienstag, 12. Oktober 1916' erzählt die Geschichte eines wiedergewonnenen Lebens nach Kriegsgefangenschaft. Das Datum gewinnt für den Soldaten besondere Bedeutung, da er über ein Jahr lang immer nur eine Zeitung dieses Tages zu lesen bekommt.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzgeschichten, die Dr. James gefallen hätten 17. Februar 2007
Von Minnhera
Format:Gebundene Ausgabe
Nur um das zu klären: Dr. James (= Dr. Montague Rhodes James) war ein englischer Autor des Unheimlichen, der drei Regeln für unheimliche Geschichten aufstellte: 1. Ansiedlung der Handlung im unmittelbaren (zeitlichen) Umfeld des Lesers, 2. Konzentration darauf, Angst hervorzurufen und 3. keine zu wissenschaftliche/ fachspezifische Sprache.

Leo Perutz fällt mit seinen unheimlichen historischen Romanen zwar oft aus diesem vorgegebenen Rahmen, in der Mehrheit seiner Kurzgeschichten hält er sich jedoch daran. Besonders hervorzuheben sind in der vorliegenden Kurzgeschichtensammlung "Der Mond lacht", "Nur ein Druck auf den Knopf" und "Pour avoir bien servi" (letzteres zwar mit französischem Titel, die Geschichte ist allerdings auf Deutsch geschrieben und der Titel wird in der Geschichte auch übersetzt).

"Nur ein Druck auf den Knopf" hält sich beispielsweise strengstens an die James'schen Regeln, indem es mit dem Gespräch zweier flüchtiger Bekannter einsetzt, die beide aus dem österreichisch-ungarischen Raum nach Amerika ausgewandert sind, sich dort zufällig treffen und zusammen etwas trinken. Dabei erzählt der eine von seinem Grund, seine Heimat zu verlassen. All das wirkt so authentisch, so banal zunächst, daß man den Eindruck hat, man würde tatsächlich als unbeteiligter Passant das Gespräch zweier Fremder mithören. Der Schreibstil scheint der eines echten Gesprächsprotokolls zu sein, die beiden unterhalten sich über ihre Lebensumstände, die, obwohl sie das frühe 20. Jhd. abbilden, auch dem Menschen des frühen 21. Jhd. nicht allzu fremd sind. James-Punkt 1 ist also gewahrt: Wir befinden uns in einer Alltagssituation, die uns genauso zustoßen könnte.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
ARRAY(0xb69f2d98)

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar