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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zur Qualität der DVD, 25. Juni 2007
Der Film liegt im 16:9 anamorph-Format mit 1.85:1 aspect ratio vor, d.h. das 16:9-Bild wird voll ausgefüllt. Das Bild gibt zwar seitlich etwas mehr her als das 4:3 Bild der TV-Version, dafür ist es oben und unten beschnitten. Dadurch gewinnt es eigentlich keinen Vorteil, ausser für Breitbildschirme besser geeigeignet zu sein - beschnitten ist das Bild immer irgendwo... Die Bildqualität ist eher im unteren mittleren Bereich. Es ist etwas unscharf, rauscht in manchen Szenen stark und hat viel zu starken Kontrast - helle Stellen überstrahlen. Auch kleinere Filmstörungen sieht man recht viel. Als Master für Videokassetten wäre das sicher aussreichend - aber nicht für eine DVD. Der Ton liegt in allen Sprachversionen in Mono vor. Der englische Ton tönt aber etwas besser erhalten - weniger verrauscht als der deutsche Ton, der aber für das Alter auch noch akzeptabel ist. Für Fremdsprachler - folgende Untertitel sind vorhanden: Englisch, Französisch, Deutsch, Polnisch Tschechisch, Ungarisch, Hindi, Türkisch, Arabisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Holländisch, Norwegisch, Isländisch, Portugisisch, Griechisch, Hebräisdch, Spanisch, Italienisch, Bulgarisch. Zusatzmaterial gibt es nicht wenig: Eine "This Is Dynamation" Kino-Filmdoku über die bei diesem Film angewandte Filmtechnik (<3 min); ein Making of (eigentlich nur ein Kurzinterview, 5 min); Ray Harryhausen-Chronik (langer Dokufilm, 55 min) sowie Filmtrailer. Alles Zusatzmaterial ist Deutsch untertitelt. Fazit: Die Filmqualität und die Auflösung im 16:9-Format hat nur wenige Vorteile gegenüber der 4:3 TV-Fassung; die vorhandene Orginalsprache + Untertitel + Zusatzmaterial machen aber den Kauf wirklich Überlegenswert.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gullivers Reisen., 18. Juli 2002
Nur oberflächliche Lektüre oder in selbstgefälligem Eigendünkel befangene Menschen vermochten Jonathan Swifts phantasievolle Erählung GULLIVERS REISEN lediglich als ein Kinderbuch anzusehen, die in Wahrheit eine ernsthaft gültige Entlarvung menschlicher Unzulänglichkeiten und politischer Verwirrungen ist. Der weltweise Autor ließ seinen Helden Gulliver abenteuerliche Seereisen und Aufenthalte an den Stätten seltsamer Wesen erleben. Ob Liliput, die Insel der Zwerge, Surat, das Riesenland, Laputa, die Provinz verschrobener Fachsimpel oder die tiermenschlichen Yahoos, alles war Symbol für scharf beobachtete menschliche, sittliche und vor allem politische Zustände seines Jahrhunderts. Mit beißender Ironie stellte er diese bloß und gab sie der Lächerlichkeit preis, womit er der bigotten Gesellschaft seiner Epoche den Spiegel vorhielt. Trotz all der ganz eigenen Qualitäten von HERR DER DREI WELTEN (THE 3 WORLDS OF GULLIVER), dessen deutscher Titel aus damaliger Filmverleiherweisheit heraus bereits den direkten Bezug zur Literaturvorlage vermied, wird der Film dem Buch nicht gerecht, sofern es überhaupt die Absicht der Filmemacher war, diesen Anspruch zu erheben. Gullivers Reisen führen ihn hier nicht nach Laputa oder zu den Yahoos, sondern beschränken sich im wesentlichen auf seine Aufenthalte bei den Zwergen und den Riesen. Offensichtlich als ein Film für Kinder konzipiert, kann aber doch auch diese handlungsmäßig gestraffte und als Tummelplatz für Ray Harryhausens liebevoll gestaltete Stop Motion Wesen dienende Filmversion ihre geistige Herkunft nicht ganz verleugnen. Auch hier werden menschliche Charakterschwächen deutlich ins Bild gerückt; auch hier wird klar, daß das moralische und geistige Niveau unserer Zeitgenossen letztendlich überhaupt nicht von ihrer körperlichen Größe und Konstitution abhängt. Sei es der eifersüchtige Riesenmagier, dessen puritanischer Kleingeist die farbenfrohen Ergebnisse von Gullivers Chemiekenntnissen als böse Zauberei geahndet sehen will, weil er um seinen Posten als erster und einziger Berater des Königs und Arzt der Königin fürchtet; sei es der Herrscher der Zwerge, der den "riesenhaften" Gulliver als ultimative Kriegsmaschine ganz schnell vor den Wagen seiner Angriffslust auf die Nachbarländer missbrauchen möchte. Zum Schluss landen Gulliver und seine Verlobte wieder an der englischen Küste, worüber beide sehr froh sind und erkennen, daß ihnen auf äußerst bemerkenswerte und beeindruckende Weise eine Lektion über die Niederungen der menschlichen Seele erteilt wurde. Fortan an werden sie ganz fest gemeinsam durchs Leben gehen; die Unbekümmertheit der Jugend wurde ihnen für immer genommen, und auf die Fehler anderer werden sie für den Rest ihres Lebens wie weise Menschen reagieren, denen das Schicksal für kurze Zeit den klaren Blick auf etwas gewährt hat, das nur wenige zu erkennen imstande sind. Kerwin Mathews, den man auch mit sehr guten schauspielerischen Leistungen in DER HERRSCHER VON CORNWALL und SINDBADS SIEBENTE REISE sehen konnte, gibt hier einen ganz vorzüglichen, wenn nicht gar den filmhistorisch allerbesten Doktor Lemuel Gulliver ab. Das Gleiche gilt für die Darstellerin seiner Verlobten Elizabeth, June Thorburn. Kerwin Mathews, dem man angesichts seiner frühen Rollen in verschiedenen ausgezeichneten Fantasyfilmen Besseres gewünscht hätte, verkam bedauerlicherweise in seinem späteren Leben in so unsäglichen Filmen wie OCTAMAN. Die Wege zum schauspielerischen Erfolg sind offensichtlich so unergründlich und wenig vorhersehbar wie die Reisen Gullivers selbst.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr gut, 22. März 2011
Tolle Qualität, trotz der dürftigen Technik in den 60er genial gemacht. Hab den Film schon so lange gesucht. Ein klasse Film, den man gesehen haben muß. Auch für Kinder geeignet.
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