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Der Herr der Ringe. Sonderausgabe. 11 CDs. 756 Min.
 
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Der Herr der Ringe. Sonderausgabe. 11 CDs. 756 Min. [Audio CD]

John R. R. Tolkien , Bernd Lau , Peter Steinbach , Ernst Schröder , Manfred Steffen , Matthias Haase
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der HÖR Verlag DHV (September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895841811
  • ISBN-13: 978-3895841811
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 12,6 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.044 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Eigentlich ist es so gut wie unmöglich, aus J.R.R. Tolkiens Monumentalwerk Der Herr der Ringe ein Hörspiel zu formen, das sich auch nur halbwegs mit der Vorlage messen kann (noch dazu in deutscher Sprache), doch einem Team des SWF und WDR ist es Anfang der 90er Jahre gelungen, in 30 Folgen mit einer Gesamtspielzeit von ca. 750 Minuten die Abenteuer von Frodo, Gandalf, Aragorn und all den anderen legendären Mittelerde-Charakteren sehr lebendig und stimmungsvoll zu vertonen. 750.000 Mark kostete die aufwändige Produktion, in der nicht nur zahllose ausdrucksstarke Sprecher zum Einsatz kamen, sondern auch beeindruckende Spezialeffekte und fabelhafte musikalische Untermalungen. Ohne nennenswerte atmosphärische Brüche kann man den Hobbits, Elben, Menschen und Zwergen bei ihrem Kampf gegen Sauron zuhören und so sagenumwobene Orte wie Bruchtal, Isengart oder Minas Tirith besuchen. Für lange Winterabende gibt es keinen besseren Ohrenschmaus. --Michael Rensen

Kurzbeschreibung

Wir schreiben das Jahr 3001, Drittes Zeitalter nach der großen Schlacht. Im Auenland gehen merkwürdige Dinge vor. Morgoth, der Böse, ist wieder erstarkt und die Schatten seines Reiches Mordor werden länger. Bald ist ganz Mittelerde vom Untergang bedroht. Sauron, Statthalter von Mordor und Diener von Morgoth, fordert sein Eigentum zurück: Den einen Ring, den Ring der Macht. Dieser ist unter allen Geschöpfen, stolzen Elben, klugen Zauberern, Menschen und Zwergen ausgerechnet Frodo, dem Hobbit, in die Hände gefallen. Nur er allein kann Mittelerde retten und macht sich auf zum Schicksalsberg. Und so beginnen die Großen Jahre . . .
Lassen Sie sich auf das Abenteuer ein, erschaffen Sie für sich die geheime Welt von J. R. R. Tolkien, genießen Sie Kino für die Ohren! Eine Hörspielproduktion der Superlative: In einer der aufwändigsten Produktionen der Hörspielgeschichte inszenierte Peter Lau die Feste, Abenteuer und Schlachten im Auenland. Peter Zwetkoff komponierte die Musik und über 40 Schauspieler liehen Hobbits, Elben, Zwergen, Ents, Orks und anderen Bewohnern von Mittelerde ihre Stimmen.

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Epos mit Schönheitsfehlern - aber auf hohem Niveau!, 29. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe. Sonderausgabe. 11 CDs. 756 Min. (Audio CD)
Ein Hörspiel der Superlative, monströs in seinen Ausmassen, episch ... Das alles lässt sich über die SWF-Produktion aus dem Jahre 1991 sagen - mit Recht. Allerdings kommt es ja nicht nur auf Quantität an, womit "Der Herr der Ringe" durchaus punkten kann. Die Qualität ist m.E. viel wichtiger. Und hier gibt es Glanzpunkte - aber auch kleine, aber eben vorhandene Schönheitsfehler.

Ein gewichtiger Schönheitsfehler ist im "Werkstattbericht", sozusagen den Anhängen der Hörspiel-Produktion, dokumentiert. Viele der beteiligten Künstler wissen mit dem archaischen Stil der Trilogie von Tolkien nichts anzufangen. Zu militant erscheint ihnen der fortschreitende Kampf zwischen Mittelerde und Mordor. Zu viele Waffen, zu wenige Frauen - ein oft gehörter Vorwurf in Richtung Tolkien. Entsprechend wurde versucht, die Schlachtszenen so nüchtern wie nur möglich darzustellen. Das ist ehrenvoll - wirkt aber leider oft tatsächlich, nun ja, gebremst. Als würde man das Ganze durch dichten Nebel vernehmen.

Ein weiterer Schönheitsfehler ist wohl, dass die Elben zu Beginn akkustisch wie die Entsprechung der auch bei uns bekannten Elfen, also dieser niedlichen kleinen Wesen mit Flügeln, klingen. Zumindest die weiblichen Sprecher. Das kontrastiert zumindest sehr stark mit dem von Tolkien vermittelten Elben-Bild seiner Welt Mittelerde.

Ansonsten aber bietet das Hörspiel grandioses Kino für die Ohren! Die Musik besteht aus Themen, ähnlich einer Oper, die bestimmte Charaktere bzw. bestimmte Situationen unterstreichen. Wenn man den Score von Howard Shore für die Peter-Jackson-Filme gewohnt ist, fällt die "Umstellung" vielleicht anfangs schwer. Aber die Musik wird mit fortschreitender Handlung ein untrennbarer Bestandteil des Gesamtereignisses und ist eines gesonderten Lobes wert.

Gut für die Gesamt-Atmosphäre ist, dass die "alte" Übersetzung von Margaret Carroux dem Hörspiel zu Grunde gelegt wurde. Krege hatte gottseidank erst etliche Jahre später seine Neuübersetzung über uns gebracht, so dass sie hier gar nicht in Betracht gezogen werden konnte. Zum Glück! Aber das nur nebenbei ...

Fazit: Ein Hörspiel, das den Gestalten Mittelerdes Stimme verleiht. Ein Epos von staunenswerter Grösse. Und, nicht zuletzt: Ein Gollum, der eine der besten Leistung eines Sprechers in einem deutschsprachigen Hörspiel ist! Anders, ganz anders als der Film-Gollum - aber, wie im Film, der eigentliche Star!

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Märchenhafte, atmosphärische Umsetzung, 27. September 2002
Von 
Die deutsche Hörspielumsetzung des Herrn der Ringe ist in meinen Augen sehr gelungen. Es handelt sich jedoch nicht um eine hyperbombastische, wagnerianische und klischeetriefende Hollywood-Inszenierung (wenn man das über ein Hörspiel sagen kann), wie manche sie zu wünschen scheinen, sondern eher um eine ruhig und kraftvoll erzählte, sich langsam aufbauende Geschichte. Ich muss zugeben, dass ich nach dem ersten Hören etwas enttäuscht war, da ich mir viele Stimmen anders vorgestellt hatte (so ist es eben immer bei Umsetzungen) und einige Passagen fehlen (das Fenster nach Westen, die letzte Schlacht im Auenland). Aber nach mehrmaligem Hören muss ich sagen: ich bin froh, dass es eine solche Inszenierung ist und keine grelle Effekthascherei, keine schnellen "Schnitte" etc. vorhanden sind (m.a.W.: kein "Action-Popcorn-Hörspiel"). Die Musik, die sehr ruhig und meiner Meinung nach exzellent und passend ist, fügt sich genauso harmonisch ins Bild wie die ausgezeichneten Hintergrundgeräusche. Als Hinweis für vorherige Kritiken: die Stimmen von Frodo und Aragorn sind sehr gut zu unterscheiden (völlig unterschiedlich!), und die Qualität der Aufnahme ist genial, doch nicht fürs Autofahren, sondern für ein ruhiges Zimmer ausgelegt. Fazit: ein atmosphärisches, perfekt umgesetztes Hörspiel zum Entspannen und Eintauchen, sofern man kein Tolkien-Fundamentalist (z.B. "S. 677-689 fehlen aber!") ist.
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74 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungene Umsetzung der Ringtrilogie, 17. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe. Sonderausgabe. 11 CDs. 756 Min. (Audio CD)
Eines sollte jedem von Anfang an klar sein, bevor er sich diesem Hörspiel widmet: Es kann keine 100 prozentige Wiedergabe der Ringtrilogie sein. Wer das erwartet, wird mit Sicherheit und auch zurecht enttäuscht. Ich selbst habe mit großer Begeisterung das Buch gelesen, es allerdings bis zum erstmaligen Hören der 10 Cds jahrelang nicht mehr in der Hand gehabt. Trotzdem konnte ich mich an viele schöne Passagen erinnern, die in dem Hörspiel gut wiedergeben werden, wie beispielsweise Tom Bombadil, Elronds Rat, die Minen von Moria, Galadriels Spiegel und Baumbart. Entgegen vieler anderer Rezensenten bin ich der Ansicht, daß es nicht Sinn und Zweck dieses Hörspiels sein konnte, das Original wortgetreu und vorallem detailgenau nachzuerzählen, sondern das Wichtigste der Handlung prägnant wiederzugeben. Anders als im Buch fehlen hier die streckenweise langatmigen, wortreichen und vom Eigentlichen abweichenden Beschreibungen, die Handlung ist im Hörspiel sehr gestrafft , was ein wirklicher Gewinn ist und zeigt, daß es durchaus möglich ist, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich auf das Wesentliche der Handlung zu beschränken. Das ist den Redakteuren sehr gut gelungen. Zu den Sprechern gibt es noch anzumerken, daß viele sich mit ihrer Rolle identifiziern und dies auch zu hören ist, besonders bei Gandalf ( Manfred Steffen),Aragorn ( Hans Peter Hallwachs)und Gollum ( Dietmar Mues)um nur die wichtigsten zu nennen, andere aber ihrer Rolle nicht gerecht werden, sie manchmal sogar ins Lächerliche ziehen wie beispielweise Pippin ( Rufus Beck). Dieses Hörspiel ist eine gelungene Umsetzung der Ringtrilogie und absolut hörenswert!
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