Der Herr der Ringe (3) - Die Rückkehr des Königs
Im dritten Teil wird an Tricktechnik alles aufgeboten an Masse, Zahl und Pathos. Die Handlung artet aus in ein Videospiel-Spektakel, welches untermalt wird mit pathetischen Sätzen. Alles bereitet sich feierlich vor auf die filmische Weihe der entscheidenden Endschlacht, wodurch der dritte Teil der Trilogie zu einem kitschigen Brei verkommt mit der Pointe, dass Mißbrauch der Macht doch nicht so gut ist. Gut, dass wir das jetzt wissen. Der Ring ist in der Lava, sein Träger hat der Versuchung widerstanden, ihn doch lieber behalten zu wollen. Nun wird alles gut. Das christliche Modell mit der vollständigen Durchdringung und Beantwortung der menschlichen Person samt deren komplexesten Eigenschaften erscheint mir viel praktischer, einfacher und kompakter.